DitDit hat geschrieben: ?12.07.2020 01:44
Ich hab erst letztens wieder alle Teile durchgespielt und muss sagen jetzt im Nachhinein betrachtet war SS3 der Spaßigste von allen auch wenn alle richtig gut sind. SS3 hat den beschissensten Anfang wo auch der Military Shooter Aspekt noch am stärksten auffällt aber so nach 3-4 Leveln wenn dann wieder die Gegnerhorden kommen und man wieder sein Waffenarsenal hat dann gehts eigentlich wieder richtig ab mit dem Serious Sam Hordeshooter Feeling
So mittendrin ist SS3 durchaus spassig, aber dann kommt der Punkt wo einem das ständige Neuspawnen der Gegner, wo einem der Spawn/Teleportsound, mit dem sie in die Map gebeamt werden, auf den Sack geht. In den anderen Teilen hatte man sich meist die Mühe gemacht, die Gegner ausserhalb der Sicht des Spieler zu spawnen. Die kommen dann von irgendwo hergelaufen. AAAAHHHHH!
Bei Serious Sam 3 lassen es die Map Designer bald sein. Es wird vor den Augen des Spielers einfach reingespawnt, sobald dieser den jeweligen Skript-rigger auslöst. Vor allem im letzten Level vor dem Boss wirkt das so ... billig! Und dann der Boss. Jessemaria, was für ein beschissenes Kampfdesign. Wer hier ohne Walkthrough, aus eigener Kraft herausgefunden hat, wie man den Boss besiegt, ist entweder ein Telepath, der die Gedanken von Croteam lesen kann ... oder so gut im Blindraten, dass er seinen Job kündigen und nur noch Lotto spielen sollte. Faules, billiges, ganz miserables Design!
Ich fand SS3 ganz nett, so bis zu dreiviertel des Spieles. Nicht total supergut, aber unterhaltsam. Dann ging mir alles nur noch auf den Sack. Man merkte zu deutlich, wie Croteam hier huschhusch, schnell was zusammengepfuscht hatte, bevor die Lichter ausgehen. Für SS Fusion hatte man die schlimmsten Aspekte von SS3 zwar etwas überarbeitet, aber mit dem Abstand jetzt einiger Jahre ... die Encounter-Teile sind großartige Arena-Shooter, SS2 ein greller Ballerspass mit einigen Fehlern und der SS3-Rushjob mit weitem Abstand am Schluss.