von Jonas Höger,

Zelda: Tears of the Kingdom - Nintendo-Blockbuster bekommt Glücksspiel-Element verpasst

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom (Action-Adventure) von Nintendo
The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom (Action-Adventure) von Nintendo - Bildquelle: Nintendo
Nur noch rund zwei Wochen müssen sich Fans bis zum Release von Zelda: Tears of the Kingdom gedulden und einige Outlets durften bereits vorab nach Hyrule reisen.

Geteilte Ersteindrücke umfassen dabei natürlich die neuen Spielereien, berichten von komplexer Steuerung und beruhigen die Techniksorgen. Eine bereits in vergangenen Trailern zu sehende Maschinerie tauchte aber ebenfalls auf und die bringt tatsächlich ein Glücksspiel-Element in die Welt von Zelda: Tears of the Kingdom.

Zelda: Tears of the Kingdom – Werkzeuge statt Spielfiguren



Wie die Kollegen von IGN berichten, gehört die gigantische Kurbel, die Link im letzten Trailer (siehe eingebettetes Video ab 1:34) mit aller Kraft schiebt, zu einer Gachapon-Maschine. Die vor allem in Japan beliebten Automaten enthalten Plastikkapseln mit kleinen Figuren, häufig aus bekannten Anime-Serien, von denen sie eine zufällige Kapsel gegen einen kleinen Geldbetrag ausspucken.

Auch in Videospielen sind Gacha-Elemente bereits zu finden, beispielsweise bei Genshin Impact. In dem kostenlosen Rollenspiel könnt ihr mit einer Ingame-Währung, die sich auch gegen echtes Geld erwerben lässt, zufällige Charaktere freischalten. Wer nun befürchtet, dass Nintendo ein ähnliches System in Zelda: Tears of the Kingdom einführt, darf aber aufatmen.



Zwar funktioniert die Gachapon-Maschine in Hyrule ebenfalls mit zufälligen Belohnungen, lässt sich aber nicht mit echtem Geld in Schwung bringen: Der Nachfolger zu Breath of the Wild bekommt also nicht plötzlich Mikrotransaktionen verpasst. Stattdessen bedient ihr den Automaten mit sogenannten „Zonai Charges“, um nützliche Zonai-Gerätschaften zu erhalten, mit denen ihr dann unter anderem die gezeigten Fahr- und Flugzeuge basteln könnt.

Wie auch die längere Gameplay-Präsentation zu Zelda: Tears of the Kingdom mit Producer Eiji Aonuma gezeigt hat, lassen sich diese Zonai-Werkzeuge aber auch in freier Wildbahn finden. Ihr müsst also nicht stundenlang die Kurbel drehen und hoffen, dass ihr den gewünschten Gegenstand bekommt – wer sucht, der findet. Ein Motto, das übrigens auch für die Krogsamen gilt, die in Zelda: Tears of the Kingdom offenbar ihre Rückkehr feiern.

Quelle: IGN

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