Zunächst einmal umriss der Twitch-Mann, welche Rolle das Streamen inzwischen spielt, indem er eine bemerkenswerte Hausnummer nannte: 630 Mio. Stunden lang wurden alleine in diesem Jahr Twitch-Streams zu Fortnite geschaut. Letztendlich ging es Evans aber gar nicht um die Zahl, sondern die Tatsache, dass Spiele über das Streaming auch an ein Publikum herangeführt würden, das nicht aus Spielern besteht.
Wie genau man Letzteres erreicht, erläutert Evans nicht, doch vor allem für jüngere Spieler seien Streamer Vorbilder, denen sie naturgemäß nachahmen wollen. Abgesehen davon wären Zuschauer oft motiviert, gute Aktionen eines Streamers nachzuahmen, was sie wiederum ans Spiel bindet.
Diese Bindung der Zuschauer ist für Evans, also Twitch, wohl ein wichtiges Ziel, denn der Vizepräsident hebt sie mehrfach hervor, um das Interesse der Entwickler im Publikum wecken. Immerhin erlaubt Twitch über so genannte Extensions das schnelle Verbinden von Zuschaueraktionen mit Aktionen im Spiel. In PUBG können Zuschauer über eine solche Extension etwa Beutekisten aufmachen und deren Inhalt ihrem eigenen Inventar zufügen. In FIFA sowie anderen Titeln gibt es hingegen die Möglichkeit auf das Ergebnis einer Partie zu setzen.
Abgesehen davon hätten Entwickler die Möglichkeit über Amazon Prime Inhalte anzubieten, was im Fall von Warframe u.a. dazu geführt habe, dass zahlreiche ehemalige Spieler zurückgekehrt sind und verschiedene Inhalte gekauft hätten. Warum Evans das erwähnt? Twitch gehört dem Online-Händler, was entsprechende Verbindungen ermöglicht.
