Das Statement von Christian Svensson: "Im August hat Six Foot seine Mitarbeiter über mögliche, wesentliche Veränderungen in unserer Unternehmensstruktur informiert, einschließlich der Weiterentwicklung von Dreadnought als Live-Produkt. Jeder im Spiele-Entwicklungsteam hatte die Möglichkeit, mit voller Unterstützung des Unternehmens und mit Hilfe unseres Personals weiterzuarbeiten oder sich nach anderen Arbeitsmöglichkeiten umzusehen, während der Mitarbeiter in der Zwischenzeit weiter bezahlt wird. Ab diesem Termin wurden alle zwei Wochen neue Informationen über den Status des Unternehmens an das gesamte Team übermittelt.
Wir bleiben der kontinuierlichen Entwicklung und dem Wachstum von Dreadnought verpflichtet und verfolgen neue Projekte. Wir sind auch bestrebt, aktiv zu bleiben, um die betroffenen Familien zu unterstützen und den Übergang für sie so reibungslos wie möglich zu gestalten."
In dem vorhergegangenen Gameinformer-Bericht war die Rede davon, dass es finanziell schlecht um das Studio stehen würde und Gehaltszahlungen nur bis Mitte Oktober garantiert seien. Angeblich sind 45 Personen von der Entlassungswelle betroffen. Diese Zahl ist nicht offiziell bestätigt worden.
Der Launch der PC-Version hätte noch einmal 400.000 Dollar gekostet (Crunch/Blitz/Push), verriet eine anonyme Quelle. Das Gehalt für alle Mitarbeiter würde ungefähr 80.000 Dollar pro Tag betragen, aber das Spiel hätte nur weniger als 20.000 Dollar pro Tag eingebracht. In dem Artikel heißt es weiter, dass das Spiel "zu spät gestartet wurde" und der Launch wiederum "überstürzt und lustlos" war. Bei den Steam-Nutzerreviews liegt der Titel auch lediglich bei "Ausgeglichen" (45 Prozent von 1.340 Nutzerreviews sind "positiv"). Dreadnought wurde auf der PlayStation 4 bereits am 5. Dezember 2017 veröffentlicht und wirkte auf der Konsole bereits unvollständig und vor allem technisch unsauber (zum Test).
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