Verbaut ist ein fast quadratischer 3,5-Zoll-Bildschirm mit 1600 x 1440 Pixeln, zudem ist ein Musik-Synthesizer integriert. Lithium-Ionen-Akku, frei belegbare Knöpfe und ein Micro-SD-Slot komplettieren das Bild. Das schlichte Stück soll in zwei Farben (schwarz, weiß) im Jahr 2020 erscheinen und 200 US-Dollar kosten. Aktuell kann man sich auf der Firmenwebseite für den Newsletter anmelden, eine Vorbestellung ist noch nicht möglich.
Allerdings sei Schnellinteressierten gesagt: Weder läuft das Teil mit ROM-Dateien noch sind Spiele vorinstalliert - ihr braucht schon die Originalmodule. Mit ebenfalls von Analogue hergestellten Adaptern sollen später auch Game-Gear-, Atari-Lynx- oder Neo-Geo-Pocket-Color-Cartridges gelesen werden. Und schließlich gibt es noch eine (separat erhältliche) Dockingstation, welche die Spiele per HDMI sogar an die große Glotze bringt.
Weiter oben haben wir von den Geschwistern des Pocket gesprochen: Die heißen Nt Mini (entspricht dem NES), Super Nt (entspricht dem SNES) und Mega Sg (entspricht dem Mega Drive) - und sind nach und nach erschienen, seit Nintendo im Herbst 2016 den Kleinkonsolen-Trend losgetreten hat. Wie das neue Pocket setzen auch sie auf FPGA-Chips und werden aufgrund der Bildqualität und Einstellungsoptionen von Retro-Connaisseuren hoch geschätzt. Super Nt und Mega Sg sind im Webshop von Analogue ebenfalls für 200 US-Dollar erhältlich.