World of WarCraft: Warlords of Draenor - Dauerhaftes Flugverbot für Flugreittiere in Draenor; Patch 6.2 ist nicht das Ende der Erweiterung

23.05.15 | Marcel Kleffmann

In Draenor konnte man bisher im Vergleich zu den letzten Erweiterungen keine Flugreittiere benutzen und somit die Warcraft-Welt nicht aus der Luft erkunden bzw. die Distanzen selbstständig überbrücken - und das wird auch so bleiben. Ion Hazzikostas (Lead Game Designer) erklärte in einem Interview, dass sie sich lange Gedanken über das "Flugverbot" gemacht hätten und sie zu der Erkenntnis gekommen seien, dass es das Beste für das Online-Rollenspiel sei. Auch für die Zukunft soll diese Entscheidung gelten. Er erklärte, dass die Luft-Reisefunktion zwar praktisch war, aber die Welt zu stark "verkleinern" würde und andere Elemente wie die Erkundung beinahe gänzlich ausgehebelt wurden. Mit den Flugreittieren konnte man Questaufgaben zu schnell lösen, sagte er. Beispiel: Um einen gefangenen Charakter aus einem feindlichen Dorf zu retten, konnte man einfach an den Wachen vorbeifliegen, in der Mitte landen und den NPC befreien - fertig. Man musste sich nirgendwo durchschlagen.

Ion Hazzikostas über das Flugverbot: "Die Welt fühlt sich größer und gefährlicher an. Es gibt mehr Raum für Erkundung, Geheimnisse, Entdeckung und die Spielwelt-Immersion. An diesem Punkt angelangt, denken wir, dass die Außenwelt-Spielerfahrung in World of Warcraft ohne das Fliegen letztlich besser ist. Wir werden die Flug-Fähigkeit in Draenor nicht wieder einführen und das ist der Weg, den wir auch in Zukunft gehen wollen."

Der kommende Patch 6.2 soll nicht das finale Update für World of Warcraft: Warlords of Draenor sein, denn es würde noch genug Geschichten zu erzählen geben, sagte Hazzikostas. Zudem verspricht er (erneut), dass der Abstand zwischen dem letzten Draenor-Patch und der nächsten Erweiterung diesmal nicht so lang ausfallen soll wie damals bei dem Umstieg von Pandaria auf Draenor.

Quelle: Polygon

World of WarCraft: Warlords of Draenor - Patch 6.2: Änderungen am Beutesystem

21.05.15 | Marcel Kleffmann

Mit dem Patch 6.2 möchte Blizzard Entertainment einige Veränderungen am Beute-System in World of WarCraft: Warlords of Draenor vornehmen. Die Entwickler wollen den persönlichen Beutemodus verbessern, damit diese Variante häufiger in Schlachtzügen zum Einsatz kommt. Zudem soll die Spannweite der Sekundärwerte (Kritische Trefferwertung, Tempo etc.) auf den Gegenständen aus der Höllenfeuerzitadelle erhöht werden (z.B. wesentlich mehr Tempo auf einem Gegenstand als Meisterschaft). Auch das Niveau der Beute in dem neuen Schlachtzug soll an dem tatsächlichen Schwierigkeitsgrad des Bosses angepasst sein - somit soll ein schwierigerer Boss auch bessere Beute dabei haben. Derzeit ist es so, dass die Gegenstandsstufe der Beute in einer Raid-Instanz (pro Schwierigkeitsgrad) gleich hoch ist, egal wie schwierig der Boss ist.

Verbesserungen des persönlichen Beutemodus
"Statt Beutechancen für jeden Spieler unabhängig zu bestimmen –was dazu führen kann, dass eine Gruppe nur einen oder sogar keinen Gegenstand erbeutet – werden wir eine ähnliche Logik wie bei der Gruppenbeute nutzen. Dabei wird basierend auf der jeweiligen Gruppengröße bestimmt, wie viele Gegenstände ein Boss bei sich trägt. Dadurch können Gruppen mit einer deutlich vorhersehbareren Anzahl von erbeuteten Gegenständen rechnen, wenn sie einen Boss besiegen. Zudem werden im persönlichen Beutemodus, ähnlich wie beim aktuellen Gruppenbeutemodus, zuverlässiger Setteile zu ergattern sein. Das Endergebnis sieht wie folgt aus: Gruppen, die den persönlichen Beutemodus verwenden, erhalten ihre Setboni für 2 und 4 Teile etwa zur gleichen Zeit wie Gruppen im Gruppenbeutemodus.

Wir erhöhen auch die allgemeine Belohnungsrate für persönliche Beute, um Spielern insgesamt mehr Gegenstände anzubieten. Dadurch gleichen wir die Tatsache aus, dass Belohnungen im persönlichen Beutemodus nicht unter den Gruppenmitgliedern verteilt werden können. Uns ist bewusst, dass es im persönlichen Beutemodus schwierig sein kann, genau das eine geniale Schmuckstück zu finden, das ihr zum Vervollständigen eines Ausrüstungssets benötigt. Mit dieser Erhöhung sollten jedoch eure Chancen dafür steigen.

Schließlich nehmen wir noch eine deutlich sichtbare Änderung in Form einer neuen Benutzeroberfläche für den persönlichen Beutemodus vor. Bei Schlachtzügen besteht ein großer Teil des Spaßes darin, als Gruppe Fortschritte zu machen und sich zu verbessern, nicht nur als Einzelperson. Bisher wurden eure eigenen Belohnungen im persönlichen Beutemodus gefeiert, aber welche Gegenstände eure Gruppenmitglieder erhalten haben, ging im Chat-Log unter. Ihr freut euch jedoch oftmals genauso darüber, wenn euer Freund endlich sein heiß ersehntes Schwert gewinnt, wie über eure eigenen neuen Stiefel. Daher wollten wir diesen Aspekt im Spiel berücksichtigen. Wenn ihr jetzt einen Gegenstand plündert, können alle Gruppenmitglieder sehen, was ihr gewonnen habt."


Sekundärwerte
"Um dieses aufregende Gefühl wieder häufiger hervorzurufen, haben wir uns entschlossen, mit diesem Patch etwas Schwung in die Sekundärwerte der Schlachtzugsbeute zu bringen. In der Höllenfeuerzitadelle erwartet euch eine breite Auswahl an hohen und niedrigen Sekundärwerten für Gegenstände, wie ihr sie schon lange nicht mehr gesehen habt. Neben einigen Feinabstimmungen, die sicherstellen sollen, dass eure abgestimmten Werte die richtige Wahl darstellen, sollten diese Änderungen es euch auch erleichtern, die für euch geeigneten Gegenstände zu auf eine interessantere Art und Weise zu identifizieren, als einfach nur nach der höchsten Gegenstandsstufe Ausschau zu halten. Unser Ziel ist, dass die Schlachtzugsgegenstände aus der Höllenfeuerzitadelle für euch dadurch individueller und bedeutungsvoller werden. Sobald ihr selbst ein paar der neuen Gegenstände erbeutet habt, würden wir uns freuen, wenn ihr uns eure Meinung dazu mitteilt."

Anstieg der Gegenstandsstufen
"Je weiter sich diese Erweiterung entwickelt, desto deutlicher wird, dass die Herausforderung und die Belohnungen für Gilden, die sich tief in unsere großen Schlachtzugszonen wagen, nicht im Einklang miteinander stehen. Wenn die Gegenstandsstufe von Belohnungen für eine bestimmte Schwierigkeit einer Zone gleichbleibend ist, ist ein Stab für magiewirkende Klassen von Kaiser Mar’gok aus dem heroischen Modus genauso mächtig wie eine Waffe von Tectus aus demselben Modus, obwohl Mar’gok deutlich schwerer zu besiegen ist. Oft sehen und hören wir, dass Gilden einen spät in der Zone auftretenden Boss wie den Schmelzofen zum ersten Mal besiegen, dann aber die meisten von ihm erbeuteten Gegenstände entzaubern, da alle Schlachtzugsmitglieder bereits mit Beute von vorherigen Bossen für diesen Gegenstandsplatz ausgerüstet sind. Zudem rücken viele Gilden in höhere Schwierigkeitsgrade vor, bevor sie einen niedrigeren Schwierigkeitsgrad vollständig abgeschlossen haben, da die Beute von Darmac im heroischen Modus mächtiger ist als die von Schwarzfaust im normalen Modus – und das bei deutlich geringerem Aufwand.

Aus diesem Grund strukturieren wir die Höllenfeuerzitadelle so, dass die Gegenstandsstufe der von Bossen erhältlichen Beute steigt, je tiefer Spieler in die Zone vordringen. Den ultimativen Höhepunkt bildet dabei Archimonde – sowohl in Bezug auf die Herausforderung als auch auf die Beute.

Diese Entscheidung hat mehrere Gründe. Zuallererst fühlt es sich einfach gut an, höherstufige Gegenstände zu ergattern, wenn man in der Zone voranschreitet. Zur Schwarzfelsgießerei wurde uns häufig mitgeteilt, dass es sich unbefriedigend anfühlt, von herausfordernden Bossen wie den Eisernen Jungfern Beute zu bekommen, die genauso gut (oder womöglich sogar schlechter) als die Beute von Gruul ist.

Das neue System lässt euch auch einfach erkennen, wo die besten Gegenstände zu holen sind. Die Macht der Gegenstände, die ihr für einen bestimmten Platz erringen könnt, steigt, je weiter ihr innerhalb der Zone voranschreitet. So sehen die bestmöglichen Stiefel für euch wahrscheinlich je nachdem anders aus, ob ihr vor Blutschatten im normalen Modus oder vor Mannoroth im heroischen Modus steht, und beim Eisernen Häscher im mythischen Modus sieht es wiederum anders aus."


Letztes aktuelles Video: WoW-Marke


Quelle: Blizzard

World of WarCraft - Fast drei Mio. Abonnenten in drei Monaten verloren

07.05.15 | Marcel Kleffmann

Seit Dezember 2014 hat World of WarCraft knapp 2,9 Mio. Abonnenten verloren, dies geht aus dem Quartalsbericht von Activision Blizzard hervor. Ende März 2015 verzeichnete das Unternehmen 7,1 Mio. aktive WoW-Spieler. Damit schaffte es die jüngste Erweiterung Warlords of Draenor nicht (Termin: 13.11.2014), die Spieler langfristig zu binden, denn die Zahl der Abonnenten nahm schneller als bei den bisherigen Erweiterungen ab. Das Unternehmen gibt in einem Statement an, dass die Umsatzentwicklung des Online-Rollenspiels trotzdem stabil sei, aber Preiserhöhungen in bestimmten Regionen (vor allem im "Osten") zu diesem Verlust geführt haben sollen. Anmerkung der Redaktion: Der Abonnenten-Verlust könnte ebenfalls daran liegen, dass im Endgame-Bereich abgesehen von den typischen Elementen (Schlachtzüge und PvP) nicht wirklich viel geboten gibt. Auch die Garnison bringt nicht den erhofften (langfristigen) Mehrwert.

Abonnentenzahlen der jeweiligen Erweiterung im Überblick:
Warlords of Draenor
  • März 2015: 7,1 Mio.
  • Dezember 2014: 10 Mio.

Mists of Pandaria
  • September 2014: 7,4 Mio.
  • Juni 2014: 6,8 Mio.
  • März 2014: 7,6 Mio.
  • Dezember 2013: 7,8 Mio. 
  • September 2013: 7,6 Mio.
  • Juni 2013: 7,7 Mio.
  • März 2013: 8,3 Mio.
  • Dezember 2012: 9,6 Mio.
  • September 2012: 10 Mio.

Cataclysm
  • Juli 2012: 9,1 Mio.
  • Dezember 2011: 10,2 Mio.
  • September 2011: 10,3 Mio.
  • Juni 2011: 11,1 Mio.
  • März 2011: 11,4 Mio.
  • Februar 2011: 12 Mio
(Zahlenquelle: MMO-Champion)

Letztes aktuelles Video: WoW-Marke


Quelle: Blizzard Entertainment, MMO-Champion

World of Warcraft: "WoW-Marke" erscheint am 21. April in Europa

20.04.15 | Marcel Kleffmann

Die WoW-Marke wird am 21. April um ca. 17:00 Uhr in Europa eingeführt. Die Marke kann für 20 Euro im Ingame-Shop gekauft und zu einem Anfangsgebot von 35.000 Gold in das Auktionshaus der europäischen Region gesetzt werden. Ab diesem Moment wird der Goldpreis automatisch schwanken, basierend auf Angebot und Nachfrage der Spieler. In den USA ist die Marke schon seit einigen Tagen erhältlich und kostet aktuell 22.500 Gold im Auktionshaus.

Blizzard Entertainment: "Zu Beginn werden wir die Anzahl der Markenkäufe aus dem Shop auf 10 Stück innerhalb eines 30-tägigen Zeitraums begrenzen und das Limit für mit Gold erworbene Marken höher ansetzen. Achtung: Diese Einschränkungen können im Laufe der Zeit angepasst werden. Obwohl die Marken sofort im Shop verfügbar sein werden, ist zu beachten, dass es zu Verzögerungen kommen kann, bis die Marken für Gold im Auktionshaus zum Kauf angeboten werden."



"Ihr könnt WoW-Marken einlösen, während ihr ein aktives wiederkehrendes Abonnement habt und müsst euer Abonnement dabei nicht abbrechen oder neu abonnieren. Euer wiederkehrendes Abonnement wird automatisch pausiert, wenn eure derzeit bezahlte Abonnementlaufzeit endet (z.B. bei einem monatlichen Abonnement nach dem Ende der 30-tägigen Laufzeit), und die Spielzeit aller eingelöster WoW-Marken wird als nächstes aktiviert. Ihr könnt zu jeder Zeit mehrere WoW-Marken für euren Account einlösen. Nachdem die Spielzeit der WoW-Marke abgelaufen ist, läuft das wiederkehrende Abonnement automatisch weiter."

"Nachdem eine WoW-Marke gekauft wurde, kann sie auf einem regionsweiten Markt über einen neuen 'Spielzeit'-Reiter im Auktionshaus verkauft werden. (Bitte beachtet, dass ihr diesen neuen Reiter schon bei Veröffentlichung von Patch 6.1.2. im Auktionshaus sehen können werdet. Er wird jedoch nicht aktiv sein, bis die WoW-Marke in eurer Region eingeführt wird.) Der Rest des Auktionshauses wird weiterhin auf den Realm beschränkt sein, ein regionsweiter Markt für WoW-Marken wird aber die größtmögliche Zahl potenzieller Käufer bieten und dafür sorgen, dass jeder Zugriff zu einem aktiven, lebhaften Markt für Marken hat. In Amerika, Europa, Korea und Taiwan werden Spieler, die eine WoW-Marke im Auktionshaus kaufen, sie für 30 Tage Spielzeit eintauschen können."

"Weil der Markt einen Anfang braucht, werden wir den Anfangswert der WoW-Marke selbst festlegen. Der anfängliche Goldwert in jeder Region basiert auf mehreren Faktoren, einschließlich der regionalen Wirtschaft im Spiel, aber unser Ziel ist es, einen fairen, vernünftigen Anfangspreis zu wählen. Danach wird der Goldwert der Marke dynamisch anhand von Angebot und Nachfrage der Spieler festgelegt. Das bedeutet einfach, dass, wenn mehr WoW-Marken angeboten als gekauft werden, der Preis mit der Zeit automatisch sinken wird. Wenn die Marken allerdings schneller aus dem Auktionshaus gekauft werden, als sie verkauft werden, werden die Preise dementsprechend steigen. Zur Erinnerung: um sicherzustellen, dass Spieler getrost mit ihren WoW-Marken handeln können, erhält der Verkäufer den Goldbetrag, der beim Einstellen der Marke angegeben wurde, sobald die Marke verkauft wird."

Quelle: Blizzard Entertainment

World of WarCraft: Warlords of Draenor - Ausblick auf Patch 6.2: Höllenfeuerzitadelle (Raid), mythische Dungeons und ein Hafen für die Garnison

14.04.15 | Marcel Kleffmann

Blizzard Entertainment testet seit heute den Patch 6.2 für World of WarCraft: Warlords of Draenor auf dem öffentlichen Testserver (PTR). Mit dem Update wird das Gebiet "Tanaan Dschungel" freigeschaltet, das neue (tägliche) Quests, rare Gegner und Schätze umfassen wird. Dort wird auch die Geschichte rund um die Eiserne Horde fortgesetzt. Zugang zu dem Areal erhält man durch die Schiffswerft, die in Garnisonen der Stufe 3 gebaut werden kann. Des Weiteren können Schiffe gebaut werden, die man - wie die Anhänger - auf Missionen schicken kann.

Im Herzen des Tanaan-Dschungels liegt die Höllenfeuerzitadelle, die sich als neue Schlachtzuginstanz mit 13 Bossen inkl. Kilrogg Deadeye, Gorefiend, einer reanimierten Version von Mannoroth und Archimonde entpuppt (Beutestufen: Normal: 695, Heroisch: 710; Mythisch: 725). Hinzu kommt der mythische Schwierigkeitsgrad für Fünf-Personen-Dungeons. Dort erhält man Beute der Stufe 680 bis 700. Die mythische Instanzzuweisung wird wöchentlich zurückgesetzt. Ansonsten wird der Leitfaden für Abenteurer hinzugefügt und man wird die legendäre Ring-Quest abschließen können.

Quelle: MMO-Champion, Wowhead, Blizzard

World of Warcraft: Warlords of Draenor: Das Token-System im Überblick

07.04.15 | Alice Wilczynski

Ab heute können Spieler in Nordamerika, Lateinamerika, Australien und Neuseeland das neue Token bzw. Marken-System des Online-Rollenspiels World of Warcraft: Warlords of Draenor nutzen. Im Video liefert Blizzard Informationen zum neuen System. "Marken" sollen im Auktionshaus gehandelt und gegen Spielzeit eingelöst werden können. So soll es theoretisch möglich sein das Spiel ohne kostenpflichtiges Abonnement zu spielen. Eine Marke kostet momentan 20 Dollar und kann im Auktionshaus zum Startpreis von 30.000 Gold angeboten werden.

Letztes aktuelles Video: Token-Overview


World of Warcraft: Warlords of Draenor: So schmiedet man "Gorehowl"

07.04.15 | Alice Wilczynski

Das Video zum Online-Rollenspiel World of Warcraft: Warlords of Draenor zeigt Hollywood-Schmied Tony Swatton, der Schritt für Schritt die Waffe "Gorehowl" anfertigt. Am Ende des Videos werden allerhand Gegenstände mit der Axt zertrümmert um ihre Kraft zu zeigen.


World of WarCraft: Warlords of Draenor - Blizzard erhöht Gegenstandsstufe der Beute der Schwarzfelsgießerei

19.03.15 | Marcel Kleffmann

Blizzard Entertainment hat mit einem Hotfix die Gegenstandsstufe sämtlicher Schlachtzugsbeute aus allen Schwierigkeitsgraden der Schwarzfelsgießerei um jeweils fünf Item-Levels angehoben. Die Schwarzfelsgießerei ist die zweite Raid-Instanz in World of WarCraft: Warlords of Draenor nach Hochfels. Die Entwickler wollen mit diesem Schritt nicht etwa den Schwierigkeitsgrad abschwächen, sondern vielmehr den Belohnungsaspekt im Vergleich zum vorherigen Raid verbessern.

Die Entwickler begründen diese Entscheidung damit: "Diese Änderung ist in erster Linie dazu gedacht, dass Siege über die neuen Bosse in der Gießerei angemessen belohnt werden. Wir konnten beobachten, dass viele Gruppen, die ein paar Monate Hochfels hinter sich hatten, mit einer durchschnittlichen Gegenstandsstufe in der Gießerei aufliefen, die nur geringfügig unter der dort verfügbaren Beute der entsprechenden Schwierigkeitsgrade lag. Ein integraler Bestandteil beim Fortschreiten durch eine Schlachtzugsstufe besteht darin, dass man mit der neuen Beute von besiegten Bossen aus Woche eins seine Chancen in Woche zwei gegen die Bosse verbessert, die man noch nicht besiegt hat.

Diese Änderung wirkt sich auch rückwirkend auf bereits existierende Gegenstände aus. Somit wird das Spektrum der Gegenstandstufe aus der Schlachtzugsbrowser-/normalen/heroischen/mythischen Gießerei von 650/665/680/695 angehoben auf 655/670/685/700. Parallel dazu erhöhen wir die Gegenstandsstufe der höchsten Version hergestellter Gegenstände sowie der Apexisgegenstände um 5, damit sie im Vergleich zur Beute aus der Schwarzfelsgießerei unverändert bleiben."


Ion Hazzikostas (Lead Game Designer) erklärt weiter: "Gleich vorweg: Lest bitte nicht allzu viel in das Wort "Stufe" in diesem Post – wir verwenden den Begriff in diesem Fall als Synonym für "Zone". Dessen ungeachtet gilt aber weiterhin, dass eine Reihe von Versuchen an einem Boss, die letzten Endes zum Sieg führen, mit einer angemessenen Belohnung einhergehen sollte. Viele Spieler haben sich nach 2 Monaten Hochfels in einer Situation wiedergefunden, in der sie neue Bossstrategien erlernen mussten, nur um Beute zu erhalten, die in etwa gleichwertig mit der Ausrüstung war, die sie bereits erhalten hatten. Sehr zufriedenstellend ist das nicht und bietet auch nur sehr geringfügigen Spielraum für den Charakterfortschritt.

Zweitens zielt diese Änderung nicht darauf ab, die Inhalte der Gießerei leichter zu machen. Wäre das unser Ziel, gäbe es viel einfachere Maßnahmen, um die einzelnen Begegnungen abzuschwächen, die auch viel gezielter ausfallen würden. Unser Ziel hier ist einzig und allein, beim Verhältnis zwischen Schwierigkeit und Belohnung den Belohnungsaspekt zu verbessern.

Nehmen wir als Beispiel mal eine Gilde, die hauptsächlich im normalen Modus unterwegs ist und irgendwann heroische Inhalte angeht. Diese Gilde mag Anfang Januar bei 6/7N in Hochfels gewesen sein. Dann sind sie zum heroischen Modus aufgestiegen und haben dort 2-3 Bosse geschafft, um anschließend zur normalen Version von Mar'gok zurückzukehren. In der Zwischenzeit hat die Gilde ein paar 670-Gegenstände aus Garnisonsmissionen erhalten. Jetzt kommt die Schwarzfelsgießerei ins Spiel. Nur weil die Gilde ein paar heroische Bosse in Hochfels geschafft hat, ist sie noch keine heroische Gilde, weswegen sie mit der normalen Version der Gießerei beginnt. Ihre durchschnittliche Gegenstandsstufe setzt sich aus hauptsächlich 655-Gegenständen (ein paar kriegsgeschmiedete 661er) und ein paar 670-Gegenständen aus dem heroischen Modus von Hochfels zusammen und liegt vielleicht bei 661 oder 662. Bei diesem Wert bleibt einfach nicht viel Spielraum für nennenswerte Upgrades. Es mag zwar ein Fortschritt sein, einen einfachen Gegenstand der Stufe 670 mit einem Setgegenstand der Stufe 665 auszutauschen, aber sehr befriedigend ist das nicht. Die Schwierigkeitsgrade in diesem Beispiel lassen sich beliebig austauschen – eine heroische Gilde, die die heroische Gießerei angeht, findet sich in exakt derselben Situation wieder, in der sie mit einer durchschnittlichen Gegenstandsstufe über 675 antritt, was ebenso wenig Spielraum für Verbesserungen lässt.

(Bedenkt bei diesem Beispiel, dass diese Logik für den mythischen Schwierigkeitsgrad nicht so wirklich greift. In dem Moment aber, wo wir die Gegenstandsstufe der niedrigeren Schwierigkeitsgrade anpassen, müssen wir auch mit bei mythischen Belohnungen mitziehen, damit sie weiterhin einen nennenswerten Vorsprung vor heroischer Beute haben. Die mythische Gießerei ist nach wie vor sehr anspruchsvoll und rangiert unter den schwierigsten Schlachtzügen, die wir bisher erschaffen haben – daran werden auch ein paar zusätzliche Gegenstandsstufen nichts ändern.)

Und natürlich erhöhen sich bei diesem Hotfix auch die eigentlichen Werte auf den betroffenen Gegenständen. Es geht uns um eure tatsächliche Belohnung, nicht darum, euch eine vorzugaukeln."


Quelle: Blizzard Entertainment

Blizzard: Neunte BlizzCon angekündigt; Tickets kosten 199 Dollar

13.03.15 | Marcel Kleffmann

Die neunte BlizzCon wird vom 6. bis zum 7. November 2015 im Anaheim Convention Center (Anaheim, Kalifornien) stattfinden. Tickets für Blizzards hauseigene Spiele-Convention und Community-Feier werden in zwei Wellen verkauft und jeweils 199 Dollar (zzgl. anfallenden Steuern und Gebühren) kosten. Sie werden auf der Webseite des Online-Ticketservices Eventbrite angeboten. Die erste Welle startet am 16. April (Donnerstag, 4:00 Uhr). Die zweite folgt am Samstag, den 18. April um 19:00 Uhr.

"Nichts bringt einen besser mit der stetig wachsenden Blizzard-Community in Berührung als das Zusammenkommen bei der BlizzCon", so Mike Morhaime, CEO und Mitbegründer von Blizzard Entertainment. "Wir haben mehr Spiele in Entwicklung als je zuvor, also gibt es auch viele aufregende Neuigkeiten, die wir mitbringen, und jede Menge eSports-Wettbewerbe, auf die wir uns freuen – wir können es kaum erwarten, alle dort zu treffen."

"Außerdem wird vor der BlizzCon am Donnerstag, dem 5. November ein exklusives Benefizdinner zugunsten des Children's Hospital of Orange County (CHOC) veranstaltet. Teilnehmer haben die Chance, zusammen mit Entwicklern, Künstlern und Communityvertretern von Blizzard zu essen, zu trinken und zu feiern, während sie gleichzeitig einen guten Zweck unterstützen. Weitere Details zum BlizzCon-Benefizdinner, darunter auch Ticketpreise und Verfügbarkeit, werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben."

Auch ein virtuelles BlizzCon-Ticket, das Liveübertragungen der Veranstaltung über einen Online-Stream mit mehreren Kanälen bietet, ist wieder vorgesehen.
Quelle: Blizzard Entertainment

World of Warcraft - "WoW-Marke" angekündigt: Spieler sollen bald Gold und Spielzeit untereinander tauschen können

02.03.15 | Marcel Kleffmann

Blizzard Entertainment hat soeben mit der "WoW-Marke" (Englisch: WoW-Token) einen neuen Ingame-Gegenstand für World of Warcraft angekündigt, der es Spielern erlaubt, Gold und Spielzeit untereinander zu tauschen.

In der Praxis soll das System so funktionieren: Spieler können im Shop eine "WoW-Marke" für Echtgeld kaufen und diese anschließend "zum aktuellen Marktwert" im Auktionshaus für Ingame-Gold verkaufen. Wie teuer so eine "WoW-Marke" sein wird, steht noch nicht fest.

WoW-Spieler, die wiederum Spielzeit (Abonnementkosten) benötigen, können dann solch eine WoW-Marke im Auktionshaus gegen Ingame-Gold kaufen, wobei der Goldwert einer Marke dynamisch anhand von Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Im Auktionshaus erworbene Marken sind automatisch seelengebunden und können von ihrem neuen Besitzer gegen 30 Tage Spielzeit eingelöst werden.

Die WoW-Marke wird mit einem zukünftigen Patch im Spiel erscheinen.



Auszüge aus den Fragen und Antworten:
Wie kaufe ich eine WoW-Marke mit echtem Geld?
WoW-Marken werden im World of Warcraft-Spielshop gegen Echtgeld erhältlich sein. Den Shop erreicht ihr über die Schaltfläche in der unteren Menüleiste direkt neben den Taschen eures Charakters.

Ich brauche Gold! Wie kann ich einem anderen Spieler eine WoW-Marke verkaufen?
Ihr werdet WoW-Marken über eine spezifisch dafür vorgesehene Kategorie im Auktionshaus verkaufen können, die in der neuen Sektion 'Spielzeit' angesiedelt ist. Das ist der einzige Weg, um WoW-Marken zu erwerben oder zu verkaufen.

Wie viel Gold erhalte ich, wenn ich eine WoW-Marke verkaufe?
Der Goldwert einer Marke wird dynamisch anhand von Angebot und Nachfrage bestimmt. Wenn ihr eine Marke ins Auktionshaus stellt, wird euch abhängig vom aktuellen Marktwert der Goldbetrag angezeigt, den ihr erhaltet, wenn die Auktion erfolgreich abgeschlossen wird. Wenn ihr euch entscheidet, den Posten ins Auktionshaus zu stellen, wird diese Summe registriert und ihr erhaltet auch genau diese Menge Gold, sobald ein anderer Spieler eure Marke kauft.

Ich brauche Spielzeit! Wie kaufe ich eine WoW-Marke aus dem Auktionshaus?
Wenn ihr das Auktionshaus besucht, wird euch der aktuelle Marktwert einer WoW-Marke in eurer Region angezeigt - ihr müsst keine Gebote abgeben und alle Marken in derselben Region kosten immer gleich viel Gold. Wenn ihr euch entscheidet, eine Marke zu kaufen, wird sie euch durch die Spielpost zugesandt und ihr könnt sie sofort gegen Spielzeit einlösen.

Wie viel Spielzeit bekomme ich durch eine WoW-Marke?
Eine Marke verlängert beim Einlösen euer Abonnement um 30 Tage.

Wie teuer wird eine WoW-Marke im Shop sein?
Details zum Echtgeldpreis werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Warum führt ihr die WoW-Marke ein?
Wir haben Feedback von unseren Spielern erhalten, dass sie an einer sicheren und legitimen Methode interessiert wären, Gold zu erhalten, die keine unautorisierten Goldverkaufsdienstleistungen dritter Parteien involviert – einer der Hauptgründe für kompromittierte Accounts. Wir wissen auch von einigen Spielern, dass sie große Mengen Gold durch reguläres Spielen erlangt haben und gern einen Teil davon an andere Spieler gegen Spielzeit abtreten würden, um ihre eigenen Abonnementkosten zu decken. Die WoW-Marke macht genau das beiden Arten von Spielern möglich und schafft einen sicheren, unkomplizierten Weg, so einen Tausch durchzuführen. Außerdem eröffnet sie eine neue Art von Zahlungsoption für World of Warcraft-Spieler und wir hoffen, dass wir damit die Anzahl der kompromittierten Accounts reduzieren sowie allgemein ein angenehmeres Spielerlebnis gewährleisten können.

Wie unterscheidet sich der Kauf von Gold mithilfe der WoW-Marke vom Goldkauf durch Drittanbieter?
Gold von Drittanbietern zu kaufen beeinträchtigt das Spielerlebnis für alle Beteiligten. Der absolute Großteil des Goldes, das bei Drittanbietern erhältlich ist, stammt aus gestohlenen Spieleraccounts, deren Eigentümer das Spiel nicht mehr genießen oder ihre Gilden unterstützen können. Außerdem verwenden Firmen, die Gold zum Kauf anbieten, sehr oft Malware, verkaufen gefälschte Produktcodes und überfluten ganze Server mit Werbung, was das Spiel auf sehr reale Weise stört.

Die WoW-Marke gestattet es Spielern, echtes Geld gegen Gold einzutauschen und dabei keinerlei Risiko einzugehen. Mit unseren Entwicklern, den Supportteams und den Anti-Hacking-Teams arbeiten wir konstant daran, diese Drittfirmen davon abzuhalten, Schaden zu verursachen, sowie Opfern ihrer Machenschaften zu helfen. Wir sind daher guter Dinge, dass die WoW-Marke World of Warcraft für alle Spieler sicherer machen wird.

Warum können Spieler nicht selbst entscheiden, zu welchem Preis sie die WoW-Marke verkaufen wollen?
Die WoW-Marke ist dazu gedacht, den Austausch von Gold und Spielzeit zwischen Spielern zu erleichtern. Dieser Austausch soll so sicher, angenehm und fair ablaufen wie möglich, ohne dass Spieler das Gefühl haben, dass sie ein Glücksspiel mit ihrem schwerverdienten Geld spielen. Ein geregelter Marktwert und ein schnörkelloses Handelssystem sind dafür genau richtig – man muss sich als Verkäufer keine Sorgen machen, dass die Marke keinen Absatz findet, weil jemand eine günstigere Auktion gelistet hat oder der Marktwert schwankt. In diesem System erhält jeder genau die Goldmenge, die beim Einstellen der Auktion veranschlagt wurde.


Quelle: Blizzard Entertainment
Ziel dieser WoW-Website ist es, euch schnelle und übersichtlich präsentierte Patch-Downloads anzubieten, damit ihr das Spiel auf dem aktuellen Stand halten könnt. Außerdem findet ihr hier wichtigste News und Berichte rund um WoW. Wer weitere Informationen oder Datenbanken sucht, wird auf folgenden Seiten fündig: