Blizzard Entertainment: Die Sperrung des Hearthstone-eSportlers "Blitzchung" stößt auf viel Kritik

Aktualisierung vom 14. Oktober 2018, 12:25 Uhr:

Auch der betroffene Hearthstone-Spieler "Blitzchung" (Ng Wai Chung) hat in der Zwischenzeit eine Stellungnahme publik gemacht. Bei Twitlonger schrieb er: "Vielen Dank für die Aufmerksamkeit in der letzten Woche, dies ist eine persönliche Stellungnahme und meine Meinung zur jüngsten Entscheidung von Blizzard. Zuerst einmal bin ich dankbar, dass Blizzard seine Haltung zu meiner Sperre überdacht hat. Anfang dieser Woche sagte ich den Medien, dass mir bewusst war, dass ich eine Strafe oder Konsequenz für mein Handeln erwarten könnte, denn mir war bewusst, dass meine Tat vom eigentlichen Geschehen ablenken könnte. In Zukunft werde ich in diesem Punkt umsichtiger sein und meine Meinung oder meine Unterstützung von Hongkong auf meinen persönlichen Plattformen zeigen".

Er würde es sehr schätzen, dass Blizzard Entertainment seine Strafe überdacht und ihm das gestrichene Preisgeld wieder zugesprochen hätte, erklärte er, schließlich hätte er ja fair gespielt. Die Reduktion seiner Sperre von zwölf auf sechs Monate begrüßt er, findet aber die Zeitspanne dennoch zu lang. Am Hearthstone Pro Circuit dürfe er dennoch teilnehmen. Er wünscht sich, dass Blizzard die Sperre der beiden Kommentatoren/Moderatoren/Caster ebenfalls überdenken würde. Ob er in Zukunft weiter Hearthstone spielen wird, würde noch in den Sternen stehen. Er will sich Zeit nehmen, um zu entscheiden, ob er in der wettbewerbsorientierten Hearthstone-Szene bleiben möchte oder nicht.

Aktualisierung vom 12. Oktober 2018, 11:28 Uhr:


Mittlerweile meldete sich Blizzard-Präsident J. Allen Brack zu Wort, kündigte eine Reduktion der verhängten Strafen an und legte ihre Sichtweise auf den Vorfall dar. Demnach würden sie versuchen, vielfältige und integrative Gemeinschaften basierend auf ihren Werten (Think Globally; Lead Responsibly; Every Voice Matters) weltweit aufzubauen. Die Beziehung von Blizzard Entertainment zu China soll keinen Einfluss auf die Entscheidung gehabt haben.

Der Frontmann erklärte, dass "jede Stimme/Meinung wichtig sei", aber der Spieler "Blitzchung" den offiziellen Livestream für (s)eine politische Botschaft genutzt hätte und dieser Kanal sei ausschließlich für Hearthstone als Spiel und das Turnier vorgesehen. "Blitzchung" hätte diese Regeln im Vorfeld akzeptiert und wurde bestraft, weil er die Richtlinien gebrochen hat.

"Jede Stimme zählt und wir ermutigen alle in unserer Gemeinschaft, ihre Standpunkte an vielen verschiedenen Stellen zu teilen, um sich auszudrücken/mitzuteilen. In der offiziellen Sendung muss es jedoch um das Turnier gehen und es muss ein Treffpunkt sein, an dem alle willkommen sind. Um dies zu unterstützen, wollen wir die offiziellen Kanäle auf das Spiel konzentrieren", schrieb Brack in seiner Stellungnahme. "Die spezifischen Ansichten von Blitzchung waren KEIN Faktor für unsere Entscheidung. Ich möchte klarstellen: Unsere Beziehungen zu China hatten keinen Einfluss auf unsere Entscheidung. Wir haben diese Regeln, um den Fokus auf das Spiel und das Turnier zum Wohle eines globalen Publikums zu gewährleisten und das war die einzige Überlegung bei den Maßnahmen, die wir ergriffen haben."

Er räumte dennoch ein, dass sie "zu schnell gehandelt" hätten und die Vorgehensweise nicht adäquat war. J. Allen Brack führt aus, dass der gesperrte Spieler seine Partien "fair" gespielt hätte und er deswegen das gestrichene Preisgeld erhalten wird. Seine Sperre bleibt aber bestehen, weil er die Verhaltensregeln nach den Matches verletzt hat. Die Sperre wird von zwölf auf sechs Monate reduziert. Die gesperrten Caster/Kommentatoren bleiben ebenfalls für sechs Monate suspendiert, da es eigentlich ihre Aufgabe war, sich auf das Turnier zu konzentrieren.

"Auch in Zukunft werden wir die Turnierregeln anwenden, um sicherzustellen, dass sich unsere offiziellen Übertragungen weiterhin auf das Spiel konzentrieren und keine Plattform für polarisierende soziale oder politische Ansichten sind", heißt es abschließend.

Aktualisierung vom 10. Oktober 2018, 13:25 Uhr:


Am Blizzard-Hauptquartier in Kalifornien haben einige Mitarbeiter gegen Sperrung von "Blitzchung" aufgrund seines Kommentars zur Befreiung Hongkongs (siehe unten) demonstriert. Zunächst waren es wenige Mitarbeiter, später wurden über 20 Leute mit Regenschirmen gesichtet, die sich um die große Ork-Statue vor dem Firmensitz versammelt hatten, um ihre Unzufriedenheit mit der Entscheidung auszudrücken (Quellen: PC Gamer und Daily Beast). Sie hätten außerdem die auf dem Boden eingravierten Ideale von Blizzard Entertainment mit Papier abgedeckt. Gezielt abgedeckt wurden "Think Globally" (denke weltweit) und "Every Voice Matters" (Jede Stimme zählt).


Darüber hinaus wird bereichtet, dass Blizzard Entertainment angeblich die Möglichkeiten zur Löschung des Battle.net-Accounts kurzfristig deaktiviert hat bzw. die Authentifizierungssysteme gezielt ausgeschaltet wurden, wodurch das Löschen nicht möglich ist (Quelle: Reclaimthenet). Viele Nutzer hatten via Social Media angekündigt, ihre Blizzard-Accounts aufgrund des Blitzchung-Vorfalls zu löschen. Ob es sich auch ein technisches Problem durch Überlastung des Dienstes sein könnte, ist unklar.


Des Weiteren hat Brian Kibler (Hearthstone-Streamer/Caster mit über 500.000 Followern) angekündigt, dass er das Sammelkartenspiel von Blizzard nicht mehr anfassen wird (Quelle: Kotaku).

Ursprüngliche Meldung vom 09. Oktober 2019, 17:48 Uhr:

Die Sperrung des Hearthstone-eSportlers "Blitzchung" (Ng Wai Chung), der im offiziellen taiwanesischen Live-Stream zur "Befreiung Hongkongs" aufrief und damit laut Blizzard Entertainment gegen die Teilnahmebedingungen bei den "Asia-Pacific Grandmasters" verstieß, hat weltweit heftige Kritik ausgelöst.

In den besagten Turnier-Teilnahmebedingungen steht, dass solche Konsequenzen für eine mögliche Rufschädigung des Unternehmens (Blizzard) oder für öffentliche Beleidigungen von bestimmten Gruppen/Gesellschaften vorgesehen wären. Alle Teilnehmer dieser von Blizzard organisierten Turniere müssten sich an diese Regeln halten, dennoch würden sie das Recht auf freie (öffentliche) Meinungsäußerung respektieren, heißt es in dem Blog-Beitrag, in dem vorsichtshalber gar keine Kommentare zugelassen wurden. Als Folge dieser Sperrung wird "Blitzchung" kein Preisgeld in Season 2 (ca. 10.000 Dollar) erhalten und darf ein Jahr lang nicht mehr an eSports-Turnieren von Blizzard teilnehmen.

Laut dem eSport-Magazin Inven Global hatten die beiden Kommentatoren, die das Interview mit "Blitzchung" geführt hatten, ihn aufgefordert, seine Botschaft in Mandarin zu wiederholen. Daraufhin versteckten sich die Kommentatoren vor der Kamera. Der Stream wurde kurz darauf von einer Werbepause unterbrochen. Die Aufzeichnung auf Twitch wurde später von Blizzard gelöscht. Die Zusammenarbeit mit zwei Kommentatoren wurde ebenfalls beendet.

In einer weiteren Stellungnahme auf Weibo (Nachrichtendienst à la Twitter) verurteilte Blizzard die Aussage von "Blitzchung" und verteidigte den "Stolz Chinas".


Die Reaktionen vieler Spieler (weltweit) auf diese Aktion von Blizzard fallen weitgehend negativ aus. In sozialen Netzwerken und bei Reddit wird dem US-amerikanischen Spiele-Hersteller vorgeworfen, dass sie allein aus wirtschaftlichem Interesse am chinesischen Markt die freie Meinungsäußerung zensieren würden, so jedenfalls der in der Luft liegende Tenor. Der Hashtag "#BlizzardBoycott" landete in den Top 10 in den USA und bei Reddit gab es Tausende von Upvotes für entsprechende Threads in Blizzard-Unterforen (Zusammenfassung). Es werden auch allerlei Screenshots verbreitet, auf denen zu sehen ist, wie manche Leute die Spiele von Blizzard Entertainment deinstallieren. Übrigens: Mittlerweile werden Memes zu "Pro Hong Kong Mei" (Mei aus Overwatch) immer beliebter.


Hintergrund sind die seit Monaten andauernden Proteste für mehr Demokratie in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong. Das Branchen-Magazin GamesWirtschaft schaut weiter über den Tellerrand und bringt Tencent ins Spiel: "Der chinesische Weltmarktführer Tencent hält fünf Prozent an den Activision-Blizzard-Aktien. Gerade im Mobilegames- und eSport-Segment ist Tencent eine Macht: Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren unter anderem Riot Games (League of Legends) und Supercell (Clash Royale) übernommen. Tencent ist zudem an Epic Games (Fortnite) und Ubisoft (Rainbow Six Siege) beteiligt. Auch in anderen Branchen wird der Hongkong-Konflikt zur Belastungsprobe der bilateralen Beziehungen zu China: So führte ein Pro-Hongkong-Tweet eines Managers des Basketball-Teams Houston Rockets dazu, dass das chinesische Staatsfernsehen die Live-Übertragung von NBA-Spielen vorläufig einstellt."



Quelle: Blizzard, Rod Breslau, Resetera, Reddit

Blizzard Entertainment - Gerücht: Shooter im StarCraft-Universum nach zwei Jahren in Entwicklung eingestellt

Bei Blizzard Entertainment befand sich über zwei Jahre ein Ego-Shooter im StarCraft-Universum in Entwicklung. Das Projekt mit dem Codenamen "Ares" ist mittlerweile aber eingestellt worden, weil Blizzard mehr Mitarbeiter für andere Spiele aus den Reihen Diablo und Overwatch braucht, also höchstwahrscheinlich für Diablo 4 und Overwatch 2. Diese Angaben will Kotaku von drei Personen aus dem Umfeld von Blizzard Entertainment erfahren haben.

"Ares" befand sich seit 2017 in Entwicklung und basierte auf der Engine und den Tools von Overwatch. Das Team leitete Dustin Browder (StarCraft 2, Heroes of the Storm). "Ares" wird als "Battlefield im StarCraft-Universum" beschrieben. In einem Prototyp konnte man als Space Marine (Terraner) allerlei Zerg niederstrecken. Es gab auch Pläne, die Zerg spielbar zu machen. Eine Person sagte, dass die Entwickler ziemlich geschockt darüber waren, dass ausgerechnet ihr Vorhaben eingestellt wurde. Die dritte Person meinte sogar, dass der Shooter "ziemlich gut" ausgesehen habe.

Neben "Ares" wurde noch ein zweites, nicht angekündigtes Mobile-Projekt gestrichen. Niemand wurde infolge der Projekt-Einstellungen entlassen.

"Diablo 4" und "Overwatch 2" sollen in den kommenden Jahren ein wichtiger Bestandteil der Strategie von Blizzard sein. Über Diablo 4 (Codename Fenris) ist Ende 2018 ausführlich berichtet worden. Kotaku will über Overwatch 2 (oder wie auch immer es heißen wird) erfahren haben, dass es ein großes PvE-Element (Spieler gegen Computergegner) umfassen wird. Es wurde u. a. mit Left 4 Dead verglichen, was auf einen kooperativen Spielmodus hindeutet. Einen ähnlichen Spielmodus gab es schon beim Archiv-Event im ersten Overwatch-Teil.

Erinnerungen an StarCraft: Ghost werden wach. Der Third-Person-Stealth-Shooter rund um Nova durchlief nach der Ankündigung im Jahr 2002 mehrere Entwicklerwechsel und Verschiebungen bevor er 2006 schließlich eingestellt wurde.

Blizzard reagierte auf Nachfrage von Kotaku, schickte aber nur eine wenig konkrete Standard-Antwort mit dem Thema "Spieler-Orientierung".

Quelle: Kotaku

Blizzard Entertainment wird gamescom 2019 auslassen

Blizzard Entertainment wird die gamescom 2019 auslassen. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren zumeist einen sehr großen und aufwändigen Stand auf dem Messegelände in Köln, obgleich zumeist gar nicht so viele Neuigkeiten und Inhalte angekündigt wurden. Der laut mehrerer Medien-Berichte (wir berichteten, mehrfach) verhängte Sparzwang bei Blizzard Entertainment dürfte diese Entscheidung ebenfalls befeuert haben, obgleich sie WarCraft 3: Reforged, die nächste Hearthstone-Erweiterung sowie die aktuellen Versionen von WoW und Overwatch zeigen könnten.

Die Hausmesse BlizzCon 2019 ist für Anfang November geplant und dürfte für etwaige Ankündigungen wie die nächste Erweiterung für World of WarCraft, das nächste Hearthstone-Kartenpaket oder gar Diablo 4 genutzt werden - und natürlich für das in der Versenkung verschwundene Diablo Immortal und andere Überraschungen.

Statement: "Weil wir uns dieses Jahr verstärkt auf die Entwicklung unserer aktuellen Spiele und zukünftiger Projekte konzentrieren möchten, werden wir auf der gamescom 2019 keinen Stand haben. Die gamescom ist eine wichtige Veranstaltung sowohl für die europäische als auch für die globale Gaming-Community und es wird uns dieses Jahr fehlen, die Spieler in Köln zu treffen. Ihr werdet trotzdem Blizzard Gear in der Shop-Area der gamescom 2019 kaufen können, und wir freuen uns darauf, in Zukunft wieder mit einem Stand auf der gamescom dabei zu sein. Wir können es außerdem kaum erwarten, weitere Details zu den Projekten bekannt zu geben, an denen wir gerade arbeiten, wenn die Zeit dafür reif ist."

Quelle: Blizzard Entertainment

Blizzard Entertainment: Kreative Wege zur Kostensenkung (Buyouts) in Vorbereitung auf ein "mageres Jahr 2019"

Im Zuge des nicht offiziell bestätigten Kostensenkungsprogramms bei Blizzard Entertainment haben in diesem Jahr über 100 Mitarbeiter ihre Jobs beim europäischen Kundendienstzentrum in Cork (Irland) aufgegeben bzw. vielmehr ein Bonusprogramm zur freiwilligen Kündigung in Anspruch genommen.

Quellen aus dem Blizzard-Büro in Cork, die Eurogamer.net darum baten, anonym zu bleiben, erklärten, dass Blizzard ein freiwilliges Bonusprogramm gestartet hätte, das Mitarbeiter mit einem Batzen Geld belohnen würde, wenn sie das Unternehmen auf eigene Faust verlassen. Der Geldbetrag sei in diesem Jahr mindestens fünfmal angehoben worden. Ein Blizzard-Mitarbeiter meinte, dass das gebotene Geld für den freiwilligen Ausstieg ungefähr die Höhe eines Jahreslohns gehabt hätte. Die Person meinte, dass das Angebot sehr verlockend war, aber zugleich einen Schatten auf die dortige Zukunft warf. Auf Nachfrage meldete sich Blizzard Entertainment zu Wort und stellte klar, dass dieses Angebot vollkommen freiwillig war und kein Mitarbeiter in irgendeiner Form gezwungen wurde, seinen Job aufzugeben.

Zugleich deutete ein Mitarbeiter in anonymer Form an, dass das Kundenserviceangebot durch die Reduktion des Mitarbeiterstabes belastet werde - als Beispiel wurde genannt, dass der Service am 19. Dezember 2018 nach 17 Uhr eingestellt wurde. Blizzard wiederum beteuert, dass sie das "Service-Niveau" halten wollen. Außerdem würde es keine Pläne geben, den Standort in Cork zu schließen.

Dieser Bericht steht im Einklang mit einem neuerlichen Artikel bei Kotaku über Kostensenkungen bei Blizzard Entertainment durch stärkere Einflussnahme seitens der Finanzabteilung von Activision Blizzard. Demnach hat Activision Blizzard in den letzten Jahren die Zügel gestrafft und das Studio aufgefordert, mehr und in regelmäßigeren Intervallen Spiele sowie Inhalte zu veröffentlichen und dabei trotzdem irgendwie Geld einzusparen. Während Blizzard aktiv versucht, die Spiele-Entwicklerteams zu vergrößern und deswegen viele offene Stellen ausgeschrieben wurden, versuchen sie, an anderen Stellen zu sparen, um sich auf ein mageres nächstes Jahr vorzubereiten. 2019 werden zwar WarCraft 3: Reforged und die obligatorischen Hearthstone-Erweiterungen erscheinen, aber es steht zum Beispiel keine WoW-Erweiterung an.

"Blizzard hat das ganze Jahr damit verbracht, große Maßnahmen zur Kostensenkung zu ergreifen, um sich auf ein mageres Geschäftsjahr 2019 vorzubereiten. Zu diesen Maßnahmen, die von Leuten mitgeteilt wurden, die für das legendäre Studio arbeiten oder gearbeitet haben, gehören Mitarbeiter-Buyouts, bei denen den Mitarbeitern Geld für eine Jobaufgabe angeboten wird, eine Vergrößerung der Finanzabteilung und die Begrenzung der Budgets für jedes Team im Unternehmen, das nicht direkt Spiele macht", schreibt Jason Schreier von Kotaku. Als Beispiel führt er das Angebot "Career Crossroads" an. Das Programm bietet Mitarbeitern, die das Unternehmen verlassen wollen, "umfangreiche Abfindungspakete". Dieses Programm wurde zunächst für erfahrene QA-Tester (Qualitätssicherung) entwickelt, die mehr als fünf Jahre bei Blizzard waren, aber in diesem Jahr auf den Kundenservice und die IT ausgedehnt. Auch die Anzahl der Jahre, die für einen Buyout benötigt werden, wurden gesenkt.

"Im Laufe des letzten Jahres hat Blizzard sehr aktiv versucht, kreative Wege zur Kostensenkung zu finden, die keine negative Presseaufmerksamkeit erregen", sagte ein ehemaliger Mitarbeiter.

Laut Kotaku hat Amrita Ahuja (Chief Financial Officer), die von Activision kam, den Mitarbeitern bei einem Meeting mitgeteilt, dass es an der Zeit sei, die Ausgaben zu reduzieren. Dies sei in diesem Jahr ein allgemeines Thema in vielen Abteilungen gewesen. "Uns wurde gesagt, wir sollten monatlich die Kosten senken", verriet ein Mitglied eines Nicht-Entwicklungsteams.

Bislang erfolgten die Kostensenkungen vor allem in den Nicht-Spiele-Bereichen bis Blizzard kürzlich verkündete, die Teamgröße der Entwickler von Heroes of the Storm zu reduzieren und das eSport-Programm komplett einzustellen. Die Entscheidung über das Ende der eSports-Bemühungen bei Hereos of the Storm wurde allem Anschein nach ziemlich überstürzt gefällt, denn selbst die professionellen eSports-Teams wurden von der plötzlichen Einstellung überrascht.
Quelle: Eurogamer, Kotaku, Polygon

Blizzard Entertainment: Weitere Diablo-Projekte sollen 2019 angekündigt werden

Die Community-Managerin Brandy Camel (Nevalistis) von Blizzard Entertainment versuchte im US-amerikanischen Forum die Diablo-Spielerschaft nach der nicht so gut aufgenommenen Ankündigung von Diablo Immortal (BlizzCon 2018) etwas zu beruhigen. Brandy Camel schrieb, dass sie mehrere nicht angekündigte Diablo-Projekte bei mehreren Teams in Entwicklung hätten, die sie im kommenden Jahr vorstellen wollen. Auch das Feedback aus der Community würden sie lesen, meinte Camel.

Nevalistis: "Wir lesen immer wieder Feedback und unsere internen Diskussionen sind im Gange. Wir haben viele Pläne für Diablo über mehrere Projekte hinweg, die wir im Laufe des kommenden Jahres vorstellen werden. Wir sind bestrebt, mehr über alle unsere Projekte zu erzählen, aber einige werden warten müssen, da wir es vorziehen, euch diese [Projekte] zu zeigen, anstatt von ihnen nur zu erzählen. Es wird einige Zeit dauern, bis wir eure Erwartungen erfüllen können, aber wir sind jetzt mehr denn je bestrebt, Diablo-Erlebnisse zu liefern, auf die die Community stolz sein kann."

Neben Diablo 4 (Gerüchte) wurde in der Vergangenheit immer wieder über ein Remaster oder ein Remake von Diablo 2 spekuliert.
Quelle: Blizzard Entertainment

Blizzard-Gerüchte: Umsatzdruck, Sparzwang, Verunsicherung und mehr Spiele sowie Inhalte

In dem Blizzard-Hintergrundbericht über die Streichung der zweiten Erweiterung von Diablo 3 und die ersten Details zu Diablo 4 (wir berichteten) ging Autor Jason Schreier von Kotaku ebenfalls auf die Veränderungen in der Struktur und bei der Führung von Blizzard Entertainment ein. Zunächst kommt er auf Basis der geführten Interviews mit elf aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern auf die Mobile-Ausrichtung (wir berichteten) für Smartphone- und Tablet-Spiele zu sprechen.

Als Mitbegründer Allen Adham 2016 wieder in das Unternehmen zurückkehrte, kündigte er an, dass er eine neue Abteilung leiten würde. Inspiriert durch den großen Erfolg des experimentellen Kartenspiels Hearthstone (2014), sollte seine "Inkubationsabteilung" neue kreative Projekte entwickeln. Diese Herausforderung zog einige der erfahrenen Entwickler von Blizzard an, wie Tom Chilton, der sechs Jahre lang Game Director von World of WarCraft und zuvor sechs Jahre lang Designer war. Jetzt leitet Chilton die Entwicklung eines nicht angekündigten Handyspiels.

In dem Artikel heißt es, dass Pokémon Go bei den Mitarbeitern besonders beliebt sei und ein "Inkubationsteam" an einem WarCraft-Spiel arbeiten würde, das nach dem Vorbild von Pokémon GO entworfen wurde (Spekulation: Haustierkämpfe wie in World of WarCraft). Diejenigen, die das vermeintliche Spiel bereits ausprobiert haben, meinten, dass es mehr Inhalte als Pokémon GO bieten würde - sowie Einzelspieler-Inhalte.

Ein weiterer erfahrener Designer, der in die "Inkubationsabteilung" wechselte, war Wyatt Cheng, der nach über zehn Diablo-3-Jahren wohl eine Pause brauchte. Blizzard hatte eine Partnerschaft mit dem chinesischen Unternehmen NetEase geschlossen, um Diablo 3 als Free-to-play-Spiel in China zu veröffentlichen, wo es ein großer Erfolg war. Irgendwann 2016 oder 2017 beschlossen die beiden Firmen zusammenzuarbeiten und Diablo Immortal war geboren. Cheng ist der Lead-Designer des Projekts und durfte es auf der BlizzCon 2018 präsentieren - mit dem bekannten Echo.

"Im Wesentlichen existiert es [Diablo Immortal], weil wir gehört haben, dass China es wirklich will", sagte ein aktueller Entwickler. "Es ist wirklich für China." Drei weitere Blizzard-Quellen berichteten Jason Schreier, dass der ursprüngliche Plan vorsah, es zunächst nur in China für ein paar Monate oder vielleicht ein Jahr zu veröffentlichen, größtenteils um es unter chinesischen Fans zu testen, bevor es im Westen veröffentlicht wurde. "Die Qualitätsgrenze auf dem chinesischen Markt, insbesondere bei der Framerate, ist extrem niedrig", sagte ein Mitarbeiter. "Du kannst etwas veröffentlichen, das hier als Alpha-Material gilt und dort ein fertiges Spiel ist." Später, so sagten die Quellen, beschloss Blizzard, sich mehr Zeit zu nehmen, um das Spiel zu verfeinern und es auf eine gleichzeitige globale Veröffentlichung vorzubereiten.

Außerdem berichtet er, dass es den Anschein macht, dass Blizzard Entertainment "von oben" (also von Activision) gezwungen wird, mehr und in regelmäßigeren Intervallen Spiele sowie Inhalte zu veröffentlichen und dabei trotzdem irgendwie Geld einzusparen. "Uns wird gesagt, dass wir an jeder Ecke weniger ausgeben sollen, weil wir keine neue IP haben", sagte ein ehemaliger Entwickler. Er fährt fort: "Weil Overwatch diesen Maßstab gesetzt hat, wie viel wir in einem einzigen Jahr verdienen können, gibt es eine Menge Druck von Activision, die Scheiße in Gang zu bringen. Sie wollen etwas, das sie den Aktionären zeigen können." Bei einer Investorenkonferenz nach der Markteinführung von Overwatch sagte die Führungsriege von Activision, dass der Shooter über eine Milliarde Dollar Umsatz eingebracht hätte.

"Es besteht die Auffassung innerhalb von Blizzard, dass die Finanzabteilung [von Activision] mehr Anrufe tätigt, als sie es in der Vergangenheit je getan hat", sagte eine Person, die Blizzard kürzlich verlassen hat. "Das hast man vor drei oder vier Jahren noch nie gehört." Auch der Abgang von Mike Morhaime als Präsident von Blizzard, der von vielen Mitarbeitern als "Anti-CEO" beschrieben wurde, weil ihn die Profitabilität nie interessierte, wird in dem Zusammenhang als Umwälzung in der Führungsetage aufgeführt. Der zunehmende Einfluss des Geldes wird in dem Bericht immer wieder erwähnt.

Und darüber hinaus würde das gescheiterte Langzeitprojekt "Titan" (Mischung aus Die Sims, Left 4 Dead und Team Fortress 2; tagsüber ein normaler Mensch; nachts ein Superheld) immer noch wie ein Damoklesschwert über Blizzard Entertainment schweben, da es viel Verunsicherung und Unmut im Team hinterließ.
Quelle: Kotaku

Blizzard - Gerüchte: Zweite Diablo-3-Erweiterung gestrichen; Details zu Diablo 4 und zum Neustart

Im Nachgang der Ankündigung von Diablo Immortal auf der BlizzCon 2018 hat Jason Schreier (Kotaku) mit elf aktuellen und ehemaligen Blizzard-Mitarbeitern gesprochen, die unter dem Deckmantel der Anonymität über die zweite gestrichene Erweiterung für Diablo 3 und das mittlerweile eingestellte Projekt "Hades" gesprochen haben, das zunächst als Kandidat für Diablo 4 galt. Nun befindet ein Projekt mit dem Codenamen "Fenris" in Entwicklung, das als kommendes Diablo 4 gehandelt wird.

In dem sehr lesenswerten und sehr ausführlichen Bericht ist die Rede davon, dass die Führungsriege von Blizzard kurz vor der Veröffentlichung von Diablo 3: Reaper of Souls eine interne Mitteilung verschickt haben soll, die das Diablo-3-Team (genannt Team 3) schockiert hat. So wurde die geplante zweite Erweiterung gestrichen.

"Was sie dem Team sagten, war: 'Ihr habt Reaper of Souls fertig entwickelt und es ist wirklich gut. Aber wir denken, dass es das Beste für die Marke ist, zu Diablo 4 zu wechseln, in welcher Form auch immer', sagte eine Person, die bei der Bekanntgabe der Planänderung dabei war. "Der allgemeine Gedanke im Team, zumindest nach meinem Eindruck, war, dass es ein Misstrauensvotum der Führungskräfte gab. Sie dachten, dass Diablo 3 ein riesiger Reinfall wäre." Wohlgemerkt bevor Diablo 3: Reaper of Souls veröffentlicht wurde und die Entwickler mit der Erweiterung, Item 2.0 und der Entfernung des Auktionshauses definitiv auf dem richtigen Weg waren. Die Theorie von Team 3 war, dass das Management von Blizzard das Vertrauen in Diablo 3 verloren hatte und es als Misserfolg deklarierte, noch bevor Reaper of Souls startete. "Die Wahrnehmung war, dass das Management dachte: 'Dieses Team hat wirklich Mist gebaut'", sagte eine Person, die vor Ort war.



Die Überbleibsel von Team 3 wagten sich an ein neues Projekt mit dem Arbeitstitel "Hades" - unter der Führung von Josh Mosqueira, der Diablo 3 mit Reaper of Souls wieder besser in die Spur brachte. Hades war laut drei Personen, die mit dem Projekt vertraut waren, eine Diablo-Variante von Dark Souls. Es wird als herausfordernder Dungeon-Crawler im gotischen Stil beschrieben. Anstatt der isometrischen Kameraperspektive der ersten drei Diablo-Spiele würde es auf eine Verfolgerkamera (über die Schulter) setzen. Es war eine Abkehr von früheren Diablo-Spielen, weswegen einige Blizzard-Mitarbeiter dachten, dass es vielleicht nicht einmal Diablo 4 heißen würde.

Von 2014 bis 2016 war es das Hauptprojekt von Team 3, das nebenbei noch Inhaltspatches und Updates für Diablo 3 entwickelte. Dann wurde Hades eingestellt. Konkrete Gründe wurden nicht genannt, nur dass die Entwicklung wohl "schwierig war" und es sich "nichts ergeben hätte". Mosqueira verließ Blizzard übrigens Mitte 2016. In einem Statement von Activision Blizzard gegenüber Kotaku meinte ein Unternehmenssprecher, dass die Einstellung von Projekten normal sei. Ungefähr 50 Prozent ihrer Projekte würden nie erscheinen, hieß es.

Die aktuelle Inkarnation von Diablo 4 trägt den Codenamen "Fenris". Team 3 soll es seit 2016 entwickeln, vorher durften sie noch den Totenbeschwörer für Diablo 3 basteln. Einige, die es bereits gesehen haben, sagen, dass sie optimistisch in Bezug auf die Konzeption des Titels seien. "[Design-Direktor] Luis [Barriga] hat eine sehr starke Vision für dieses Spiel", sagte ein ehemaliger Mitarbeiter, "eine, über die viele Leute bei Blizzard begeistert sind."

"Es gibt viele Leute, die das Gefühl hatten, dass Diablo 3 dem, was Diablo in Bezug auf Kunststil und Zaubereffekte ausmachte, entflohen ist", sagte ein aktueller Blizzard-Mitarbeiter und fügte hinzu, dass Fenris bestrebt sei, mehr wie das "geliebte Diablo 2" auszusehen. Eine andere Person sagte: "Sie wollen es widerlich machen, es dunkel machen, alles, was in Diablo 3 als 'cartoony' galt, loswerden ... Sie machen das, wovor die Leute in Diablo 2 Angst hatten, aber modern." Es soll also düster, brutal und dunkel werden.



Fenris befindet sich in der frühen Entwicklungsphase und wird wahrscheinlich erst 2020 oder später erscheinen, weswegen sich viele Details verändern können. Die Plattformen (PC, Konsolen etc.) stehen zum Beispiel nicht fest. Ein andauerndes Thema ist, ob sie die isometrische Kameraperspektive beibehalten sollen oder ob die Third-Person-Ansicht (Verfolgerperspektive) verwendet wird, die für Hades prototypisch entwickelt wurde. Die jüngsten Versionen des Spiels waren isometrisch, wie frühere Diablo-Spiele, so drei Personen, die damit vertraut waren.

Zugleich soll Fenris "sozialer" werden - in Richtung Destiny oder vielleicht Torchlight: Frontiers. Wie genau die "leichten MMO-Elemente" aussehen werden, ist unklar, aber man könnte sich an zentralen Plätzen mit anderen Spielern treffen und dann gemeinsam in instanziierte Dungeons gehen - wie zum Beispiel in World of WarCraft oder die Strikes in Destiny.

Gar nicht geklärt ist, wie Blizzard Fenris monetarisieren möchte. Ein Mitarbeiter meinte ohnehin, dass "das Unternehmen immer Schwierigkeiten hatte, eine dauerhafte Monetarisierung für Diablo 3 zu etablieren". Im Gegensatz zu Overwatch und Hearthstone als laufende Einnahmequellen dank kosmetischer Mikrotransaktionen und Kartenpakete hat Blizzard bisher keinen Weg gefunden, diese Art von Cash-Generator in Diablo zu integrieren.
Quelle: Kotaku

Mobile Gaming im Fokus bei Blizzard: Große Spiele-Offensive für Smartphones und Tablets über alle Marken

Blizzard Entertainment hat nach Diablo Immortal noch große Pläne für Mobile Games - also für Spiele auf Smartphones und Tablets. Allen Adham (Executive Producer und Mitbegründer von Blizzard) erklärte in einem Interview, dass sich das Spielverhalten der Nutzer verändert hätte und viel mehr Leute auf mobilen Geräten aktiv seien - und sie müssten entsprechend darauf reagieren. Daher würden "ihre besten Entwickler" bereits an Mobile-Spielen sitzen, die in allen Marken/Reihen (WarCraft, StarCraft, Diablo etc.) angesiedelt sein werden.

Allen Adham (Video-Mitschnitt): "In Bezug auf den Ansatz von Blizzard zum Thema Mobile Gaming: Das Spielverhalten vieler von uns hat sich in den letzten Jahren vom hauptsächlichen Spielen auf dem Desktop [PC] zum stundenlangen Spielen auf dem Handy verlagert - und viele unserer besten Entwickler arbeiten derzeit an neuen Mobile-Titeln über alle unsere IPs hinweg; einige von ihnen mit externen Partnern wie Diablo Immortal [NetEase China], während viele andere [Mobile-Titel] bei uns intern entwickelt werden. Wir werden in Zukunft weitere Informationen über diese Projekte mitteilen. Ich möchte auch sagen, dass wir heute bei Blizzard mehr neue Produkte in Entwicklung haben, als wir jemals in unserer Geschichte hatten - und unsere Zukunft sieht sehr vielversprechend aus."

Gegenüber Polygon führte Allen Adham weiter aus: "Die Welt entwickelt sich sowohl geografisch als auch demografisch weiter. Heute sind mobile Plattformen [Smartphones und Tablets] für viele der jüngeren Leute das primäre Spielgerät. Und außerdem sind sie in vielen Regionen der Welt das primäre Spielgerät, und es war schon immer unser Bestreben [Spiele zu den Spielern zu bringen] (...) Wir sind seit etwa drei Jahrzehnten dabei und haben in dieser Zeit Spiele für viele verschiedene Plattformen entwickelt, bis zurück zum Amiga, Commodore 64, Super Nintendo und Sega Genesis. Für uns ist dies nur eine weitere Spieleplattform ... Die Möglichkeit, es [Diablo Immortal] einem völlig neuen Publikum nahe zu bringen oder es Spielern zu bringen, die ihre Spielverhalten auf mobile Geräte verlagert haben und sie alle mit einem authentischen Diablo-Erlebnis zu verbinden, ist für uns super spannend".



Quelle: Blizzard, Polygon

World of WarCraft: Classic: Wird im Sommer 2019 starten; WoW-Abonnement erforderlich

World of WarCraft: Classic wird im Sommer 2019 erscheinen. Jeder, der über ein aktives Abonnement von World of WarCraft (aktuell: Battle for Azeroth) verfügt, soll ebenfalls Zugriff auf WoW: Classic erhalten.

In der Pressemitteilung schreibt Blizzard: "Mit WoW Classic hat es sich Blizzard zur Aufgabe gemacht, die ursprünglichen Inhalte und das Gameplay-Erlebnis von WoW so authentisch wie möglich neuzugestalten. Spieler werden noch vor der Spaltung des Brachlands Mankrik auf seiner tragischen Reise begleiten, sich mit Helden auf Stufe 60 und ihren ursprünglichen Fähigkeiten und Talenten in den Schlachtzug des Geschmolzenen Kerns stürzen, in den Gasthäusern von Azeroth mit Geschichten vom PvP bei Tarrens Mühle unterhalten und vieles mehr. Spieler können sich auf die Annehmlichkeiten moderner Technologien für Blizzard Battle.net und WoW freuen, darunter Blizzard-Freundeslisten, Verbesserungen an der Benutzeroberfläche, Verbesserungen für Stabilität und faires Spielerlebnis sowie die neuesten Updates an der Spielengine, die aktuelle Hardware von Spielern unterstützen."

Letztes aktuelles Video: BlizzCon 2017 Classic


Quelle: Blizzard Entertainment

World of WarCraft Classic: Umfang der BlizzCon-Demo; Details zu Neuerungen und Veränderungen

Auf der diesjährigen BlizzCon werden die Besucher die Möglichkeit haben, eine Demo von World of WarCraft Classic anzuspielen. Die Demo dürfen auch alle Käufer des virtuellen Tickets daheim ausprobieren - mit den gleichen Beschränkungen wie auf dem Showfloor der Messe. In der Demo wird man das Brachland bei der Horde und Westfall bei der Allianz ausprobieren können. Man startet auf Stufe 15. Das Maximallevel liegt bei Stufe 19. Die Dungeons die Todesminen und die Höhlen des Wehklagens werden nicht verfügbar sein, Duelle stellen die einzige Möglichkeit zum PvP dar und ihr könnt neben Westfall und dem Brachland keine anderen Gebiete betreten.

"Außerdem begrenzen wir üblicherweise die Spielzeit von Demos für Besucher der BlizzCon. In diesem Fall betrifft das auch alle Spieler, die die World of Warcraft Classic-Demo von zu Hause aus spielen. Um der größtmöglichen Anzahl an Spielern Zugang zur Demo zu verschaffen, werdet ihr nach einiger Zeit automatisch ausgeloggt, um jemand anderem die Möglichkeit zu geben, die Demo zu spielen. Wir haben noch nicht entschieden, wie lange jeder von euch spielen darf, und möchten uns auch im Vorfeld nicht auf eine Zeit festlegen. Wenn wir das Gefühl haben, euch etwas mehr Zeit geben zu können, ohne dabei das Spielerlebnis aller anderen einzuschränken, werden wir das auch sicher tun. Ihr müsst euch keine Sorgen machen, falls eure Spielsitzung endet, bevor ihr mit allem fertig geworden seid - euer Charakter wird bis zu eurer nächsten Sitzung auf euch warten und jeglicher Fortschritt, den ihr bis dahin erreicht habt, wird ebenfalls gespeichert", schreibt Blizzard.

Obwohl Blizzard das Ziel verfolgt, das Online-Rollenspiel aus dem Jahr 2005 und 2006 vor der Veränderung durch Cataclysm zurückzuholen, basiert World of WarCraft Classic auf "aktuellem Spielcode". Die Demo wird via Blizzard Battle.net (Desktop App) heruntergeladen und die Freunde- und Battle.net-Chatfunktionen sind verfügbar. Außerdem wird es eine verbesserte Unterstützung für Breitbildbildschirme geben. "Anstelle einer gestreckten und verfälschten Welt, wird sie wie auf eurem alten 4:3-Monitor aussehen, nur eben eine Nummer größer".

Zu den Neuerungen und Veränderungen gegenüber Vanilla WoW schreiben die Entwickler: "Alle modernen Systeme, die sicherstellen, dass World of Warcraft ein einladendes und faires Spiel bleibt, sind ebenfalls in der BlizzCon-Demo für WoW Classic vorhanden, wie zum Beispiel das Melden von Spielern per Rechtsklick. Jegliche Form des Missbrauchs wie Cheats und Bots sind ebenfalls verboten. Außerdem erlaubt unsere heutige Engine manches Verhalten nicht mehr, durch das man früher an Orte gelangen konnte, die eigentlich nicht hätten erreicht werden sollen. Auch die Unterstützung für 32-Bit Clients wurde entfernt. Einer der Grundwerte unserer Spiele ist 'Seid freundlich und spielt fair'. Wir werden deshalb mit aller Macht verhindern, dass einzelne schwarze Schafe den Spielspaß aller anderen ruinieren. Euch wird außerdem auffallen, dass Zugänglichkeitsfunktionen wie der Farbenblind-Modus, die erst später hinzugefügt wurden, in der Demo enthalten sind. Während wir allerdings an ihnen gearbeitet haben, fiel uns auf, dass einige Wörter und Symbole des aktuellen Zugänglichkeitsmenüs aus dem modernen Spiel stammen. Deswegen haben wir moderne Symbole durch klassische ausgetauscht und den Begriff 'Erbstück' entfernt, da er nirgendwo sonst in WoW Classic auftaucht. In Situationen wie dieser ist uns wichtig, dass wir das Neue mit dem Alten auf eine Art und Weise mischen, durch die das Spiel am Ende immer noch so wirkt und sich anfühlt wie ganz am Anfang."

Letztes aktuelles Video: BlizzCon 2017 Classic


Quelle: Blizzard Entertainment
Ziel dieser WoW-Website ist es, euch schnelle und übersichtlich präsentierte Patch-Downloads anzubieten, damit ihr das Spiel auf dem aktuellen Stand halten könnt. Außerdem findet ihr hier wichtigste News und Berichte rund um WoW. Wer weitere Informationen oder Datenbanken sucht, wird auf folgenden Seiten fündig: