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The Saboteur: KI und Fluchtschwierigkeit



KI und Fluchtschwierigkeit
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Fazit The Saboteur, 03.12.2009:

Titten, Nazis und Action? Und zum ersten Mal Zweiter Weltkrieg in einer offenen Spielwelt à la GTA? Diese ebenso anrüchige wie explosive Mischung hat nicht nur in Amerika für Neugier gesorgt. Spätestens das interessante Artdesign mit seinem Wechsel vom bedrohlichen Schwarzweiß hin zur warmen Farbe der Befreiung hat sicher auch viele Europäer aufhorchen lassen. Aber was sich im Ansatz noch gut anhört und Lust auf den Widerstand weckt, scheitert in der Praxis - egal ob banale Story oder plumpe Inszenierung. Zum einen ist die technische Umsetzung eine Enttäuschung: Saboteur hätte vielleicht als Starttitel eine solide Figur gemacht, aber im aktuellen Wettbewerb mit anderen offenen Welten geht es mit seinen schwachen Texturen, dem Tearing und den Pop-ups vor allem auf Konsolen unter - die PC-Version wirkt deutlich harmonischer und hübscher. Die Kulisse von Paris kann immerhin auf allen Systemen mit ihrer Größe sowie der Authentizität der Sehenswürdigkeiten etwas trösten. Die Jungs von Pandemic hatten mich mit der Uniformtarnung, den hinterhältigen Attacken sowie der Verdachtsanzeige auch noch geködert, aber dieser Hauch von Stealth-Action verfliegt schnell - irgendwann interessieren einen die Wachen gar nicht mehr, weil man ohne Gefahr regelrechte Bomben-Speedruns hinlegt. Sobald man auf den Straßen oder den Dächern unterwegs ist, vermisst man lebendige Reaktionen, elegante Animationen, forderndes Klettern und vor allem überzeugendes Figurenverhalten: Die idiotischen Kämpfe erreichen manchmal nicht mal Moorhuhn-Niveau und zerstören die teilweise aufkeimende Atmosphäre. Wenn ich nicht wüsste, dass das Spiel von Pandemic entwickelt wurde, also jenen Leuten, die mit Full Spectrum Warrior einen realistischen Kriegsschauplatz inszenierten, würde ich vielleicht auf die Jungs von Alarm für Cobra 11 wetten. Wer hier einen Alarm auslöst und von deutschen Soldaten gejagt wird, darf sich auf programmierte Realsatire freuen, die jeden Anflug von Verfolgungsspannung im Keim erstickt. All das explosive Zerstören, das Sammeln, das Rasen und Aufrüsten macht vielleicht zwischendurch Laune, aber liegt zwei bis drei Klassen hinter der Faszination eines Assassin's Creed II, inFamous oder GTA IV. Pandemic hätte sich weniger auf Möpse und Strapse, sondern mehr auf das Spieldesign konzentrieren sollen.

The Saboteur
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