Beschreibung:
Quiet steps erinnert zu Beginn stark an eine der frühen Demos der Gruppe Traction. Überall sind Linien und geometrische Formen zu sehen, der Look wirkt sehr spartanisch. Mithilfe gleißenden Lichts und perfekter Koreographie der mathematischen Gebilde zur Musik wird jedoch gehörig an der Atmosphäreschraube gedreht. Es saugt einen förmlich auf, was da auf dem Bildschirm abgeht, ohne die ganz große technische Raffinesse auszupacken. Was wir sehen ist großartig inszeniertes Echtzeitkino, das weniger mit Grafikbombast, als mit Stimmung punktet. Ein bisschen weniger Störsounds bei der Musik hätten wir uns aber schon gewünscht, auch wenn diese so verdammt gut zum Gezeigten passt.