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O
Obey,
Junk / TBC, (2004)
Platzierung: 1st at The Meltdown 2004
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| Obey wirkt wie der große Bruder von Tracie. Was 2004 noch eine gigantisch große Renderstudie war, sieht man Anno 2007 schon in der 1k-Intro von TBC - zumindest teilweise. Die beiden Gruppen schicken uns hier überwiegend durch Raytracing-Tunnel der unterschiedlichsten Art, garnieren diese mit Verzerrungsfiltern, lassen pulsierende Objekte und Spiralen erscheinen. Natürlich perfekt synchron zur harten Drum'n Bass Mucke. Nichts Spektakuläres, aber kurz und knackig!
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Octillion,
Nuance, (2008)
Platzierung: 1st at Buenzli 2008
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| Wie einst der Titan aus der griechischen Mythologie die Büchse der Pandora auf seinen Schultern trägt, ist es in Octillion ein Roboter, der ein an seinem Rücken angekettetes Logo schleppen muss - zu brachialer Musik von Noisefever, das dem Stampfen und den Qualen des Sklaven unbändige Atmosphäre verleiht. Regie-technisch ist Octillion grandioses Animationskino, in Sachen Farbgebung sind wir jedoch 'Pussys'. So bezeichnet Cosmic, der Macher dieses Spektakels, all diejenigen, die sich Farbe gewünscht hätten. Ganz in Grautönen ist seine Wild Demo nämlich gehalten, geizt auch mit detaillierten Texturen. Fett ist es jedoch allemal.
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Of Mice and Monsters,
Junk, (2006)
Platzierung: 2nd at Breakpoint 2006
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| Ein kurzer Computer-animierter Film, der durchaus auch von Dreamworks oder Pixar stammen könnte. Die Jagd des Monsters nach einem kleinen Kind ist witzig gemacht, sieht gut aus und bietet einen überraschenden Schluss.
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One with everything,
United Force, (2014)
Platzierung: 5th at Function 2014
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| Das richtige Gespür für eine tolle Atmosphäre beweist Slyspy immer. Auch in One with everything schmeichelt er unseren Augen mit stimmungsvollen Bildern. Mit Naturpanoramen, Häuserfronten und einem biologischen Mikrokosmos, die allesamt zusammengemengt und mit Partikeleffekten und toller Beleuchtung angereichert werden. Faszinierende, stimmungsvolle Bilder werden geboren und mit ruhigen Klängen angereichert, was gar prächtig unterhält. One with everything mag zwar nicht das beste Werk von Slyspy sein, es zeigt aber anschaulich, dass in dieser Person nach wie vor eine Menge Kreativität schlummert, welche die Demoszene eindeutig bereichert. |
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Overdrive,
Titan, (2013)
Platzierung: 1st at Evoke 2013
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| "(Demo für Sega Mega Drive) ""Mehr Demo-Style als hier geht nicht! Ich war hin und weg von dem, was ich hier gesehen habe. Unglaubliche Grafiken (diese Roboter!) und Musik, und dann noch diese Effekte, die ich zur damaligen Zeit noch nie in einem Spiel gesehen habe!"" (Loaderror / Ephidrena)
Das, was der Chefprogrammierer der norwegischen Demogruppe Ephidrena hier sagt, können wir sofort unterschreiben. Seine Meinung zur Demo Overdrive für das Sega Mega Drive, spiegelt genau das wieder, was eigentlich die gesamte Demoszene von diesem Meisterwerk hält. Denn die Demogruppe Titan hat Geschichte geschrieben.
Overdrive ist ein höllisch schnelles Spektakel für eine, eigentlich ausgestorbene Plattform. Es kitztelt das Letzte aus den Chips dieser Konsole, wirft Effekte auf den Bildschirm, wie wir sie in dieser Qualität nie dafür gesehen, geschweige denn gar möglich gehalten hätten. Da rauschen uns die Bobs um die Ohren, wir fliegen über eine Landschaft wie sie der FX-Chip des konkurrierenden SNES-Systems nicht schöner hätte darstellen können. Wir ergötzen uns an schattierten Vektoren, Circle-Moves, Twistern und vieles mehr. Und das Beste daran: Alles geht flüssig ineinander über. Keine Szene wird zu lang oder zu kurz dargestellt. Das Timing passt auf die Millisekunde. Dass dies alles so gut funktioniert liegt aber auch am audiovisuellen Design. Schicke Grafiken allüberall erblickt das Auge, während der pfeilschnelle, klassische Techno-/Elektro-Soundtrack fast ein wenig an die Amiga-Kultdemo Technologial Death der Mad Elks erinnert.
""Titan sucks"" war gestern. Heute ist Overdrive. Ein Meilenstein! (Screenshot by Alk)"
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Overdrive 2,
Titan, (2017)
Platzierung: 1st at Revision 2017
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| Wie schon sein Vorgänger, so ist auch Overdrive 2 die absolute Killer-Demo für das Sega Mega Drive und steigert die sportlichen Aktivitäten beim Zuschauer. Freudensprünge aufgrund der sensationellen Effekte sind ebenso an der Tagesordnung wie Purzelbäume der Glückseligkeit, hervorgerufen durch die Unmengen an fantastischem Pixel-Artwork. Das rasante Design und die treibende Musik sorft außerdem dafür, dass die Füße keine Sekunde ruhig bleiben. |
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Overkill,
Junk, (2003)
Platzierung: 1st at The Meltdown 2003
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| Standard-Design von Junk: Goa-Trance dröhnt aus den Lautsprechern, futuristische Gänge werden durchflogen, darauf folgen dann Tunnelszenen in allerlei Variationen - mal organisch, dann doch wieder technisch. Sieht cool aus, schwächelt aber nicht nur bei den Animationen des Menschen am Anfang, sondern vor allen Dingen beim allgemeinen Design.
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P
Pens,
Gaspode, (2012)
Platzierung: 2nd at Revision 2012
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| Stop-Motion-Filme haben wir schon viele gesehen. Welche mit Münzen, mit Legozeugs, mit vielen anderen Dingen. Und sogar Nudeln! Demoeffekte aber mithilfe von Lippenstiften nachzubauen, das ist neu. Gaspode zeigen erneut ihre Kreativität und bringen für alle Freunde von Douglas und Co. den perfekten Schminktipp auf den Schirm. Unterlegt mit toller Musik staunen wir ein ums andere Mal wie schick und genial doch die Stifte wechseln, aus dem Boden emporkommen und wieder zurückfahren. |
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Petey & Jaydee and the Commodore 64,
The Tremendous Trio, (2008)
Platzierung: 1st at Syntax 2008
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| In einer witzigen Render-Animation auf absolutem Profi-Niveau erkunden die beiden Marsmännchen Petey und Jaydee die wunderbare Welt des C64 Home-Computers. Der Clip ist mit etwas mehr als einer Minute Spielzeit zwar ein eher kurzes Vergnügen, sieht davor hervorragend aus, geizt auch nicht mit 'Splatter'-Effekten und ist für einige Lacher gut. Herrlich!
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Phasor,
LFT, (2010)
Platzierung: 2nd at Breakpoint 2010
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| Zum dritten Mal in Folge hat LFT auf der Breakpoint-Party eine 8bit-Demo vorgestellt, die er für eigens gebastelte Hardware geschrieben hat. Sein ATmega88 Microcontroller ist etwas schwächer als das Modell aus dem Jahr zuvor. Dennoch begeistert er uns wieder mit jeder Menge schicker Oldskool-Effekte und kultiger Chiptune-Musik, die in etwa an die Ergebnisse eines C64 erinnern. Total freaky stuff!
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Plastastic,
Team Plastastic, (2014)
Platzierung: 3rd at Assembly 2014
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| Könnt ihr euch noch an den Filmklassiker 'Die Fliege' erinnern? In David Cronenbergs Horror-Meisterwerk hat ein Wissenschaftler einen Transformator gebaut, mit welchem er ein Experiment an sich selbst durchführt - und in eine Katastrophe stolpert. Ganz ähnlich ist Plastastic aufgebaut. Hier ist es ein junger Freak auf der Suche nach Liebe. Auch er verfügt über eine solche Wunderkabine und testet letztendlich an sich selbst... Mehr wird nicht verraten! Grafisch ist dieser Kurzfilm nett geraten, bietet viel abwechslungsreiche Musik und erzählt eine gelunge Geschichte. |
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Poison Ivy,
Exceed / Tipogödör, (2005)
Platzierung: 1st at Function 2005
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| Sind es CGI-Sequenzen oder reale Filmszenen? Man kann es kaum unterscheiden, so real und stimmungsvoll wurde alles inszeniert. Ein cineastisches Meisterwerk in Hollywood-Qualität! |
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Prime Number Minister,
Hedelmae, (2012)
Platzierung: 4th at Assembly 2011
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| (Demo für Android Smartphones): Unser heimlicher Liebling im Segment der mobilen ASM-Demos stammt von Hedelmae und hört auf den Namen Prime Number Minister. Mit groovigem Sound, einem lustigen Laufroboter, sowie Logos und Räumlichkeiten in Fischaugenoptik sammelt das stylische Werk Sympathiepunkte. Hedelmae mögen hier in Sachen Technik vielleicht nicht so kräftig auf den Putz hauen wie das Werk von Kewlers, dafür strahlt ihr Minister mehr Wärme aus. |
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Pyramyd,
Bender, (2015)
Platzierung: 1st at Chaos Constructions 2015
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| Yeah, das ist Demostyle! Coole Visuals, viel 3D-Kram gezeigt aus abgefahrenen Perspektiven. Dazu feine elektronische Beats, die punktgenau jeden Kamerawechsel, jeden neu erscheinenden Grafikschnipsel untermalen. Bender erfindet mit seinem Pyramyd das Rad des Designs nicht neu. Aber er weiß genau, wie man coole Dinge cool inszeniert und hervorragende Unterhaltung bietet. |

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