Breach: Angespielt: Geistiger Nachfolger des eingestellten Shadow Realms

 
Breach
Entwickler:
Publisher: QC Games
Release:
Q3 2019
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Angespielt: Breach

Breach (Rollenspiel) von QC Games
Breach (Rollenspiel) von QC Games - Bildquelle: QC Games
In der Welt von Breach stand die Menschheit vor siebzigtausend Jahren kurz vor dem Untergang, bis mehrere Unsterbliche den Schleier ("Veil") schufen und die Erde in zwei Realitäten aufteilten. Die erste Realität umfasst "unsere Erde". In der anderen Realität existiert eine alternative Erde, auf der quasi die gesamte "Mythologie" zu Hause ist. Nun ist der Schleier zerbrochen und beide Realitäten stürzen ineinander. Auf der "normalen" Erde entstehen Portale, durch die Dämonen und Co. aufmarschieren und darüber hinaus ist die Magie wieder erwacht. Als Spieler übernimmt man eine Figur, die diese Magie nutzen kann und den Kampf gegen die Invasion aufnimmt.

Bei der Hintergrundgeschichte fallen gewisse Parallelen zu Secret World und vor allem Shadow Realms auf. Shadow Realms ist ein eingestelltes Action-Rollenspiel von BioWare, das sowohl von der Geschichte als auch vom Spielablauf frappierend an Breach erinnert - und das ist nicht so überraschend, da einige ehemalige BioWare-Mitarbeiter an dem Projekt beteiligt sind.

Die Invasion der Erde muss gestoppt werden.
Die Invasion der Erde muss gestoppt werden.

Breach ist ein kooperatives Action-Rollenspiel, das aus der Verfolgerperspektive gespielt wird. Nach der Auswahl einer Klasse aus vier Oberkategorien (Assassin, Spezialist, Unterstützer und Krieger) und unterschiedlichen Schulen (z. B. Technik, Arkan, Schatten), zu der sich jeweils mehrere Klassen gesellen, startet man seinen Feldzug gegen die Invasion. In ungefähr 15 Minuten langen Missionen darf man sich im Vierer-Team gegen die Feinde beweisen. Dabei kann man alleine mit computergesteuerten Mitstreitern spielen - oder man setzt auf bis zu vier menschliche Kollegen als Mitkämpfer. Und dann gibt es da noch den "Veil Demon", der die feindliche Streitmacht anführt. Diese geisterhafte Gestalt kann vom Computer oder (optional) von einem Spieler gesteuert werden. Auch der "Veil Demon" bietet mehrere unterschiedliche Klassen und kann beispielsweise Fallen stellen, Gegner verstärken oder seine Schergen gezielt übernehmen und dann ihre Fertigkeiten einsetzen - alles erinnert schwer an Shadow Realms.

Anspielen konnte ich bisher einen Helden aus der offensiven Gunslinger-Klasse. Zu den Fähigkeiten gehören ein Standardangriff, ein feuriges Projektil (Boom Shot), Quick Feet (Speed-Buff und Entfernung von bewegungseinschränkender Effekten), Querschläger (Schuss, der mehrere Gegner trifft), eine Beschleunigung der normalen Attacken (Rapid Fire Clip) und eine kegelförmige Bleilawine als ultimative Fertigkeit ("Lead Storm"). Das war's. Mit diesen Fähigkeiten stürzte ich in Begleitung von drei anderen Spielern durch einen Levelschlauch mit mehreren Kampfarenen, wo man unter anderem Informationen sammeln musste, währenddessen immer mehr Gegner auftauchten - und am Ende wartete ein Bossgegner.

Die geisterhafte Gestalt des Veil Demon.
Die geisterhafte Gestalt des Veil Demon.

Durch ein "freies Klassensystem" soll man seinen Helden (trotz vorhandener Klassen) sowie den Antagonisten (Veil Demon) anpassen können. Wie das in der Praxis funktioniert, wird sich noch zeigen. Prinzipiell soll die Ausrüstung bestimmte Talente oder Boni bieten, die während der Missionen freigeschaltet werden können. Jede Schule hat vier Stufen, die von anderen Klassen in dieser Schule gemeinsam genutzt werden können. Neben einem Klassenlevel wird es ein Stufensystem in den Missionen selbst geben.

Nach dem ersten Anspielen wirkt Breach wie ein wildes Potpourri aus bekannten Elementen, das wenig eigenständig wirkt und bisher nicht so wirkte, als würde es genug motivierenden Stoff bieten, um über längere Zeit fesseln zu können. Breach soll im Januar 2019 in den kostenpflichtigen Early Access starten, bevor es dann irgendwann Free-to-play wird.

Einschätzung: ausreichend

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