Virtual Reality: Profi-Headsets Varjo XR-3 und VR-3 bieten vier Displays und ca. doppelte Auflösung der G2

 
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Virtual Reality: Profi-Headsets Varjo XR-3 und VR-3 bieten vier Displays und ca. doppelte Auflösung der G2

Virtual Reality (Hardware) von
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Varjo hat erneut Virtual-Reality-Headsets mit spezieller Bildschirm-Anordnung angekündigt, welche Business-Kunden eine konkurrenzlos gute Bildschärfe liefern sollen. Die neuen Modelle Varjo XR-3 und VR-3 kombinieren laut Roadtovr.com ein besonders scharfes Micro-Display im mittleren Fokusbereich mit einem größeren "Context"-Display rundherum. Diese Kombination könnte das Fliegengitter (Screendoor-Effekt) beinahe schon eliminieren.

Selbst der am Rand verbaute Schirm bietet eine sehr hohe Auflösung von 2,880 × 2,720 Pixeln pro Auge (Vorgängermodell: 1.440 x 1.600); das kleine zentrale Fokus-Display liefert 1,920 × 1,920 Pixel (Vorgängermodell: 1,920 × 1,080). Auch der Knackpunkt des ehemals kleinen Sichtfelds wurde angegangen: Statt nur 87 Grad gibt es diesmal insgesamt 115 Grad (horizontal gemessen). Roadtovr.com hat eine Tabelle mit einem interessanten Vergleich der Megapixel pro Auge aufgestellt, die den Unterschied zur Konkurrenz verdeutlicht:

HeadsetMegapixels per-eye
Rift DK1  0.5
Rift DK2  1.0
Rift CV1  1.3
Vive Pro  2.3
Rift S  1.8
Quest  2.3
Index  2.3
Quest 2  3.5
Reverb G2  4.7
Varjo XR-3/VR-3  9.7

Zudem wurde laut Varjo der Headstrap neu designt und das Gewicht um 40% reduziert. Das Fokus-Display deckt mittlerweile 38 statt nur 30,5 Grad des Sichtfelds ab (diagonal gemessen). All das wird mit 90 Hertz Bildwiederholfrequenz betrieben.

Die Sache hat natürlich diverse Haken. Dazu gehört der Umstand, dass die nur an Geschäftskunden verkauften Geräte preislich bei 3.200 Dollar (VR-3) bzw. 5.500 Dollar (XR-3) liegen. Allein schon der zwingend gebundelte Support kostet mit jährlich 800 Dollar (VR-3) bzw. 1.500 Dollar (XR-3) mehr als die meisten Konsumenten-Headsets insgesamt.

Bei beiden Headsets ist "das weltweit schnellste und akkurateste" Augentracking mit 200 Hz integriert, welches u.a. für die automatische IPD-Messung (Augenabstand) sowie dynamisches Foveated Rendering eingesetzt wird. Letzteres dürfte auch bitter nötig sein, um die hohe Auflösung mit heutigen Grafikkarten überhaupt befeuern zu können. Diese Technik rendert dann immer nur jene Bildbereiche mit hoher Schärfe, auf welche sich das Auge gerade fokussiert.

Die VR-3 nutzt das Lighthouse-Tracking von SteamVR und ist nur für den VR-Einsatz gedacht. Die Variante XR-3 dagegen nutzt seine hochauflösenden Kameras nicht nur fürs hauseigene Inside-out-Tracking, sondern auch für die Einbindung der realen Welt in AR-Anwendungen. Als Beweis für die Qualität wird in einer Präsentation z.B. mit aufgesetztem Headset ein Faden in eine reale Nadel eingefädelt. Mit einem zusätzlichen "LiDAR"-Scanner wird zudem die Tiefe des Raumes erfasst und mit den Kameradaten kombiniert, um bis fünf Meter Abstand ein akkurates Tracking zu gewährleisten. Diverse weitere Sensoren sollen derweil die Einbindung der realen Welt verbessern. Beide Geräte lassen sich ab sofort bestellen und sollen im Januar ausgeliefert werden.
Quelle: Roadtovr.com

Kommentare

Danny. schrieb am
also für den Gaming Bereich sind die Dinger doch zu vernachlässigen
der Preis ist jenseits von gut und böse
aber irgendwann wird auch so eine Technik lächerlich billig sein, Geduld... :Hüpf:
Tas Mania schrieb am
Da sieht man wo die Reise hingeht. Wäre schon froh wenn mehr Consumer auf VR springen ohne FB zwang.
schrieb am