Im Gegensatz zu Steam können sich AWOMO-Nutzer mit einem Avatar durch eine 3D-Welt bewegen - in etwa vergleichbar mit PlayStation Home und Second Life. Aber auch in Sachen Bezahlmodellen möchte man sich von der Konkurrenz absetzen. So geht ein Artikel bei SteamReview näher auf das Rent-To-Own bezeichnete Konzept ein.
Was natürlich nicht heißt, dass man Titel nicht auch kostenlos antesten kann. Zusätzlich zu handelsüblichen Demos gibt es auch die so genannte Free Time, die es einem ermöglicht, die Vollversion eines Spiels für eine begrenzte Zeit kostenfrei zu spielen. Wer also nach einer eher kleinen Demo Lust auf mehr hat, kann danach per Free Time das volle Produkt antesten, um dann bei weiterem Bedarf auf Rent-To-Own zu wechseln.
Ein weiterer Unterschied zu Steam und ähnlichen Diensten: AWOMO ist vollständig streaming-basiert. Außer einigen grundlegenden Programmteilen sollen benötigte Spieldaten immer dann aus dem Netz geladen werden, wenn sie benötigt werden. Eine vollständige Speicherung eines Spiels auf der Festplatte scheint zumindest derzeit nicht vorgesehen zu sein.
Die Art und Weise, wie ein Spiel gestreamed wird, kann von den Herstellern individuell in einem Profil festgelegt werden - bei Steam ist es zumindest aktuell strikt level-basiert. Ob und wie beispielsweise Mods bei diesem Ansatz funktionieren, ist allerdings noch nicht bekannt.
