Blizzard: World-of-WarCraft-Abozahlen dank WoW Classic im Höhenflug; Statement zu WarCraft 3: Reforged

Der Höhenflug der Abonnentenzahl von World of WarCraft dank World of WarCraft Classic geht weiter. Am Jahresende 2019 lag die Anzahl der Abonnenten doppelt so hoch wie Ende Juni 2019 bzw. vor dem Launch von WoW Classic, dies ist dem Geschäftsbericht von Activision Blizzard (Oktober bis Dezember 2019) zu entnehmen. Vor allem in Asien läuft die Classic-Version sehr stark. Konkrete Abonnentenzahlen gibt das Unternehmen schon seit mehreren Jahren nicht heraus.

World of WarCraft Classic soll weiter mit Inhaltspatches versorgt werden, wobei sehr wahrscheinlich die noch fehlenden Classic-Inhalte Pechschwingenhort (Raid: 40 Spieler; Termin: 13. Februar 2020), Zul'Gurub (Raid: 20 Spieler), die grünen Drachen (Weltbosse), das Arathibecken (PvP-Schlachtfeld), Ahn'Qiraj mit den beiden Raids, das T0,5-Ausrüstungsset und Naxxramas (Raid: 40 Spieler) sowie die Geißelinvasionen (Weltevents) gemeint sind. Wie es danach mit Classic weitergeht, ist noch unbestimmt. Es wäre z.B. denkbar, dass manche Classic-Server auf The Burning Crusade oder gar Wrath of the Lich King aufgewertet werden oder alles auf dem Classic-Niveau verbleibt. Für World of WarCraft "Modern" (wie es im Geschäftsbericht genannt wird) ist gerade der letzte Inhaltspatch für Battle for Azeroth veröffentlicht worden. Die nächste Erweiterung (World of WarCraft: Shadowlands) soll in der zweiten Jahreshälfte erscheinen. Laut Blizzard-Präsident J. Allen Brack würden sie beide WoW-Spiele trotz ihrer Unterschiedlichkeit unterstützen wollen und sie hätten auch WoW-Abonnenten, die in beiden Spielen aktiv seien.

Sowohl Hearthstone: Erbe der Drachen als auch der Battlegrounds-Modus haben zu einem stärkeren Engagement der Spieler in dem digitalen Kartenspiel geführt. Auch die Umsätze bzw. die "Nettobuchungen" seien entsprechend gestiegen. Die Veröffentlichung der Switch-Version von Overwatch hat dazu geführt, dass mittlerweile mehr als 50 Millionen Spieler verzeichnet wurden. Im Februar 2020 wird die Overwatch League (diesmal mit 20 Teams) wieder anlaufen. Die ersten (regionalen) Testläufe von Diablo Immortal sind für Mitte 2020 geplant.

Insgesamt haben die Umsatzzuwächse in World of WarCraft und Overwatch aber die verzeichneten Rückgänge in Hearthstone und Diablo ausgeglichen. Last but not least wird eine deutlich höhere Betriebsergebnismarge im Jahresvergleich aufgrund des Produktportfolios und niedrigerer Kosten hervorhoben.

J. Allen Brack (Präsident von Blizzard Entertainment) sprach in dem Statement gegenüber Investoren auch über den jüngsten Verkaufsstart von WarCraft 3: Reforged, den er als "ein bisschen überstürzt" bezeichnete: "Zu WarCraft 3: Reforged, ehrlich gesagt, es war eine etwas harte Woche. Unsere Community hat wirklich große Dinge von uns erwartet und wir haben von ihnen erfahren, dass wir diese Messlatte nicht erreicht haben. Aber wir stehen hinter unseren Spielen und haben immer wieder gezeigt, dass wir sie nicht nur unterstützen, sondern auch nach dem Start weiterhin auf ihnen aufbauen. Und das wollen wir auch hier tun. Wir werden das Spiel weiterhin aktualisieren und wir werden die Community auch weiter über unsere Pläne informieren."

Insgesamt hatte Activision (Publishing) 128 Millionen monatlich aktive Nutzer (MAU) im Quartal von Oktober 2019 bis Dezember 2019 gehabt (Umsatz: 1,426 Mrd. Dollar). Weitere Details zu dieser Sparte und dem Erfolg mit Call of Duty findet ihr hier. Bei Blizzard Entertainment gab es 32 Millionen monatlich aktive Nutzer (Umsatz: 595 Mio. Dollar). Bei King lag der MAU-Wert dank Candy Crush und Candy Crush Saga bei 249 Millionen (Umsatz: 503 Mio. Dollar). Insgesamt lag der Umsatz nach GAAP und Rechnungsabgrenzungsposten im Quartal bei 1,99 Mrd. Dollar und damit deutlich über der Prognose (1,81 Mrd. Dollar). Das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände) liegt bei 621 Mio. Dollar.


Quelle: Blizzard Entertainment, Activision Blizzard

Blizzard Entertainment: Rod Fergusson (Gears of War) kümmert sich in Zukunft um die Diablo-Marke

Rod Fergusson, der Studio-Chef von The Coalition (Gears of War: Ultimate Edition, Gears of War 4, Gears 5), wird ab März 2020 für Blizzard Entertainment tätig sein. Er wird in Zukunft federführend an der Diablo-Marke arbeiten, also an Diablo 4, Diablo Immortal und bisher nicht angekündigten Titeln.

Fergusson werkelt seit über 15 Jahren an der Gears-of-War-Reihe. Er war Produktionsleiter bei Epic Games, bevor er die Leitung des Microsoft-Studios The Coalition übernahm, das sich seit 2014 um die Gears-of-War-Reihe gekümmert hat. Nur von 2012 bis 2013 führte ihn ein kleiner Ausflug nach Irrational Games (Bioshock Infinite).

Fergusson freut sich auf die neue Aufgabe, aber auch auf Gears Tactics, das am 28. April 2020 veröffentlicht wird. Er ist der Ansicht, dass The Coalition nach seinem Abgang in den "besten Händen" sei.


Quelle: Rod Fergusson

Blizzard Entertainment: eSports-Partnerschaft mit ESL und DreamHack für StarCraft 2 und WarCraft 3: Reforged

Die ESL und DreamHack (beide zugehörig zum internationalen Medienkonzern MTG) haben eine strategische Partnerschaft über drei Jahre mit Blizzard Entertainment angekündigt. Das nach eigenen Angaben weltgrößte Unternehmen im Esports-Bereich und der Organisator von Gaming-Festivals wollen in der ESL neue Pro-Tour-Formate für StarCraft 2 und WarCraft 3: Reforged einführen. Blizzard wird dafür ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 1,8 Millionen Dollar (pro Spiel) zur Verfügung stellen, wobei mehr als 200.000 Dollar für die erste Saison vorgesehen sind. Die bisherige StarCraft 2 World Championship Series (WCS) wird somit eingestellt.

"Die neue ESL Pro Tour StarCraft 2 tritt in die Fußstapfen der StarCraft 2 World Championship Series und wird auf mindestens vier verschiedenen Kontinenten Turniere abhalten. Das weltweite Finale soll dabei nicht mehr auf der BlizzCon stattfinden, sondern bei den Intel Extreme Masters in Kattowitz. Außerdem führen die ESL und DreamHack die neue ESL Pro Tour WarCraft 3: Reforged ein und bieten WarCraft 3: Reforged so eine neue Esportsbühne", heißt es in der Ankündigung. "Das Format für Ranglisten und Qualifikationen der ESL Pro Tour StarCraft 2 basiert auf dem WCS-System von Blizzard. Die erste Saison für die StarCraft-2-Tour umfasst insgesamt sieben Turniere, in denen sich neue Spieler an die Spitze kämpfen können, darunter sowohl Kattowitz 2020 als auch Kattowitz 2021. Zwei IEM-Turniere und vier DreamHack-Turniere führen letztendlich zur Masters Championship bei den Intel Extreme Masters 2021 in Kattowitz. Das Esportssystem von WarCraft 3: Reforged besteht aus einem ESL-Turnier sowie drei DreamHack-Turnieren und endet 2020 mit einem Meisterschaftsturnier. Zusätzlich zu den beiden ESL Pro Tours wird es wöchentliche offene Turniere der ESL für Amateure und die Community geben."

"Wir fühlen uns geehrt, Esportsfans im Bereich Echtzeitstrategie ein neues Zuhause bieten zu können und die Verantwortung für zwei der prestigeträchtigsten Esportstitel aller Zeiten übernehmen zu dürfen", sagte Sebastian Weishaar, CPO bei der ESL. "Die ESL und DreamHack sind tief mit Esportstiteln von Blizzard verbunden und haben jahrelang Strukturen dafür geschaffen. Wir wollen diesen leidenschaftlichen Spielergemeinschaften Tribut zollen und binden sowohl StarCraft 2 als auch Warcraft 3 in die Geschichte der ESL Pro Tour ein. Dadurch erhalten beide Titel eine vielversprechende Plattform, auf der sie weiterhin Esportsgeschichte schreiben können."

"Wir sind stolz und zutiefst geehrt, dass Blizzard der ESL und DreamHack in der Wettkampfszene von StarCraft 2 und Warcraft 3 in Zukunft die Führung überlässt", fügte Marcus Lindmark, der Co-CEO von DreamHack, hinzu. "Das stärkt unsere gemeinsame Position als Marktführer in Sachen Turnierorganisation mit einer einzigartigen Mischung aus Reichweite und Expertise sowie einer umfassenden, erfolgreichen Geschichte. Außerdem haben wir so die Gelegenheit, uns um die traditionellen Esportscommunitys von StarCraft 2 und Warcraft 3 zu kümmern, die bei der Entwicklung des modernen Esports eine wichtige Rolle gespielt haben."

"Wir sind überaus stolz, dass StarCraft 2 und WarCraft 3 das Zuhause für zwei der leidenschaftlichsten, gefestigtsten und treusten Communitys der Esportsgeschichte sind", sagte J. Allen Brack, President von Blizzard Entertainment. "Sowohl die ESL als auch DreamHack sind langjährige Partner unseres Esports und wir wollen unseren Spielern, Profis, Content Creators und Fans die Stabilität einer langfristigen Partnerschaft bieten, damit die Communitys auch in den kommenden Jahren gedeihen."

"Diese Abmachung ist für den Esports von StarCraft 2 ein großer Schritt nach vorne und schafft eine aufregende neue Esportsszene für WarCraft 3: Reforged"
, sagte Pete Vlastelica, President und CEO von Activision Blizzard Esports. "Es ist uns ein großes Anliegen, den Fans und Spielern auf der ganzen Welt beste Esportsunterhaltung zu bieten, und wir freuen uns, dieses Ziel dank unserer Zusammenarbeit mit ESL und DreamHack noch konsequenter zu verfolgen."
Quelle: Blizzard Entertainment

Blizzard Entertainment - BlizzCon-Proteste: Blizzard entschuldigt sich, nimmt Sperrungen aber nicht zurück

03.11.19 | Jan Wöbbeking

Auf der BlizzCon entschuldigte sich Blizzards Firmen-CEO J. Allen Brack öffentlich auf der Bühne (via pcgamesn.com) für die Sperrung des professionellen Haerthstone-Spielers "Blitzchung" (Ng Wai Chung sowie zwei Moderatoren). Wai hatte in einem Stream seine politische Meinung zu den Hong-Kong-Protesten kundgetan (zur News).

“Vor einem Monat hatte Blizzard die Gelegenheit, die Welt in einem schwierigen Hearthstone-E-Sports-Moment zusammenzubringen", so Brack, "doch das haben wir nicht geschafft. Wir waren zu schnell mit dem Fällen unserer Entscheidung und haben die Lage noch verschlechtert, indem wir nicht schnell genug mit euch allen gesprochen haben. (...) Wir wurden unseren eigens gesetzten, hohen Standards nicht gerecht und haben unseren Zweck verfehlt. Das tut mir leid und ich übernehme die Verantwortung dafür. In Zukunft werden wir es besser machen - aber unsere Taten werden stärker wiegen als jedes dieser Worte". Blizzard habe sich dem Ziel verschrieben, dass ein Jeder das Recht besitze, sich auszudrücken, so Brack.

In einem Telefongespräch mit pcgamer.com klangen die Worte des CEOs allerdings ein wenig anders. Als er darauf angesprochen wurde, warum die Sperre trotzdem nicht zurückgenommen, sondern nur auf sechs Monate abgeschwächt wurde, antwortete Brack dem Magazin:

"Wenn wir keine Maßnahmen ergriffen hätten, wenn wir nicht etwas getan hätten, hättest du dir ja den Rattenschwanz vorstellen können, den das in künftigen Interviews nach sich ziehen würde. Sie würden sich in Zeitfenster für Leute verwandeln, die ein politisches Statement - über was auch immer sie wollen - abgeben, zu welchem Thema auch immer. Diesen Weg wollten wir einfach nicht beschreiten."

Die Moderatoren wiederum seien laut Brack von Blizzard engagiert worden, um einen Job zu erledigen. Und dieser gebe es nun einmal vor, dass sie sich auf das fokussieren, auf was sie sich fokussieren sollen, nämlich die Spiele, die Gewinner und die Storys, die sich daraus ergeben: "Sie waren nicht erfolgreich in diesem Job. Daher haben wir diese Entscheidung auf diese Weise gefällt".

Auch in den laut pcgamer.com eher spärlich am Rande der BlizzCon verteilten Protestgruppen habe es eine gemischte Stimmung gegeben. Ein gestriges Ticker-Update von 17:28 Uhr bringt es relativ anschaulich auf den Punkt: "Die meisten von ihnen unterstützen zwar die Protestler, doch die Stimmung ist fröhlich. Es wirkt so, als wäre der Protest ein Feature der BlizzCon, also Teil der Festivitäten."

Am Mittag davor lautete das vorläufige Fazit: "Ein paar von ihnen empfanden die Entschuldigung von J. Allen Brack als ehrlich, obwohl sie gerne die Aufhebung von Blitzchungs Strafe seitens Blizzard sehen würden. Einer von ihnen räumte allerdings ein, dass das die Fluttore für jegliche Art der Meinungsäußerung während Blizzard-Streams öffnen könnte, und Blizzard momentan gewissermaßen die Hände gebunden seien", so das Magazin.

Quelle: pcgamesn.com, pcgamer.com

Blizzard Entertainment: Microsofts Mike Ybarra wird Leitender Vizepräsident und Generaldirektor bei Blizzard

24.10.19 | Jan Wöbbeking

Microsofts ehemaliger Xbox-Vizepräsident Mike Ybarra wechselt laut seinem Twitter-Auftritt zu Blizzard Entertainment. Seine neuen Positionen dort werden demnach Leitender Vizepräsident und Generaldirektor sein ("Exec. Vice President and GM")  - rechtzeitig zur Blizzcon, wo Ybarra ebenfalls anwesend sein wird.

Wie PCgamer.com berichtet
, fing Ybarra bereits im Jahr 2000 bei Microsoft an. Im Jahr 2009 folgte die Beförderung zum Generaldirektor von Xbox Live und 2017 schließlich der Posten "Corporate Vice President of Gaming". Er stößt in einer turbulenten Zeit zu Blizzard, nachdem einige bekannte Namen wie Mike Morhaime das Unternehmen verließen und kurz nachdem die Kontroverse um die Sperrung des Hearthstone-eSportlers "Blitzchung" aufgrund politischer Statements zu den Hong-Kong-Protesten hohe Wellen schlug.


Quelle: pcgamer.com, Twitter-Auftritt Mike Ybarra

Blizzard Entertainment: Die Sperrung des Hearthstone-eSportlers "Blitzchung" stößt auf viel Kritik

Aktualisierung vom 26. Oktober 2019, 11:08 Uhr:

Nach Blizzards Einlenken zur Sperre des Hearthstone-Spielers "Blitzchung" (Ng Wai Chung) hatte dieser erklärt, seine politische Meinung zu den Hong-Kong-Protesten künftig lieber auf persönlichen Plattformen kundzutun. Laut pcgamesn.com ist er dieser Ankündigung mittlerweile gefolgt, indem er das Spiel "Liberate Hong Kong" auf seinem privatem Twitch-Kanal gestreamt hat.

Im Zusammenhang mit der einfach gestrickten Demo-Sim versuche auch die Kampagnen-Website Fight for Future Aufmerksamkeit zu erregen, so PCGamesn. Eine Woche vor Blizzards Haus-Event Blizzcon wolle die Initiative möglichst viele Spieler dazu aufrufen, ihre Lieblings-Entwickler, Profis und Event-Sponsoren anzuschreiben. Unter anderem werden andere Entwickler aufgefordert, ihre Solidarität kundzutun - und Sponsoren sollten ihre Unterstützung zurückziehen, so die Forderung von "Fight for the Future"-Product-Director Dayton Young. Den Trailer zu "Liberate Hong Kong" gibt es hier auf Youtube zu sehen.

Aktualisierung vom 14. Oktober 2019, 12:25 Uhr:

Auch der betroffene Hearthstone-Spieler "Blitzchung" (Ng Wai Chung) hat in der Zwischenzeit eine Stellungnahme publik gemacht. Bei Twitlonger schrieb er: "Vielen Dank für die Aufmerksamkeit in der letzten Woche, dies ist eine persönliche Stellungnahme und meine Meinung zur jüngsten Entscheidung von Blizzard. Zuerst einmal bin ich dankbar, dass Blizzard seine Haltung zu meiner Sperre überdacht hat. Anfang dieser Woche sagte ich den Medien, dass mir bewusst war, dass ich eine Strafe oder Konsequenz für mein Handeln erwarten könnte, denn mir war bewusst, dass meine Tat vom eigentlichen Geschehen ablenken könnte. In Zukunft werde ich in diesem Punkt umsichtiger sein und meine Meinung oder meine Unterstützung von Hongkong auf meinen persönlichen Plattformen zeigen".

Er würde es sehr schätzen, dass Blizzard Entertainment seine Strafe überdacht und ihm das gestrichene Preisgeld wieder zugesprochen hätte, erklärte er, schließlich hätte er ja fair gespielt. Die Reduktion seiner Sperre von zwölf auf sechs Monate begrüßt er, findet aber die Zeitspanne dennoch zu lang. Am Hearthstone Pro Circuit dürfe er dennoch teilnehmen. Er wünscht sich, dass Blizzard die Sperre der beiden Kommentatoren/Moderatoren/Caster ebenfalls überdenken würde. Ob er in Zukunft weiter Hearthstone spielen wird, würde noch in den Sternen stehen. Er will sich Zeit nehmen, um zu entscheiden, ob er in der wettbewerbsorientierten Hearthstone-Szene bleiben möchte oder nicht.

Aktualisierung vom 12. Oktober 2019, 11:28 Uhr:


Mittlerweile meldete sich Blizzard-Präsident J. Allen Brack zu Wort, kündigte eine Reduktion der verhängten Strafen an und legte ihre Sichtweise auf den Vorfall dar. Demnach würden sie versuchen, vielfältige und integrative Gemeinschaften basierend auf ihren Werten (Think Globally; Lead Responsibly; Every Voice Matters) weltweit aufzubauen. Die Beziehung von Blizzard Entertainment zu China soll keinen Einfluss auf die Entscheidung gehabt haben.

Der Frontmann erklärte, dass "jede Stimme/Meinung wichtig sei", aber der Spieler "Blitzchung" den offiziellen Livestream für (s)eine politische Botschaft genutzt hätte und dieser Kanal sei ausschließlich für Hearthstone als Spiel und das Turnier vorgesehen. "Blitzchung" hätte diese Regeln im Vorfeld akzeptiert und wurde bestraft, weil er die Richtlinien gebrochen hat.

"Jede Stimme zählt und wir ermutigen alle in unserer Gemeinschaft, ihre Standpunkte an vielen verschiedenen Stellen zu teilen, um sich auszudrücken/mitzuteilen. In der offiziellen Sendung muss es jedoch um das Turnier gehen und es muss ein Treffpunkt sein, an dem alle willkommen sind. Um dies zu unterstützen, wollen wir die offiziellen Kanäle auf das Spiel konzentrieren", schrieb Brack in seiner Stellungnahme. "Die spezifischen Ansichten von Blitzchung waren KEIN Faktor für unsere Entscheidung. Ich möchte klarstellen: Unsere Beziehungen zu China hatten keinen Einfluss auf unsere Entscheidung. Wir haben diese Regeln, um den Fokus auf das Spiel und das Turnier zum Wohle eines globalen Publikums zu gewährleisten und das war die einzige Überlegung bei den Maßnahmen, die wir ergriffen haben."

Er räumte dennoch ein, dass sie "zu schnell gehandelt" hätten und die Vorgehensweise nicht adäquat war. J. Allen Brack führt aus, dass der gesperrte Spieler seine Partien "fair" gespielt hätte und er deswegen das gestrichene Preisgeld erhalten wird. Seine Sperre bleibt aber bestehen, weil er die Verhaltensregeln nach den Matches verletzt hat. Die Sperre wird von zwölf auf sechs Monate reduziert. Die gesperrten Caster/Kommentatoren bleiben ebenfalls für sechs Monate suspendiert, da es eigentlich ihre Aufgabe war, sich auf das Turnier zu konzentrieren.

"Auch in Zukunft werden wir die Turnierregeln anwenden, um sicherzustellen, dass sich unsere offiziellen Übertragungen weiterhin auf das Spiel konzentrieren und keine Plattform für polarisierende soziale oder politische Ansichten sind", heißt es abschließend.

Aktualisierung vom 10. Oktober 2019, 13:25 Uhr:


Am Blizzard-Hauptquartier in Kalifornien haben einige Mitarbeiter gegen Sperrung von "Blitzchung" aufgrund seines Kommentars zur Befreiung Hongkongs (siehe unten) demonstriert. Zunächst waren es wenige Mitarbeiter, später wurden über 20 Leute mit Regenschirmen gesichtet, die sich um die große Ork-Statue vor dem Firmensitz versammelt hatten, um ihre Unzufriedenheit mit der Entscheidung auszudrücken (Quellen: PC Gamer und Daily Beast). Sie hätten außerdem die auf dem Boden eingravierten Ideale von Blizzard Entertainment mit Papier abgedeckt. Gezielt abgedeckt wurden "Think Globally" (denke weltweit) und "Every Voice Matters" (Jede Stimme zählt).


Darüber hinaus wird bereichtet, dass Blizzard Entertainment angeblich die Möglichkeiten zur Löschung des Battle.net-Accounts kurzfristig deaktiviert hat bzw. die Authentifizierungssysteme gezielt ausgeschaltet wurden, wodurch das Löschen nicht möglich ist (Quelle: Reclaimthenet). Viele Nutzer hatten via Social Media angekündigt, ihre Blizzard-Accounts aufgrund des Blitzchung-Vorfalls zu löschen. Ob es sich auch ein technisches Problem durch Überlastung des Dienstes sein könnte, ist unklar.


Des Weiteren hat Brian Kibler (Hearthstone-Streamer/Caster mit über 500.000 Followern) angekündigt, dass er das Sammelkartenspiel von Blizzard nicht mehr anfassen wird (Quelle: Kotaku).

Ursprüngliche Meldung vom 09. Oktober 2019, 17:48 Uhr:

Die Sperrung des Hearthstone-eSportlers "Blitzchung" (Ng Wai Chung), der im offiziellen taiwanesischen Live-Stream zur "Befreiung Hongkongs" aufrief und damit laut Blizzard Entertainment gegen die Teilnahmebedingungen bei den "Asia-Pacific Grandmasters" verstieß, hat weltweit heftige Kritik ausgelöst.

In den besagten Turnier-Teilnahmebedingungen steht, dass solche Konsequenzen für eine mögliche Rufschädigung des Unternehmens (Blizzard) oder für öffentliche Beleidigungen von bestimmten Gruppen/Gesellschaften vorgesehen wären. Alle Teilnehmer dieser von Blizzard organisierten Turniere müssten sich an diese Regeln halten, dennoch würden sie das Recht auf freie (öffentliche) Meinungsäußerung respektieren, heißt es in dem Blog-Beitrag, in dem vorsichtshalber gar keine Kommentare zugelassen wurden. Als Folge dieser Sperrung wird "Blitzchung" kein Preisgeld in Season 2 (ca. 10.000 Dollar) erhalten und darf ein Jahr lang nicht mehr an eSports-Turnieren von Blizzard teilnehmen.

Laut dem eSport-Magazin Inven Global hatten die beiden Kommentatoren, die das Interview mit "Blitzchung" geführt hatten, ihn aufgefordert, seine Botschaft in Mandarin zu wiederholen. Daraufhin versteckten sich die Kommentatoren vor der Kamera. Der Stream wurde kurz darauf von einer Werbepause unterbrochen. Die Aufzeichnung auf Twitch wurde später von Blizzard gelöscht. Die Zusammenarbeit mit zwei Kommentatoren wurde ebenfalls beendet.

In einer weiteren Stellungnahme auf Weibo (Nachrichtendienst à la Twitter) verurteilte Blizzard die Aussage von "Blitzchung" und verteidigte den "Stolz Chinas".


Die Reaktionen vieler Spieler (weltweit) auf diese Aktion von Blizzard fallen weitgehend negativ aus. In sozialen Netzwerken und bei Reddit wird dem US-amerikanischen Spiele-Hersteller vorgeworfen, dass sie allein aus wirtschaftlichem Interesse am chinesischen Markt die freie Meinungsäußerung zensieren würden, so jedenfalls der in der Luft liegende Tenor. Der Hashtag "#BlizzardBoycott" landete in den Top 10 in den USA und bei Reddit gab es Tausende von Upvotes für entsprechende Threads in Blizzard-Unterforen (Zusammenfassung). Es werden auch allerlei Screenshots verbreitet, auf denen zu sehen ist, wie manche Leute die Spiele von Blizzard Entertainment deinstallieren. Übrigens: Mittlerweile werden Memes zu "Pro Hong Kong Mei" (Mei aus Overwatch) immer beliebter.


Hintergrund sind die seit Monaten andauernden Proteste für mehr Demokratie in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong. Das Branchen-Magazin GamesWirtschaft schaut weiter über den Tellerrand und bringt Tencent ins Spiel: "Der chinesische Weltmarktführer Tencent hält fünf Prozent an den Activision-Blizzard-Aktien. Gerade im Mobilegames- und eSport-Segment ist Tencent eine Macht: Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren unter anderem Riot Games (League of Legends) und Supercell (Clash Royale) übernommen. Tencent ist zudem an Epic Games (Fortnite) und Ubisoft (Rainbow Six Siege) beteiligt. Auch in anderen Branchen wird der Hongkong-Konflikt zur Belastungsprobe der bilateralen Beziehungen zu China: So führte ein Pro-Hongkong-Tweet eines Managers des Basketball-Teams Houston Rockets dazu, dass das chinesische Staatsfernsehen die Live-Übertragung von NBA-Spielen vorläufig einstellt."



Quelle: Blizzard, Rod Breslau, Resetera, Reddit, Fight for Future, Twitch-Account blitzchung, pcgamesn.com

Blizzard Entertainment - Gerücht: Shooter im StarCraft-Universum nach zwei Jahren in Entwicklung eingestellt

Bei Blizzard Entertainment befand sich über zwei Jahre ein Ego-Shooter im StarCraft-Universum in Entwicklung. Das Projekt mit dem Codenamen "Ares" ist mittlerweile aber eingestellt worden, weil Blizzard mehr Mitarbeiter für andere Spiele aus den Reihen Diablo und Overwatch braucht, also höchstwahrscheinlich für Diablo 4 und Overwatch 2. Diese Angaben will Kotaku von drei Personen aus dem Umfeld von Blizzard Entertainment erfahren haben.

"Ares" befand sich seit 2017 in Entwicklung und basierte auf der Engine und den Tools von Overwatch. Das Team leitete Dustin Browder (StarCraft 2, Heroes of the Storm). "Ares" wird als "Battlefield im StarCraft-Universum" beschrieben. In einem Prototyp konnte man als Space Marine (Terraner) allerlei Zerg niederstrecken. Es gab auch Pläne, die Zerg spielbar zu machen. Eine Person sagte, dass die Entwickler ziemlich geschockt darüber waren, dass ausgerechnet ihr Vorhaben eingestellt wurde. Die dritte Person meinte sogar, dass der Shooter "ziemlich gut" ausgesehen habe.

Neben "Ares" wurde noch ein zweites, nicht angekündigtes Mobile-Projekt gestrichen. Niemand wurde infolge der Projekt-Einstellungen entlassen.

"Diablo 4" und "Overwatch 2" sollen in den kommenden Jahren ein wichtiger Bestandteil der Strategie von Blizzard sein. Über Diablo 4 (Codename Fenris) ist Ende 2018 ausführlich berichtet worden. Kotaku will über Overwatch 2 (oder wie auch immer es heißen wird) erfahren haben, dass es ein großes PvE-Element (Spieler gegen Computergegner) umfassen wird. Es wurde u. a. mit Left 4 Dead verglichen, was auf einen kooperativen Spielmodus hindeutet. Einen ähnlichen Spielmodus gab es schon beim Archiv-Event im ersten Overwatch-Teil.

Erinnerungen an StarCraft: Ghost werden wach. Der Third-Person-Stealth-Shooter rund um Nova durchlief nach der Ankündigung im Jahr 2002 mehrere Entwicklerwechsel und Verschiebungen bevor er 2006 schließlich eingestellt wurde.

Blizzard reagierte auf Nachfrage von Kotaku, schickte aber nur eine wenig konkrete Standard-Antwort mit dem Thema "Spieler-Orientierung".

Quelle: Kotaku

Blizzard Entertainment wird gamescom 2019 auslassen

Blizzard Entertainment wird die gamescom 2019 auslassen. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren zumeist einen sehr großen und aufwändigen Stand auf dem Messegelände in Köln, obgleich zumeist gar nicht so viele Neuigkeiten und Inhalte angekündigt wurden. Der laut mehrerer Medien-Berichte (wir berichteten, mehrfach) verhängte Sparzwang bei Blizzard Entertainment dürfte diese Entscheidung ebenfalls befeuert haben, obgleich sie WarCraft 3: Reforged, die nächste Hearthstone-Erweiterung sowie die aktuellen Versionen von WoW und Overwatch zeigen könnten.

Die Hausmesse BlizzCon 2019 ist für Anfang November geplant und dürfte für etwaige Ankündigungen wie die nächste Erweiterung für World of WarCraft, das nächste Hearthstone-Kartenpaket oder gar Diablo 4 genutzt werden - und natürlich für das in der Versenkung verschwundene Diablo Immortal und andere Überraschungen.

Statement: "Weil wir uns dieses Jahr verstärkt auf die Entwicklung unserer aktuellen Spiele und zukünftiger Projekte konzentrieren möchten, werden wir auf der gamescom 2019 keinen Stand haben. Die gamescom ist eine wichtige Veranstaltung sowohl für die europäische als auch für die globale Gaming-Community und es wird uns dieses Jahr fehlen, die Spieler in Köln zu treffen. Ihr werdet trotzdem Blizzard Gear in der Shop-Area der gamescom 2019 kaufen können, und wir freuen uns darauf, in Zukunft wieder mit einem Stand auf der gamescom dabei zu sein. Wir können es außerdem kaum erwarten, weitere Details zu den Projekten bekannt zu geben, an denen wir gerade arbeiten, wenn die Zeit dafür reif ist."

Quelle: Blizzard Entertainment

Blizzard Entertainment: Kreative Wege zur Kostensenkung (Buyouts) in Vorbereitung auf ein "mageres Jahr 2019"

Im Zuge des nicht offiziell bestätigten Kostensenkungsprogramms bei Blizzard Entertainment haben in diesem Jahr über 100 Mitarbeiter ihre Jobs beim europäischen Kundendienstzentrum in Cork (Irland) aufgegeben bzw. vielmehr ein Bonusprogramm zur freiwilligen Kündigung in Anspruch genommen.

Quellen aus dem Blizzard-Büro in Cork, die Eurogamer.net darum baten, anonym zu bleiben, erklärten, dass Blizzard ein freiwilliges Bonusprogramm gestartet hätte, das Mitarbeiter mit einem Batzen Geld belohnen würde, wenn sie das Unternehmen auf eigene Faust verlassen. Der Geldbetrag sei in diesem Jahr mindestens fünfmal angehoben worden. Ein Blizzard-Mitarbeiter meinte, dass das gebotene Geld für den freiwilligen Ausstieg ungefähr die Höhe eines Jahreslohns gehabt hätte. Die Person meinte, dass das Angebot sehr verlockend war, aber zugleich einen Schatten auf die dortige Zukunft warf. Auf Nachfrage meldete sich Blizzard Entertainment zu Wort und stellte klar, dass dieses Angebot vollkommen freiwillig war und kein Mitarbeiter in irgendeiner Form gezwungen wurde, seinen Job aufzugeben.

Zugleich deutete ein Mitarbeiter in anonymer Form an, dass das Kundenserviceangebot durch die Reduktion des Mitarbeiterstabes belastet werde - als Beispiel wurde genannt, dass der Service am 19. Dezember 2018 nach 17 Uhr eingestellt wurde. Blizzard wiederum beteuert, dass sie das "Service-Niveau" halten wollen. Außerdem würde es keine Pläne geben, den Standort in Cork zu schließen.

Dieser Bericht steht im Einklang mit einem neuerlichen Artikel bei Kotaku über Kostensenkungen bei Blizzard Entertainment durch stärkere Einflussnahme seitens der Finanzabteilung von Activision Blizzard. Demnach hat Activision Blizzard in den letzten Jahren die Zügel gestrafft und das Studio aufgefordert, mehr und in regelmäßigeren Intervallen Spiele sowie Inhalte zu veröffentlichen und dabei trotzdem irgendwie Geld einzusparen. Während Blizzard aktiv versucht, die Spiele-Entwicklerteams zu vergrößern und deswegen viele offene Stellen ausgeschrieben wurden, versuchen sie, an anderen Stellen zu sparen, um sich auf ein mageres nächstes Jahr vorzubereiten. 2019 werden zwar WarCraft 3: Reforged und die obligatorischen Hearthstone-Erweiterungen erscheinen, aber es steht zum Beispiel keine WoW-Erweiterung an.

"Blizzard hat das ganze Jahr damit verbracht, große Maßnahmen zur Kostensenkung zu ergreifen, um sich auf ein mageres Geschäftsjahr 2019 vorzubereiten. Zu diesen Maßnahmen, die von Leuten mitgeteilt wurden, die für das legendäre Studio arbeiten oder gearbeitet haben, gehören Mitarbeiter-Buyouts, bei denen den Mitarbeitern Geld für eine Jobaufgabe angeboten wird, eine Vergrößerung der Finanzabteilung und die Begrenzung der Budgets für jedes Team im Unternehmen, das nicht direkt Spiele macht", schreibt Jason Schreier von Kotaku. Als Beispiel führt er das Angebot "Career Crossroads" an. Das Programm bietet Mitarbeitern, die das Unternehmen verlassen wollen, "umfangreiche Abfindungspakete". Dieses Programm wurde zunächst für erfahrene QA-Tester (Qualitätssicherung) entwickelt, die mehr als fünf Jahre bei Blizzard waren, aber in diesem Jahr auf den Kundenservice und die IT ausgedehnt. Auch die Anzahl der Jahre, die für einen Buyout benötigt werden, wurden gesenkt.

"Im Laufe des letzten Jahres hat Blizzard sehr aktiv versucht, kreative Wege zur Kostensenkung zu finden, die keine negative Presseaufmerksamkeit erregen", sagte ein ehemaliger Mitarbeiter.

Laut Kotaku hat Amrita Ahuja (Chief Financial Officer), die von Activision kam, den Mitarbeitern bei einem Meeting mitgeteilt, dass es an der Zeit sei, die Ausgaben zu reduzieren. Dies sei in diesem Jahr ein allgemeines Thema in vielen Abteilungen gewesen. "Uns wurde gesagt, wir sollten monatlich die Kosten senken", verriet ein Mitglied eines Nicht-Entwicklungsteams.

Bislang erfolgten die Kostensenkungen vor allem in den Nicht-Spiele-Bereichen bis Blizzard kürzlich verkündete, die Teamgröße der Entwickler von Heroes of the Storm zu reduzieren und das eSport-Programm komplett einzustellen. Die Entscheidung über das Ende der eSports-Bemühungen bei Hereos of the Storm wurde allem Anschein nach ziemlich überstürzt gefällt, denn selbst die professionellen eSports-Teams wurden von der plötzlichen Einstellung überrascht.
Quelle: Eurogamer, Kotaku, Polygon

Blizzard Entertainment: Weitere Diablo-Projekte sollen 2019 angekündigt werden

Die Community-Managerin Brandy Camel (Nevalistis) von Blizzard Entertainment versuchte im US-amerikanischen Forum die Diablo-Spielerschaft nach der nicht so gut aufgenommenen Ankündigung von Diablo Immortal (BlizzCon 2018) etwas zu beruhigen. Brandy Camel schrieb, dass sie mehrere nicht angekündigte Diablo-Projekte bei mehreren Teams in Entwicklung hätten, die sie im kommenden Jahr vorstellen wollen. Auch das Feedback aus der Community würden sie lesen, meinte Camel.

Nevalistis: "Wir lesen immer wieder Feedback und unsere internen Diskussionen sind im Gange. Wir haben viele Pläne für Diablo über mehrere Projekte hinweg, die wir im Laufe des kommenden Jahres vorstellen werden. Wir sind bestrebt, mehr über alle unsere Projekte zu erzählen, aber einige werden warten müssen, da wir es vorziehen, euch diese [Projekte] zu zeigen, anstatt von ihnen nur zu erzählen. Es wird einige Zeit dauern, bis wir eure Erwartungen erfüllen können, aber wir sind jetzt mehr denn je bestrebt, Diablo-Erlebnisse zu liefern, auf die die Community stolz sein kann."

Neben Diablo 4 (Gerüchte) wurde in der Vergangenheit immer wieder über ein Remaster oder ein Remake von Diablo 2 spekuliert.
Quelle: Blizzard Entertainment
Ziel dieser WoW-Website ist es, euch schnelle und übersichtlich präsentierte Patch-Downloads anzubieten, damit ihr das Spiel auf dem aktuellen Stand halten könnt. Außerdem findet ihr hier wichtigste News und Berichte rund um WoW. Wer weitere Informationen oder Datenbanken sucht, wird auf folgenden Seiten fündig: