Den bezeichnet er u.a. deshalb als „brillanten Spielemacher“, weil er so lange an einem Projekt arbeitet, bis es wirklich fertig ist. Immerhin hätte Publisher 2K Games das erste BioShock gerne um einiges früher veröffentlicht und Schyman ist froh, dass das nicht geschehen ist. Das Spiel hätte sich während seiner Entwicklung ohnehin stark verändert – das ist ja bekannt. Der eigentliche angedachte Schauplatz wäre demnach eine Insel gewesen.
BioShock 2 beschreibt Schyman dann als relativ einfaches Projekt, da ihm das Fortführen bereits bestehender Ideen leicht fiel. Erst mit Infinite musste er sich wieder neu orientieren, denn trotz Verbindungen zwischen den Spielen, handelte es sich um eine ganz andere Geschichte als die geistigen Vorgänger.
Interessant dabei, dass Levine auch dieses Spiel zu großen Teil umschrieb – nicht zu einem relativ frühen Zeitpunkt der Entwicklung, sondern erst nachdem Infinite auf der E3 ausführlich vorgestellt wurde. Viele Fragen und Kommentare der Spieler im Anschluss der Vorstellung drehten sich um Elizabeth und erst dadurch realisierte der Creative Director offenbar, dass sich Infinite im Kern um die weibliche Hauptrolle drehen muss.
Auch Schyman wurde das gewahr und so bot er Levine an, Elizabeth ein Thema zu schreiben – kostenlos, wohl gemerkt. Und dann war es diesmal kein Audio Director, sondern Levine selbst, der daraufhin antwortete: „Das ist es!“ Und Elizabeth zu dem Charakter ausarbeitete, der sie im fertigen Spiel sein würde.