"Wir wollen, dass das Spiel so zeitgemäß wie möglich wird", erklärt Miller der Agentur gegenüber. Als er auf Sonys Einstampfung von "The Interview" angesprochen wird, räumt er allerdings ein: "Wir wussten nicht, dass es zu einer dermaßen bizarren Situation kommen würde."
Im Gegensatz zum Film oder Spielen wie Homefront befindet sich Nordkoreas Oberhaupt hier auf der Seite der Protagonisten; unterstützt wird er auf seinem Action-Trip unter anderem vom exzentrischen Basketball-Star Dennis Rodman. Angesichts der aktuellen Geschehnisse denke Miller aber darüber nach, das Budget für seinen Titel für die Abwehr möglicher Cyber-Attacken aufzustocken.
Offenbar soll sein Titel auch auf Kickstarter ein wenig von dem Wirbel um den Kinofilm profitieren: In der dort gestarteten Kampagne wurden 24 Tage vor Schluss rund 8.000 von den angesetzten Mindestsumme von 55.000 Dollar erreicht. Dort werden auch Waffen wie Kims handlicher Nulearraketenwerfer oder ein Ausritt auf einem Schwerthai näher erläutert.
Das Spiel soll zu einem noch unbekannten Termin auf dem PC und später für mobile Plattformen erscheinen. Eine Veröffentlichung auf Xbox- und PlayStation-Systemen sei ursprünglich ebenfalls angedacht gewesen. Microsoft habe allerdings sofort abgelehnt und in Sonys Fall wolle er lieber noch ein wenig mit seiner nächsten Anfrage abwarten, erklärte Miller.
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