"Virtual-Reality-Brillen sind eine spannende Sache. Aber die Fortbewegung, die Haptik und das Gruppenerlebnis sind bis heute ungelöste Probleme. Deswegen haben wir GameDeck VR entwickelt", sagt Clemens Hochreiter von Reality Twist. Der Hersteller fährt fort: "GameDeck VR ist dabei mehr als bloße interaktive Projektion: Schubladen aus der Wand ziehen, in eine Nische hineingreifen, reale Türen öffnen, echte Gegenstände mitnehmen und anwenden - all das kann GameDeck. Spezial-Effekte wie Wind und Feuer garantieren ein einzigartiges Erlebnis für alle Sinne. In einer Sequenz müssen Spieler z.B. ein Floß steuern, indem sie ihr Gewicht an die richtige Stelle verlagern."
Interessierte Spieler können GameDeck VR noch in diesem Jahr ausprobieren. Einen finanziellen Schub erhoffen sich die Entwickler mit der heute gestarteten Kickstarter-Kampagne. Unterstützer können sich ab 20 Euro den Eintritt in den Prototypen von GameDeck VR sichern. Eine Begehung ist für den Sommer in München geplant. "Wenn wir genug Geld einnehmen, entscheiden die Unterstützer, welches Spielgenre wir als nächstes in die reale Welt überführen sollen", heißt es von Reality Twist.
Mit an Bord ist Bernd-das-Brot-Erfinder Tommy Krappweis. Das derzeitige GameDeck-Spiel ist eine Adaption des Fantasyfilms "Mara und der Feuerbringer" (ebenfalls von Krappweis). Das GameDeck-VR-Projekt wird unterstützt durch den FFF-Bayern (bayerische Computerspielförderung), Tommy Krappweis, die Stadt München, die Kultfabrik, Microsoft Deutschland und dem Institut für kreative Medien.
Fakten (laut Hersteller):
- Universell: Keine Hardware außer dem eigenen Körper - jeder kann mitspielen!
- Immersiv: 360° Projektion mit Bewegungssensoren (Microsoft Kinect).
- Real: RFID-Requisiten und Raummodule (Nischen, Schubladen, Schränke, Türen).
- High-Tech: Echtzeit-Game-Engine inkl. Ansteuerung zahlreicher Spezial-Effekte.
- Problemlos: Keine Übelkeit, kein Brandschutzproblem, kein Hygieneproblem!
- Positiv: als Incentive, für Teambuilding, für die Bildung, für bleibende Erlebnisse!
- Skalierbar: flexibles Modulsystem für Raumketten – von Minispiel bis zum Tageserlebnis!
- Flexibel: Neues Spiel? Kein Problem! Kein Umbau notwendig, da projektionsbasiert.
- Programmprinzip: Mit unterschiedlichen Spielen und Stories bespielbar, wie im Kino!
- Branding: Leicht an starke Marken & Film-IPs anpassbar.
- Durchsatz: Deutlich höherer Durchsatz als bei anderen interaktiven Räumen und kein Anlegen von Spezialhardware
