Gothic Remake: In Planung: Entwickler warten auf Fan-Rückmeldungen; spielbarer Prototyp steht bereit + Video

 
Rollenspiel
Publisher: THQ Nordic GmbH
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Gothic-Remake in Planung: Entwickler warten auf Rückmeldungen; spielbarer Prototyp steht bereit

Gothic Remake (Rollenspiel) von THQ Nordic GmbH
Gothic Remake (Rollenspiel) von THQ Nordic GmbH - Bildquelle: THQ Nordic GmbH
Aktualisierung vom 14. Dezember 2019, 11:10 Uhr:

Den Auftakt der Prototyp-Demo des Remakes von Gothic haben wir im folgenden Video festgehalten. In dem 20 Minuten langen (unkommentierten) Clip wird zunächst die Vorgeschichte erzählt, bevor es abwärts in die Mine geht. Nach mehreren Zwischensequenzen und dem Fund eines kaputten Schwerts wird kurz das Kampfsystem vorgestellt, das mit seiner Blocken/Parieren-Technik an For Honor erinnert. Im Anschluss werden Gespräche geführt und die Minenkolonie bei Tageslicht erkundet.



Ursprüngliche Meldung vom 13. Dezember 2019, 19:00 Uhr:

THQ Nordic plant ein Remake von Gothic, aber bevor das Vorhaben groß und aufwändig in Produktion gehen wird, hat das neue THQ-Nordic-Studio in Barcelona eine spielbare Prototyp-Demo veröffentlicht, den sogenannten "Playable Teaser". Wenn die Rückmeldungen der Spieler auf diesen Prototypen positiv ausfallen oder viel konstruktives Feedback einbringen, könnte das Remake des Kult-Rollenspiels tatsächlich in Angriff genommen werden.

Das Remake von Gothic wird auf der Unreal Engine 4 basieren und umfasst weitere Verbesserungen u.a. am Kampfsystem, wobei viele Elemente im "Playable Teaser" noch in Entwicklung und längst nicht final sind. In dem Zusammenhang wird von einer modernen Interpretation des Klassikers gesprochen. Über die allgemeinen Remake-Ambitionen schreiben die Entwickler: "Mit dem Wechsel auf die Unreal Engine 4 wird vom Original nur das Setting, die Geschichte, die Atmosphäre, die Musik und die Welt von Gothic bleiben. Technisch wird alles neu geschaffen: Die Grafik, der Sound und verschiedene Systeme werden überarbeitet und an moderne Standards angepasst."



Alle Spieler, die eines der Piranha-Bytes-Spiele auf Steam besitzen, also Gothic 1-3, Risen 1-3 oder ELEX, erhalten Zugriff auf den kostenlosen, spielbaren Prototyp (zur Steam-Seite). Sie dürfen das bislang namenlose Gothic-HD-Projekt antesten und die Minenkolonie von Khorinis erkunden. Die Spielzeit beträgt ungefähr zwei Stunden. Im Anschluss erscheint ein kurzer Fragebogen, der für THQ Nordic die Kernfrage beantworten wird: Soll ein neues Gothic im modernen Gewand in Produktion gehen oder wollen die Fans lieber, dass das Erbe unberührt bleibt?

Piranha Bytes ist in das Projekt nicht eingebunden. Sie arbeiten an einem anderen Titel, der 2020 angekündigt werden soll - sehr wahrscheinlich ELEX 2. Zugang zum "Playable Teaser" erhält man nur, wenn man Gothic, Gothic 2, Gothic 3, Risen, Risen 2, Risen 3 oder ELEX auf Steam besitzt. Käufer der besagten Spiele (ab heute) erhalten ebenfalls Zugriff auf den Prototypen.

Screenshot - Gothic (PC)

Screenshot - Gothic (PC)

Screenshot - Gothic (PC)

Screenshot - Gothic (PC)

Screenshot - Gothic (PC)

Screenshot - Gothic (PC)

Screenshot - Gothic (PC)

Screenshot - Gothic (PC)


Kommentare

an_druid schrieb am
Ich hoffe nur THQ weis auch nur halbwegs, was sie da für eine Erwartungshaltung erwecken. Das es damals für die Spieler eben nicht "das übliche" war was Piranha heute abliefert. Wenn nicht, können die sich gleich eingraben.
Am besten 1zu1Remake aber das wird garantiert nicht passieren.
No Cars Go schrieb am
Stryx hat geschrieben: ?
20.12.2019 12:44
Fehlende Konsequenzen für das Handeln des Spielers, das haben die Vorgänger besser gemacht. Da hat man bis auf eine Stadt in Myrtana, alles von den Orks zurückerobert und was machen die Blödmänner in der letzten verbliebenen Bastion? Erzählen dem Helden, ein genaues Auge auf ihn zu werfen, da sie wüssten was er in den anderen Städten gemacht hat.
Bisschen off-topic, aber sowas regt mich grundsätzlich bei Spielen auf, die sich zu ernst nehmen. Richtig übel fand ich es bei den Mexiko-Missionen in Red Dead Redemption, wo es das Spiel null juckt, in welcher Reihenfolge man sich nun für den Diktator oder die Rebellen entscheidet und es letztlich völlig inkonsequent immer auf dasselbe hinausläuft.
Stryx schrieb am
Gothic 3 können sie gerne Remaken. Da war an allen Ecken und Enden so viel im Argen. Kaum existente Hauptquest mit einem roten Faden. Fehlende Konsequenzen für das Handeln des Spielers, das haben die Vorgänger besser gemacht. Da hat man bis auf eine Stadt in Myrtana, alles von den Orks zurückerobert und was machen die Blödmänner in der letzten verbliebenen Bastion? Erzählen dem Helden, ein genaues Auge auf ihn zu werfen, da sie wüssten was er in den anderen Städten gemacht hat.
Das Königsreich wirkt nicht wie ein Königreich. Alle Städte gleichen eher einem Dorf, selbst die Hauptstadt wirkt wie ein zu großgeratenes Dorf. Varant und Nordmar wirken komplett überflüssig. Das Kampfsystem ist unglaublich mies.
Die ersten beiden Teile können so bleiben wie sie sind. Sie sind viel zu speziell, um als Remake zu funktionieren.
Kajetan schrieb am
Chip Hazzard hat geschrieben: ?
20.12.2019 08:56
Gothic 3 schon mit dem Community Patch gespielt? Danach hatte ich keine Bugs mehr, obwohl ich sogar noch einen high-res mod installiert hatte. Zum Release hatte das Game echt noch viele Probleme. Das lag aber nicht an Piranha Bytes sondern an JoWooD.
Jepp, der Community-Patch behebt verdammt viele technische UND inhaltliche Probleme und ist daher nur zu empfehlen, wenn man sich Gothic 3 geben möchte, aber blöderweise dachten die Fans auch zusätzliche Dialoge einsprechen zu müssen. Was an sich kein Problem wäre, wenn man dafür geeignete Sprecher ausgewählt hätte ... aber Sprachaufnahmen sind eben nicht so "mal schnell eben" gemacht. Am besten spielt man G3 mit Community-Patch barfuß, denn so können sich die Zehennägel aufrollen, ohne Socken oder Schuhe kaputt zu machen.
Abgesehen davon ... der Hauptschuldige, Alleinverantwortliche am Desaster namens Gothic 3 war, ist und bleibt Piranha Bytes. Auch wenn es genug Gründe gibt, um posthum über Klowood herzuziehen, aber daran waren sie kein Jota verantwortlich, das war ganz alleine die Schuld von PB. Dort hatte man sich mit der technischen Konzeption der neuen Engine dermaßen verhoben, dass die finanziellen Ressourcen von Jowood bis zum drohenden Kollaps beansprucht wurden. Jowood hat PB sehr viel mehr Zeit gegeben, als geplant war, hat den Release mehrfach verschoben, bis man das Spiel in die Läden stellen musste, weil man ohne die Einnahmen Insolvenz hätte anmelden müssen.
Entwickler und ihre Spiele leiden häufig unter den Einmischungen von inkompetenten, gierigen Publishern, keine Frage. Gibt ja genug Beispiele dafür. Aber manchmal, manchmal leiden Spiel und Publisher aber auch unter inkompetenten, beratungsresistenten Entwicklern. Gothic 3 war so ein Fall.
Nachtrag: Seit dem sich Crowdfunding im Videospielbereich etabliert hat, können Spieler endlich auch mal nachempfinden, wie es Geldgebern und Publishern all die Jahre davor ging, wenn nicht wenig Geld in Projekte...
Xris schrieb am
Du nennst G3 inhaltlich ein sehr gutes Spiel? Ich kenne die Community Patches. Ja die machen das Spiel spielbar und ja da steckt viel Arbeit drin. Aber inhaltlich bleibt eine richtig schwache HQ die sich, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, nur um die Eroberung der Burgen, Forts dreht. Es wirkte auch nach den Community Patches wie ein Spiel dass nie fertig geworden ist.
Umso mehr darüber nachdenke. Ein G3 Remake von PB wäre mir lieber. Eventuell könnte dann daraus endlich ein würdiger Abschluss der Triologie werden.
schrieb am