Der US-amerikanische Handel hatte offenbar nicht all zu großes Vertrauen in
Devil's Third: Wie
Destructoid berichtet, habe Gamestops dortiger Online-Store insgesamt sogar nur 420 Kopien des Wii-U-exklusiven Actiontitels von
Dead or Alive-Vater Tobonobu Itagaki bekommen
[was bei dieser Zahl allerdings auch eine Scherz-Antwort gewesen sein könnte; Anm. d. Red.]. Redakteur Jonathan Holmes berichtet, dass er auch in anderen Läden ziemlich lange habe suchen müssen: Erst nach einer Tour in ein Best Buy und drei GameStop-Filialen sei er fündig geworden. Falls der Bedarf nicht wieder anzieht, könne das Spiel somit zu einem der rarsten Titel auf der Wii U werden, die direkt von Nintendo herausgebracht wurden.
Infolgedessen sinniert Holmes, ob Itagakis vor Testosteron und Machismo strotzende Titel überhaupt noch einen Platz im Zeitalter heutiger AAA-Produktionen habe. Holmes sei mit niedrigen Erwartungen an das Spiel herangegangen und es habe ihm noch verhältnismäßig gut gefallen - um die Gunst anderer Spieler zu gewinnen, könnte es Itagaki in Zukunft seiner Meinung nach aber schwer haben. Trotz jüngster Misserfolge bestehe aber auch die Chance für eine erfolgreiche Wiederkehr, wie es z.B. Shinji Mikami gelungen sei: Er habe es trotz schlechter Verkaufszahlen von
Vanquish und
Shadows of the Damned trotzdem geschafft, ein Projekt wie
The Evil Within zu starten.
Möglich sei auch eine Übernahme von Itagakis Studio Valhalla Games durch einen Mobil-Riesen - wie es vor zwei Jahren mit Grasshopper Manufacture passierte. Auch Kickstarter sei eine Option, wobei es Itagaki bei seinen typischen Spielen mit aufwendigen 3D-Grafiken schwieriger haben dürfte, die nötige Summe zusammenzubekommen. Die sechs Mio. Dollar aus Yu Suzukis
Shenmue 3-Kampagne z.B. seien schließlich auch nur ein Teil der nötigen Gesamtsumme, so Holmes.
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