Mit mehreren Millionen Nutzern und einer immer größer werdenden Spielebibliothek stellt Steam wohl die etablierteste Onlinedistributionsplattform dar. Welche seit der Einführung der Steam Community auch mit brauchbaren Matchmaking- und Community-Features aufwarten kann. Mit einer unter dem Namen Steamworks firmierenden Tool-Sammlung will Valve den Dienst anderen Entwicklern noch schmackhafter machen, so die Kollegen von Next Generation.
Bei Valve hofft man darauf, die Entwicklung durch das Anbieten von standardisierten Lösungen zu vereinfachen, schließlich müssten andere Studios so das Rad nicht immer wieder neu erfinden, wenn es um das Erfassen von Stats oder das Umsetzen des Matchmakings geht. Die Hersteller wiederum sollen so genaueres Feedback darüber erhalten, wieviel Spiele verkauft worden und wie diese gespielt werden.
Keineswegs werde man sich in die Entwicklung anderer Spiele einmischen - es stehe jedem Studio frei, die Werkzeuge nach eigenem Gutdünken einzusetzen. Auch hätten diese volle Kontrolle über Updates und andere Facetten, man müsse sich nicht für alles das OK des Betreibers der Onlineplattform einholen, lassen die Entwickler verlauten - wohl auch ein kleiner Seitenhieb gegen Microsofts Xbox/GFW Live-Ansatz.
Ganz uneigennützig ist das alles natürlich nicht, schließlich hoffen die Half-Life-Macher, so die Steam Community weiter vergrößeren zu können.