Horizon Forbidden West: Darum erscheint der DLC nur für die PlayStation 5

 
von Jonas Höger,

Horizon Forbidden West: Game Director erklärt Grund für PS5-Exklusivität

Horizon Forbidden West (Action-Adventure) von Sony
Horizon Forbidden West (Action-Adventure) von Sony - Bildquelle: Guerilla Games / Sony Interactive Entertainment
Als man im Dezember bei den Game Awards überraschend den Burning Shores-DLC für das Open World-Abenteuer Horizon Forbidden West ankündigte, gab es nicht nur Grund zur Freude.

Denn wer Aloys zweiten Ausflug in die postapokalyptische Welt voller Roboter-Dinosaurier auf der PlayStation 4 erlebt hat, geht leer aus: Die kostenpflichtige Erweiterung aus dem Hause Guerilla Games erscheint exklusiv für die PlayStation 5. Grund dafür sei unter anderem eine technisch besonders anspruchsvolle Kampfszene.

Horizon Forbidden West: PS4 offenbar zu schwach für Burning Shores-DLC



Schon bei der ersten Ankündigung hatte man angedeutet, dass die technischen und kreativen Vorstellungen des Teams nur auf der PlayStation 5 umsetzbar seien. Auf dem PlayStation Blog präzisierte Game Director Mathijs de Jonge nun diese Aussage, schwärmte von der Leistungsfähigkeit der PS5 und sprach von Umwegen, die man auf der Vorgängerkonsole habe nehmen müssen:

„Einer unserer wichtigsten Ansprüche bei Horizon-Spielen ist, unsere Umgebungen äußerst detailreich und vielfältig zu gestalten. Bei Horizon Forbidden West benötigten wir für jedes Detail, das wir hinzugefügt oder verbessert haben, einen Umweg, um es für PS4 ebenfalls optimieren zu können. Da wir uns bei Burning Shores einzig und allein auf PS5 konzentriert haben, konnten wir aus den Vollen schöpfen.“



Daher habe man für den DLC auch den geplanten Detailgrad umsetzen können: „Die Ruinen im Stadtgebiet von LA und seiner Umgebung sind hochdetailliert und erfordern jede Menge Rechenleistung ebenso wie eine schnelle Streaming-Technologie, um optimal zu laufen. Vor allem, wenn der Spieler über das Gebiet fliegt und viele Dinge gleichzeitig sehen kann.“

Zu guter Letzt erwähnt de Jonge noch eine Kampfszene, die die Leistung der PS5 gebraucht habe und die er den Spielern natürlich noch nicht vorwegnehmen wolle: „Und dann ist da natürlich noch eine ganz bestimmte Kampfszene, die JEDE MENGE Speicher und Rechenleistung erfordert! Um diese großartige Vision sowohl technisch als auch kreativ realisieren zu können, waren wir definitiv dankbar für die zahlreichen Vorteile, die uns die Hardware der PS5-Konsole bietet.“

Höhere Auflösung, bessere Bildrate



Wie de Jonge weiterhin schildert, sei auch das bessere Erlebnis für Spieler ein Grund für die Entscheidung gewesen, den DLC exklusiv auf der PlayStation 5 zu veröffentlichen. So könne man in Horizon Forbidden West „lebensechtere Resultate und ein noch besseres Gameplay“ bieten, weil es „mit einer höheren Auflösung und Bildwiederholrate als auf PS4“ läuft.

Ein bisschen müsst ihr euch noch gedulden, bis Burning Shores dann am 19. April euer Abenteuer in Horizon Forbidden West erweitert. Genug Zeit, um unserem Test zum VR-Abenteuer Horizon Call of the Mountain abzustatten und nachzulesen, warum wir den Ableger als das „prachtvollste VR-Spiel aller Zeiten“ gekrönt haben.

Quelle: PlayStation Blog, YouTube /PlayStation

Kommentare

Honkbonkmann schrieb am
Sunblaster hat geschrieben: ?16.03.2023 13:16 Mit anderen Worten: Wir sind zu faul den DLC zu polieren damit er auch auf nicht-highend-Hardware läuft, also gebt gefälligst 700? für ein neues Stück Plastik und kauft auch gleich das Spiel nochmal. Wer dazu zu arm ist, ist uns sowieso egal.
Also erstens bekommt man die PS5 mittlerweile auch locker für 500,- ? und die "nicht-highend-Hardware" (sprich:PS4) ist mittlerweile fast ZEHN Jahre alt.
Nur mal so als Hinweis.
batsi84 schrieb am
Sunblaster hat geschrieben: ?16.03.2023 13:16 Mit anderen Worten: Wir sind zu faul den DLC zu polieren damit er auch auf nicht-highend-Hardware läuft, also gebt gefälligst 700? für ein neues Stück Plastik und kauft auch gleich das Spiel nochmal. Wer dazu zu arm ist, ist uns sowieso egal.
Passt schon. Man hat mit "God of War: Ragnarök" noch Mal eindrucksvoll bewiesen, was die alte PS4 noch kann.
Aber gerade bei Spielen, die parallel auf dem PC erscheinen, merkt man dass die alte Generation kämpfen muss bzw. an ihre Grenzen kommt.
Ich werde zwar noch ein wenig bei der PS4 bleiben, aber der technische Wechsel macht schon Sinn :)
Sunblaster schrieb am
Mit anderen Worten: Wir sind zu faul den DLC zu polieren damit er auch auf nicht-highend-Hardware läuft, also gebt gefälligst 700? für ein neues Stück Plastik und kauft auch gleich das Spiel nochmal. Wer dazu zu arm ist, ist uns sowieso egal.
nawarI schrieb am
Ich hab mir Forbidden West erst zugelegt, als ich endlich eine PS5 ergattert hatte. Es gibt sogar PS4-Spiele wie Hitman 2, das ich erst auf der PS5 angefangen habe, weil ich mir diese Ladezeiten aus der Hölle nicht antun wollte.
Von mir aus hätten die schon vorher einen Cut machen können, wenn die Spiele dadurch besser werden.
Den Verkaufszahlen wird die PS4-Fassung sicherlich gut getan haben und es ist gut, dass auch die ganz ungeduldigen Fans die Chanze hatten es auf der PS4 zu zocken, aber jetzt da der Engpass überwunden ist, können die Macher gerne die volle Aufmerksamkeit auf die PS5 legen
diggaloo schrieb am
Kann die Entscheidung nachvollziehen, gerade weil die PS5-Verfügbarkeit mittlerweile groß genug ist. Und die Übergangszeit, in der PS4 und PS5 beliefert worden, war jetzt auch ausreichend lang. Die Spiele sollen jetzt ihr volles Potenzial zeigen und nicht durch alte Hardware ausgebremst werden.
schrieb am
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