Ratchet & Clank: Rift Apart: Läuft nicht in 4K-Auflösung mit 60 fps auf der PS5, sondern in "niedrigerer Auflösung"

 
Ratchet & Clank: Rift Apart
Entwickler: Insomniac Games
Publisher: Sony
Release:
Q4 2020
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Ratchet & Clank: Rift Apart läuft nicht in 4K-Auflösung mit 60 fps auf der PS5, sondern in "niedrigerer Auflösung"

Ratchet & Clank: Rift Apart (Action-Adventure) von Sony
Ratchet & Clank: Rift Apart (Action-Adventure) von Sony - Bildquelle: Sony
Ratchet & Clank: Rift Apart wird auf der PlayStation 5 nicht mit 60 Bildern pro Sekunde in 4K-Auflösung laufen. In einem Interview mit der Famitsu bestätigte Mike Daly (Game Director bei Insomniac Games), dass das Spiel zwei Modi bieten wird: 4K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde und eine nicht näher benannte "niedrigere Auflösung" mit 60 Bildern pro Sekunde. Via Twitter wurde diese Aussage mittlerweile auch bestätigt. Konkretere Angaben wurden nicht gemacht, aber im Anschluss entbrannten in einschlägigen Foren wieder Diskussionen über die Leistungsfähigkeit der Next-Gen-Konsole von Sony.

Daisuke Ishidate (Sony Interactive Entertainment Japan Asia Localization Producer) fügte via Gematsu hinzu: "Ab der zweiten Hälfte der PS3-Ära haben wir uns dafür entschieden, Ratchet-&-Clank-Spiele mit schönerer Grafik zu entwickeln, indem wir auf die 60 Bilder pro Sekunde aus der PS2-Ära zugunsten von 30 fps verzichteten - und das Spielgeschehen selbst wurde basierend auf der Annahme gestaltet, mit 30 Frames zu spielen. Diesmal können die Spieler zwischen der 60-Bilder-pro-Sekunde-Variante aus der PS2-Ära oder der höheren Auflösung und der 30-Bilder-pro-Sekunde-Variante aus der PS3-Ära wählen."


Das Spiel, in dem die Helden den fiesen Dr. Nefarious mit der Hilfe von Dimensionssprüngen bekämpfen, soll laut aktueller Infos im "Launch-Fenster" der PS5 für Sonys neue Konsole erscheinen. Es könnte also noch Ende 2020 soweit sein.

Letztes aktuelles Video: Extended Gameplay Demo PS5

Quelle: Gematsu, Famitsu, Insomniac Games

Kommentare

Leon-x schrieb am
Kann ich bestättigen. Habe in letzter Zeit auf 3 OLED Größen mit 48", 55" und 65" gezockt.
1080p merke ich Jederzeit. Auch 1440p noch da ich auch nicht zu weit weg sitze.
Wenn mal PC Game nach einem Update die Grafiksettings resetet und auf Standard 1080p springt erkenne ich es gleich. Zeigt mir schon dass selbst ein Blindtest den Unterschied aufzeigen würde.
War ja schon von den 900-1080p der PS4/One zu 1440p-1800p (vereinzelnt 2160p) zur Pro und One X ein sichbarer Sprung.
Persönlich brauche ich nicht unbedingt nativ 2160p wenn gute Upscaler wie Checkerboard oder DLSS den Unterschied verkleinern. Nehme ich lieber höhere Performance mit als 3840x2160p anzustreben.
Nur 1440p+ sollte es bei mindestens auch sein selbst wenn 60fps am liebsten das Minimum bei vielen Spielen ist.
Unsere Wahrnehmung kann schon viel mehr erkennen und nicht nur zwischen 1080p und 2160p umschalten. Gibt viele Zwischenschritte für Details. Gute Kantenglättung bekommt man auf großen Biödschirmen kaum mit Full HD hin.
Gerade wenn normales TAA eh noch mal Bildschärfe nimmt. Gleicht eben eher höhere Auflösung etwas aus.
winkekatze schrieb am
Die "Auflösung der Augen" gibt es nicht. Das ist in etwa die gleiche Argumentation wie "mehr als 24 FPS kann man nicht sehen". Sicher, der Unterschied zwischen 4k und 1080p ist subtil aber doch deutlich wahrnehmbar. Selbst wenn es nicht natives 4k sondern eine der vielen reconstruction-methoden ist. Ich zocke seit 5 Jahren mit 4k-TV und möchte nicht zurück...für mich ist die höhere Auflösung insbesondere bei Games (aber auch Filmen/Videos), selbst bei Checkerboarding 1440 ein deutlicher Gewinn ggü 1080p.
(Habe seit 11/19 einen LG C9 65", ist die beste Investition, die ich jemals getätigt habe in punkto Gaming-Genuss)
Scorplian schrieb am
Gut, wie schon zuvor erwähnt, sind 30 oder 60 fps mir ziemlich egal.
Ich behaupte nicht, dass ich es bei Beachtung nicht erkenne, aber es stört mich einfach nicht. Wobei eine feste minimale Grenze von 30fps nicht verkehrt ist. Frame-Drops sind da halt schon auffällig, aber die fps-Höhe und fps-Schwankung sind ja zwei Unterschiedliche Problrme.
VaniKa schrieb am
Wie gesagt, eigentlich kannst du Details nicht sehen, die feiner sind als die Auflösung deiner Augen. Wenn man sie doch sieht, dann liegt das daran, dass damit Effekte einhergehen, die größer sind als die Auflösung selbst. In deinem Film-Beispiel kann es auch mit der Kompression zusammenhängen. In beiden fällen sind Artefakte schuld, dass du einen Unterschied siehst. Auf die kann man dann natürlich einfach eine höhere Auflösung als Holzhammerlösung werfen, damit die Artefakte schrumpfen, aber in meinen Augen wäre die bessere Lösung eine Minimierung dieser Artefakte selbst. Höhere Auflösung entspricht da quasi Supersampling. Ist die beste AA-Methode, aber eben auch die, die am meisten Leistung benötigt. Alle anderen Verfahren sind im Grunde Kompromisse, die mehr oder weniger gut funktionieren. Billige Post-Processing-Methoden wie FXAA sind halt ziemlich schlecht, vor allem beim bewegten Bild, kosten dafür aber praktisch keine Leistung. Am Ende muss natürlich jeder selbst wissen, wie viel Leistung er bereitstellen möchte für ein optimales Spielerlebnis. Ich habe hier lediglich den Weg beschrieben, wie man ein optimales Preis/Leistungs-Verhältnis bekommt. Mit ein paar Artefakten kann ich sicherlich eher leben, als deutlich mehr Geld für Hardware auszugeben. Du kannst natürlich gerne alles in 4K spielen, nur erlaubt dir da auch die beste Hardware keine hohen Frameraten bei technisch anspruchsvollen Spielen. Mir persönlich ist eine stabile Bildrate von exakt 60 FPS absolut wichtig. Ich brauche keine 120 FPS, aber 59 FPS dürfen es eben auch nicht sein wegen der Frametimes und damit verbundener Mikroruckler, auf die ich sehr allergisch reagiere. Also dein Fell sind meine Frametimes. ;)
Scorplian schrieb am
Ok, danke für die ausfürliche Erklärung. Dennoch stehe ich weiterhin mit Überzeugung hinter 4K.
Wobei aber gesagt sei, dass schon vollkommen zufrieden mit sowas wie 1440p + ordentlicher Hochrechnung. Ich glaube das hab ich nicht ganz klar gestellt.
Aber ein gutes Bsp warum mir das wichtig ist.
Ich mag kleine Details, wie haarnadel-dünne Lichtreflektionen an Klingen (meist feine weiße Linie auf dunklem Untergrund). Diese können eigentlich garnicht ohne höhere Auflösung hübscher dargestellt werden. Bei niedriger Auflösung sind diese entweder nicht so schön klar definiert (mit Anti-Aliasing) oder eine Kette aus Würfeln (ohne Anti-Aliasing). Wobei beim ersteren nur der Wow-Effekt ausbleibt, während beim zweiteren es schon hässlich wird.
Selbiges bei Fell (@Topic). Die feinen einzelnen Häarchen tendieren schnell dazu an der Auflösung zu scheitern.
Ich muss dabei immer an meinen Lieblingsfilm Kung Fu Panda 2 denken (den hab ich normal auf BluRay). An sich merke ich während des Films Null Probleme (bzgl. Fell), aber an einer bestimmten Stelle am Ende landen die alle im Wasser und das nasse Fall hat dabei hohe Kontraste von Schwarz zu Weiß. Da springen mir die fehlenden Pixel so dermaßen ins Auge...
Kleine hin und her "aufploppende" Punkte, da bei zuviel Abweichung der Pixel dieser "nasse Effekt" flöten gehen würde.
Grob gesagt. Wenn das Spiel mir die Grundlage liefert (z.B. mit realistischem Fell), bin ich sehr detailverliebt. Wenn das Spiel nicht um Details designed ist, ist mir das aber auch schon fast egal.
schrieb am