Beschreibung:
Tim Burton wäre stolz auf dieses Werk! Scarecrow von PlayPsyco erinnert frappierend an die Filme des Kultregisseurs, wie beispielsweise 'A Nightmare before Christmas' oder 'The Corpse's Bride'. Hauptdarsteller im Ein-Mann-Theaterstück ist eine Vogelscheuche. Die hat, wie manche Figuren aus einem Burton-Film, eingenähte Kreuze als Augen und beginnt zu den wunderschönen, melancholischen Klängen der Musik von Xerxes zu tanzen an. Begleitet von Phoenix' elfenhaftem Gesang beginnt der Astmann seinen Ausflug durch das ländliche Gelände, durch Blumenwiesen, deren Blütenblätter im Mondschein geheimnisvoll leuchten. Der Ausflug, der während des Tages beginnt und bis tief in die Nacht reicht, besticht mit liebevollen Details wie einem Schmetterling, einer Katze oder einer Fledermaus, deren Animationen zwar nicht immer rund laufen, da sie von Hand animiert wurden, die aber dennoch eine ungeheuer Dichte Atmosphäre mit aufbauen. Zur Atmosphäre tragen neben der stimmungsvollen Farbgebung, die erst freundlich mit bunten Farben anfängt, dann jedoch, Burton-like, düster und bläulicher werden, auch die Musik bei. Gesang in einem Demo-Soundtrack ist selten und wäre zumeist auch unpassend, hier jedoch ist alles wie aus einem Guss. Harmonisch, faszinierend und wunderschön. Umso fraglicher ist es, wie dieses herrliche Puppenspiel in Echtzeit nur auf dem fünften Platz des Demo-Wettbewerbs landen konnte. Ein Kleinod!