Age of Empires 3: Definitive Edition: Überblick über die Neuerungen und Verbesserungen

 
Age of Empires 3: Definitive Edition
Publisher: Xbox Game Studios
Release:
15.10.2020
Erhältlich: Digital (Steam, Microsoft Games Store)
Test: Age of Empires 3: Definitive Edition
68
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Age of Empires 3: Definitive Edition - Überblick über die Neuerungen und Verbesserungen

Age of Empires 3: Definitive Edition (Taktik & Strategie) von Xbox Game Studios
Age of Empires 3: Definitive Edition (Taktik & Strategie) von Xbox Game Studios - Bildquelle: Xbox Game Studios
Die Age of Empires 3: Definitive Edition (ab 17,99€ bei kaufen) wird am 15. Oktober 2020 für PC (Microsoft Store, Steam und Xbox Game Pass für PC) erscheinen. Der Preis wird 19,99 Euro betragen und die beiden Erweiterungen The Asian Dynasties sowie The WarChiefs sind enthalten. Insgesamt gibt es 14 spielbare Fraktionen/Zivilisationen in dem Echtzeit-Strategiespiel. Neu im Vergleich zum Original sind die Schweden und die Inka. Die Schweden orientieren sich spielerisch eher an den bisherigen Fraktionen aus Europa und setzen stärker auf die militärische Vorherrschaft. Die Inka heben sich etwas von den anderen AOE3-Kontrahenten ab und spielen sich mit Fokus auf Städtebau vergleichsweise defensiv. Sie wirken - von ihrem Spielstil her - wie eine traditionelle Zivilisation aus Age of Empires oder Age of Empires 2.

Des Weiteren wurden einige Spielelemente und die allgemeine Darstellung von den Ureinwohnern Amerikas verändert, weil sie laut Microsoft im Originalspiel nicht angemessen repräsentiert waren (z.B. wurde Crazy Horse durch einen fiktiven Charakter ersetzt). Die Feuergrube als spirituelles Zentrum wurde entfernt und durch den Gemeinschaftsplatz ersetzt, der aber weiterhin die bekannten Boni bringt. Auch die Schädel auf Pfählen in indigenen Dörfern im Hauptspiel bezeichnete ein externer Berater (der Lakota) als "schlimm" und vorurteilsbelastet. Es würde so wirken, als wären die indigenen Fraktionen bloß "wilde Tiere ohne Seele", obgleich sie über robuste Gesellschaftsstrukturen, Kulturen, Regierungen, Sprachen, Geschichten usw. verfügten, meinte er. Da Bergbau bzw. Bergarbeit gegen die Wertvorstellungen der Ureinwohner spricht, weil dadurch die Natur ausgebeutet wird, generieren sie im Spiel fortan Geld/Münzen auf einem Marktplatz. Auch die "Nature-Friendship-Fähigkeit" wurde bei den Ureinwohnern entfernt, da sie dafür stehen würde, dass ein indigener Charakter in einem Videospiel "tierische Kräfte" haben muss. Stattdessen haben die Entwickler andere Fertigkeiten eingeführt und die Balance entsprechend angepasst. Weitere Details zu den Anpassungen und Ausführungen zu den indigenen Völkern findet ihr im englischen Interview mit Anthony Brave.

Screenshot - Age of Empires 3: Definitive Edition (PC)

Screenshot - Age of Empires 3: Definitive Edition (PC)

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Screenshot - Age of Empires 3: Definitive Edition (PC)

Screenshot - Age of Empires 3: Definitive Edition (PC)


Neben den zwei neuen Zivilisationen bietet die überarbeitete Version des Echtzeit-Strategiespiels neue "Historische Schlachten", Herausforderungsmissionen der Marke "Kunst der Kriegsführung", Mod-Support und einen Zuschauermodus für den Mehrspieler-Modus. Die "Kunst-der-Kriegsführung-Missionen" gab es schon bei der Age of Empires 2: Definitive Edition. Sie dienen als thematisch festgezurrte Trainingseinsätze für fortgeschrittene Spieler, die stärker auf die Herausforderungen in den Multiplayer-Gefechten vorbereiten sollen.

Die Kartendecks und die Kartenverwaltung wurden ebenfalls angepasst, hauptsächlich auf Basis des Feedbacks der Beta-Spieler. So wurden nicht nur die Größe und die Grafiken angepasst, es wurden auch vorgefertigte Decks hinzugefügt, damit man direkt starten kann, ohne sich gleich zu Beginn mit dieser Eigenheit beschäftigen zu müssen (Details zu dem Kartendecksystem).

Die technische Überarbeitung des Grundgerüsts fällt mit aufwändigeren Bodentexturen, besseren Lichteffekten & Reflexionen und detailreicheren 3D-Modellen ins Auge, aber da das Originalspiel schon über 3D-Modelle verfügte, fällt der Grafiksprung (bis 4K-Auflösung) nicht ganz so dramatisch wie bei den beiden DE-Vorgängern aus. Wesentlich besser gelungen ist die überarbeitete Benutzeroberfläche, die nicht mehr wie ein großer Block am unteren Bildschirmrand klebt, sondern luftiger und in drei Platzierungsvarianten daherkommt. Die Darstellung von Ressourcen und Co. erinnert ebenfalls stärker an die Vorgänger.

Was die Entwickler bei World's Edge allerdings nicht aus der Welt schaffen konnten, sind einerseits die hinlänglich bekannten Probleme mit der Physikengine (Kanonenkugeln fliegen durch Mauern) und andererseits Wegfindungs- und Verhaltensprobleme der Einheiten im Kampf, wodurch unnötiges Mikromanagement erforderlich wird.

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Kommentare

SpookyNooky schrieb am
Flojoe hat geschrieben: ?
06.10.2020 20:47
Natürlich...die KI kommt mal wieder zu kurz. ?
Das wundert mich tatsächlich etwas, denn ich habe stark mit einer Verbesserung gerechnet. Nicht zuletzt deswegen, weil die KI für Age of Empires 2: Definitive Edition erneuert und stark verbessert wurde.
Vielleicht bekommt die KI noch einen extra Artikel.
MannyCalavera schrieb am
Flojoe hat geschrieben: ?
06.10.2020 20:47
Natürlich...die KI kommt mal wieder zu kurz. ?
Genau das.
Und dass man immer noch durch Mauern schießt ist ja wohl slapstick
Flojoe schrieb am
Natürlich...die KI kommt mal wieder zu kurz. ?
schrieb am