kaufen) hoch hinaus: Anstatt nur einen gewöhnlichen Shooter aus der Schulteransicht zu liefern, ist der Pilot Will zusätzlich mit einem Jetpack ausgerüstet, mit dem er die malerischen Kulissen des Parallel-Universums The Void auch aus der Luft erkunden kann. Dabei verfügt das nützliche Gadget sowohl über einen Hover-Modus zum Schweben als auch einen Düsenantrieb, mit dem man pfeilschnell nach vorne prescht. Das Umschalten zwischen den beiden Modi ist zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, doch nach einigen Flugminuten hat man die Sache im Griff.
Mit dem Erkunden allein ist es allerdings nicht getan, denn eine außerirdische Spezies hat es nicht nur auf Will, sondern die gesamte Menschheit abgesehen. Also lässt man Waffen sprechen - sei es in der Luft oder am Boden, wo man sich mit einem Knopfdruck-Deckungssystem vor den Feuersalven der Aliens schützt oder in waghalsigen Flugmanövern dem Flag-Beschuss ausweicht. Genau wie zuletzt Codemasters mit Damnation versucht auch Capcom, dem Shooter-Genre durch ein vertikal ausgerichtetes Leveldesign neue Impulse zu verleihen. So schaltet z.B. die Perspektiv in einem riesigen Turm automatisch um, in dem man sich von Plattform zu Plattform nach oben hangeln muss. Dabei greift man sich am Rand die Feinde und reißt sie in die Tiefe. In der Luft hat man zudem die Möglichkeit, in bester GTA-Manier UFOs zu kapern, indem man nach einem kleinen Minispiel den Piloten aus dem Cockpit befördert und anschließend selbst die Kontrolle über die wendigen Gleiter übernimmt.
gc-Eindruck: gut
