Video "Spielszenen-Trailer" zu Brink

 
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Brink: Spielszenen-Trailer

Spielszenen-Trailer


Spielszenen-Trailer
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Fazit Brink, 13.05.2011:

Wer Einzelspieler-Gefechte wie Killzone oder Gears of War vor Augen hat, könnte lächelnd abwinken: Die starren Kulissen wirken vergleichsweise spröde und auf Xbox 360 zerstückeln die spät auftauchenden Texturen das Bild an allen Ecken. Gerade am PC wird das Spiel aber von einem hervorragenden Artdesign getragen und seine wahre Stärke entfaltet Brink ohnehin erst in packenden Mehrspieler-Gefechten, die von harten Grabenkämpfen geprägt sind. Befestigte Stellungen lassen sich hervorragend verteidigen - Angreifer erarbeiten sich Vorteile, wenn sie  geschlossen aus verschiedenen Richtungen attackieren. Von kleinen Aussetzern abgesehen, erleichtert SMART die Bewegung über Hindernisse, so dass die Action umso mehr im Vordergrund steht. Vor allem Teamspieler werden mit Erfahrungspunkten belohnt und das übersichtliche Missionsrad lässt Spieler aller vier Klassen sinnvoll zusammenarbeiten - Brink hievt Teamplay auf eine neue Stufe! Doch warum fehlen ausgerechnet diesem Spiel Clanfunktionen und Freundeslisten? Schade auch, dass feindliche Bots längst nicht so clever agieren wie sie als Kameraden menschliches Verhalten imitieren. Immerhin ersetzt die KI auch in vielen Online-Matches fehlende menschliche Teilnehmer. Und wieso findet der Kampf um die schwimmende Insel in gerade mal acht Einsatzgebieten statt, die sich nicht nur stilistisch, sondern auch spielerisch allzu sehr gleichen? Damit stellt sich Brink leider selbst ein Bein: Mit einer größeren taktischen Abwechslung und etwas mehr Umfang stünden ihm fast alle Wege offen. So muss es den entscheidenden Schritt erst noch gehen - am PC jedenfalls. Denn von der 360-Version müssen wir zum Zeitpunkt dieses Tests abraten. Unregelmäßige Abstürze und besonders die miserable Qualität der Onlinespiele machen der Konsolenfassung schwer zu schaffen. So wird die Multiplayer-Action leider zum Offline-Spiel - und damit um ihre eigentliche Stärke kastriert.

Update zur PS3-Version: Inzwischen konnten wir auch die Sony-Version ausführlich spielen. Grafisch unterscheidet sie sich kaum von der Xbox 360-Fassung, auch hier werden viele Texturen erst sehr spät scharf. Abstürze erlebten wir auf der PS3 allerdings nicht. Weil die Entwickler aber die maximale Anzahl menschlicher Teilnehmer auf beiden Konsolen von 16 auf acht reduziert haben, läuft das Online-Spiel auf PS3 heute flüssiger als auf 360 zum Test letzte Woche. Das zuletzt unspielbare Stottern konnten wir nur noch in unbedeutend kurzen Momenten beobachten. Dass man sich den aktuellen Vorteil gegenüber der damaligen 360-Fassung mit einer um die Hälfte gekürzten Spielerzahl erkauft, verpasst dem Onlinespaß allerdings einen gehörigen Dämpfer - in den wenigen, für 16 Spieler offenen Partien, tummeln sich hingegen zu wenige Mitspieler. So flüssig wie am PC läuft das Konsolen-Spiel selbst mit acht Teilnehmern übrigens ohnehin nicht. Brink verhindert mit der vorübergehenden Einschränkung also schwere Fehler - schöpft das Potential eines großen Online-Shooters allerdings bei weitem nicht aus.


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