Und selbst in der Ausbildung angehender Chirurgen spielen virtuelle Fingerübungen eine Rolle: Rosser hat ein Trainingssystem namens "Top Gun" entwickelt, um vor allem feine chirurgische Eingriffe zu üben. Hier müssen die Teilnehmer u.a. Super Monkey Ball spielen, einen Schwamm zusammen nähen und Erbsen in ein Loch befördern. Rosser fasst seine für einige Kollegen unverständliche Ausbildungs-Philosophie so zusammen:
Seine Pionierarbeit hat er kürzlich auf der von der US-Armee gesponserten "Video Game/Entertainment Industry, Technology and Medicine Conference" (VEITMC ’04) vorgestellt. Hier hat er vor allem auf die positive Auswirkung von Videospielen auf die Hand-Auge-Koordination hingewiesen:
"Although we often hear about the reasons kids should not play video games, there is, indeed, a positive correlation between video gaming and increased hand-eye coordination, reaction time, spatial visualization, neuro-psychological tests, visual attentiveness and mental rotation.”
In der US-Armee geht man ähnlich aufgeschlossen an die virtuellen Trainingsmöglichkeiten heran. Mit der Simulation STATCare (Simulation
Technologies for Advanced Trauma Care) können künftige Sanitäter alle medizinischen Eingriffe trainieren. Hier ein Screenshot:
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