Ubisoft: Yves Guillemot (CEO) will Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen fördern sowie "unangemessene Inhalte" vermeiden

 
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Yves Guillemot (Ubisoft-CEO) will Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen fördern sowie "unangemessene Inhalte" vermeiden

Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft
Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft - Bildquelle: Ubisoft
Im Vorfeld der zweiten Ubisoft-Forward-Episode hat CEO Yves Guillemot eine Videobotschaft veröffentlicht, in der er sich zu den jüngsten Berichten ("toxisches Verhalten" am Arbeitsplatz von einigen Führungspersonen etc.) zu Wort meldet. Guillemot umschreibt es so, dass "einige Mitarbeiter" sich nicht an die Werte des Unternehmens gehalten hätten und es in dem Unternehmen keine geeigneten Maßnahmen gab, um Betroffene wirksam zu schützen. "Es tut mir aufrichtig leid für diejenigen, die betroffen waren", sagte er. Im Anschluss führte er die strukturellen Änderungen und die Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsklimas und der Umgestaltung der Organisation aus. Demnach sollen Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen gestärkt werden. Sie wollen in den nächsten fünf Jahren eine (weitere) Million Dollar in ein Hochschulabsolventenprogramm stecken, um neue Möglichkeiten für unterrepräsentierte Gruppen im Unternehmen zu schaffen. Er spricht explizit von Frauen und "People of Color".

Guillemot sprach auch "unangemessene Inhalte" in einem "Mobile Game" an, gemeint war die Darstellung der erhobenen Faust in Tom Clancy's Elite Squad, was als Förderung von Verschwörungstheorien zum Thema "Black Lives Matter" angesehen wurde (Details). Der Ubisoft-Chef griff diesen Fauxpas auf und meinte, dass so etwas nicht übersehen werden dürfte und in Zukunft nicht mehr passieren werde. "Wir verurteilen jeden, der unsere Spiele als Ausdruck von Hass oder Toxizität benutzt", meinte er. Sie bei Ubisoft würden jedenfalls die Black-Lives-Matter-Bewegung voll und ganz unterstützen - und hätten eine zusätzliche Spende an den NAACP Legal Defense Fund geleistet.

Es ist die erste Videobotschaft von Yves Guillemot zu diesem Themenbereich (nach mehreren Äußerungen in Textform). Die Botschaft hätte der Publisher aber auch in die zweite Ubisoft-Forward-Episode integrieren können.

Quelle: Ubisoft

Kommentare

IEP schrieb am
2 Seiten gegenseitige Beleidigungen, Politik-Bait und Backseat-Modding entfernt.
Der Thread ist jetzt zu, da es außer Streitereien wohl keine bahnbrechenden Diskussionen geben wird.
SixBottles schrieb am
...also die Verbindung zu BLM (und anderen, vornehmlich Linken Bewegungen) ist ja wohl mehr als eindeutig... ich mein die Organisation nennt sich UMBRA (lateinisch für Schatten bzw wissenschaftlich: der dunkelste Bereich des Schattens) :roll:
Die Bewegung ist 'egalitarian'... im Grunde DAS Schlagwort der heutigen politischen Diskussion, insbesondere im US-amerikanischen Umfeld.
Und wie jemand hier schon beschrieben hat, ist die Lösung des Problems ein autokratischer feuchter Traum:
nicht-demokratischer Zusammenschluss von Regierungen die eine paramilitärische private Organisation ins leben ruft, welche die Ordnung wieder herstellt. :roll: :roll: :roll: :roll:
Die schwarze Faust ist, da wirklich nur das i-Tüpfelchen.... im übrigen werden im dem Trailer sehr viele aktuelle (Rechte) Verschwörungstheorien bedient... wobei man natürlich auch sagen muss das viele dieser Theorien recht Zeitlos sind
Ryan2k6 schrieb am
dOpesen hat geschrieben: ?
12.09.2020 13:00
es wird halt nur schwierig wenn rechte oder nazis mit verbotener symbolik auftauchen, dann muss man sich klar optisch von diesen distanzieren um nicht gefahr zu laufen, die eigene demonstation zu torpedieren, denn verbotene symbolik, egal ob linkes oder rechtes spektrum, hat auf einer corona demonstration nichs zu suchen.
Korrekt, so war das auch gemeint. Natürlich darf jeder auf einer Demo mitlaufen, egal welche Gesinnung er hat. Aber dieses Schwenken der Reichsflaggen und anderer rechter Symbole geht halt gar nicht. Im Fernsehen sieht man dann tausende Menschen demonstrieren und darunter die netten schwarz-rot weißen Flaggen. Denn die anderen Demonstranten haben keine Symbole die sie allen zeigen möchten. Damit bietet man eine Bühne die nicht sein dürfte. Eine kleine eigene Demo auf dem Rücken einer anderen.
douggy schrieb am
Ryan2k6 hat geschrieben: ?
12.09.2020 12:47
dOpesen hat geschrieben: ?
12.09.2020 12:14
genauso wenig wird aus der corona demo eine rechtredikale bewegung, nur weil dort rechtsradikale und nazis mitlaufen die ihre geistige beschränktheit zur schau stellen.
Nun, das sehe ich ein wenig anders. Wenn man diese Leute dort toleriert und sie ihre Beschränkheit zur Schau stellen lässt, dann wird rechtsradikales Gedankengut geduldet, was ich für ganz schrecklich halte. Klar geht es denen dort kaum um Corona, sondern darum ihren Mist abzusondern und zu propagieren. Ich finde es aber zu leicht, zu sagen "Ich kann ja nichts dafür wer hier mitläuft".
Ich bin überzeugt, wenn die gleichen Gruppen bei FFF mitlaufen würden, bekämen die aber ordentlich Kontra von den restlichen Demonstranten. Man würde sie dort nicht haben wollen und genau das erlebe ich bei den Corona Demos aber nicht. Zumal es dort nicht nur ein "untermischen" ist, sondern sie ziehen die Demos teilweise sehr an sich mit ihren bekannten Galleonsfiguren ala A.H. und X.N.
Wenn es zu Ausschreitungen gekommen wäre, weil man diese Gesinnungen bei sich nicht mitlaufen lassen will, hätten unsere rechten Mitbürger ja wieder das, was sie immer gern haben: die Opferrolle.
Das war schon die beste Lösung meiner Meinung nach.
dOpesen schrieb am
Ryan2k6 hat geschrieben: ?
12.09.2020 12:47
Nun, das sehe ich ein wenig anders. Wenn man diese Leute dort toleriert und sie ihre Beschränkheit zur Schau stellen lässt, dann wird rechtsradikales Gedankengut geduldet, was ich für ganz schrecklich halte. Klar geht es denen dort kaum um Corona, sondern darum ihren Mist abzusondern und zu propagieren. Ich finde es aber zu leicht, zu sagen "Ich kann ja nichts dafür wer hier mitläuft".
sehe ich genau so, nur darum ging es mir nicht.
es können ja rechte gerne bei einer corona demo mitlaufen, denn jeder hat das recht, unabhängig davon welches gedankengut er in sich trägt, für eine sache zu demonstrieren.
es wird halt nur schwierig wenn rechte oder nazis mit verbotener symbolik auftauchen, dann muss man sich klar optisch von diesen distanzieren um nicht gefahr zu laufen, die eigene demonstation zu torpedieren, denn verbotene symbolik, egal ob linkes oder rechtes spektrum, hat auf einer corona demonstration nichs zu suchen.
nur wie gesagt, darum ging es mir nicht. mir ging es darum, zu sagen, dass nur weil rechte auf einer corona demo mitlaufen, wird die bewegung nicht gleich eine rechtsradikale bewegung.
Ich bin überzeugt, wenn die gleichen Gruppen bei FFF mitlaufen würden, bekämen die aber ordentlich Kontra von den restlichen Demonstranten. Man würde sie dort nicht haben wollen und genau das erlebe ich bei den Corona Demos aber nicht.
ganz ehrlich, lieber ein rechter ohne verbotene symbolik auf einer fff demo der sich für eine klimaneutrale zukunft einsetzt als das er zuhause im kämmerlein auf den aus der türkei stammenden nachbarn schimpft, und das nur weil jener aus der türkei stammt.
greetingz
schrieb am