Test: Horizon Forbidden West (Action-Adventure)

von Sören Wetterau



Horizon Forbidden West: Im Westen ist alles besser - auch auf dem PC?
Im Westen ist alles besser - auch auf dem PC?
Entwickler:
Publisher: Sony
Release:
21.03.2024
18.02.2022
18.02.2022
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ab 53,99€

ab 34,49€
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Drei Jahre lagen zwischem dem PS4- und dem PC-Release von Horizon Zero Dawn. Beim Nachfolger ging es nun eine ganze Ecke zügiger: Lediglich rund zwei Jahre haben Sony, Guerilla Games und die Portierungsspezialisten von Nixxes gebraucht, um Horizon Forbidden West samt Erweiterung Burning Shores auf Steam und im Epic Games Store zu veröffentlichen. Im Test verraten wir euch, ob Aloys zweites Abenteuer auch auf dem PC eine gute Figur abgibt und ob die Performance dieses Mal von Anfang an zu überzeugen weiß.

Worum geht es in Horizon: Forbidden West?

Die Story von Horizon: Forbidden West beginnt einige Monate nach dem Finale des Vorgängers: Aloy hat Meridian hinter sich gelassen, um sich auf die Suche nach einer Lösung zu finden, eine mysteriöse Seuche
Wenn die Sonne richtig scheint und man den richtigen Winkel trifft, wirkt Horizon Forbidden West nahezu malerisch und beruhigend.
Wenn die Sonne richtig scheint und man den richtigen Winkel trifft, wirkt Horizon Forbidden West nahezu malerisch und beruhigend.
 loszuwerden. Schnell stellt sich heraus, dass ausgerechnet der bereits aus dem Vorgänger bekannte Sylens, gesprochen vom 2023 verstorbenen Schauspieler Lance Reddick, irgendwie seine Finger mit im Spiel hat und Aloy bittet, in den titelgebenden Verbotenen Westen zu reisen.

Dort warten auf die rothaarige Jägerin neue Gefahren, Begleiter, Erkenntnisse und natürlich eine frische offene Welt, die es zu erkunden gilt. Diese ist mitunter der Co-Star des Spiels, denn sie ist schlicht und ergreifend wunderhübsch, detailliert bis hin zum einzelnen Sandkörnchen und bietet dank der Möglichkeit, mittlerweile tauchen und gleiten zu können, ebenso ein paar neue Fortbewegungsoptionen. Wenn man durch die von der Natur längst zurückeroberten Ruinen schreitet, in kristallklare Bäche springt oder den Wolken näher kommt, als man glauben mag, dann lässt einen Horizon: Forbidden West schnell vergessen, dass man hier eigentlich gerade die Menschheit retten soll.

Spielerisch hingegen gibt es die gewohnte Open World Standardkost: An jeder Ecke grabbelt man Ressourcen auf, findet Sammelgegenstände, erledigt eine Vielzahl von Haupt- und Nebenaufträgen, kann sich an einem kuriosen Minispiel versuchen und vieles mehr. Über die genauen Stärken und Schwächen haben wir euch bereits in unserem Test zur PS5-Version von Horizon: Forbidden West informiert.

Was kann die PC-Portierung?

Inhaltlich und erzählerisch unterscheidet sich die neu veröffentlichte PC-Version nämlich absolut gar nicht vom PlayStation-Original. Sprich: Die meiste Zeit seid ihr laufend, sprintend oder schleichend unterwegs, helft verschiedenen Leuten bei ihren Problemen, trefft kleinere Entscheidungen und kämpft natürlich gegen die mechanischen Dinosaurier und sonstigen Wesen, die den Großteil der Erde bevölkern. Die Kämpfe sind gewohnt temporeich, legen Wert darauf, dass ihr nach und nach die jeweiligen Schwachstellen eurer Feinde ausnutzt und setzen einen auf den höheren Schwierigkeitsgraden gehörig unter Druck.

Am PC spielen sich die Gefechte, wie bereits beim Vorgänger, dank Maus und Tastatur einen Zacken präziser – insbesondere, da man die Tastenbelegung nahezu vollständig individuell festlegen kann. Angesichts der zusätzlichen Gadgets und Fähigkeiten, die man mit Aloy in Horizon Forbidden West freischaltet, sind ein paar
Neu im zweiten Teil: Aloy kann endlich tauchen und Unterwasser ganz neue Dinge erkunden.
Neu im zweiten Teil: Aloy kann endlich tauchen und Unterwasser ganz neue Dinge erkunden.
weitere Tasten auf jeden Fall eine Wohltat. Wer will kann aber auch problemlos mit Controller loslegen, egal ob nun das klassische Xbox-Gamepad oder der DualSense von der PlayStation 5 herhalten darf. Letzterer wird übrigens nativ unterstützt, ihr kommt also in den Genuss der adaptiven Trigger und des haptischen Feedbacks, sofern gewollt.

Überhaupt dürften einem als eingesessener PC-Spieler das Herz aufgehen: Die Einstellungsmöglichkeiten der Portierung sind mannigfaltig. Die wichtigsten Optionen sind ohnehin vorhanden, dazu gibt es die drei gängigen Upscaling-Methoden: Nvidia DLSS, AMD FSR und Intels XeSS. Welche ihr davon nutzt, ist euch und der von euch verwendeten Grafikkarte überlassen. Unterstützt wird ebenfalls die Frame Generation auf Nvidia-GPUs der RTX 4000er-Generation, während AMDs Version noch fehlt. Letztere soll aber mit einem kommenden Patch hinzugefügt werden, nur wann ist eben noch unklar. Etwas schade ist jedoch, dass es nicht möglich ist, die FPS zu limitieren. Stattdessen ist man gezwungen, entweder die Funktion über den Grafikkarten-Treiber zu aktivieren oder ein externes Programm wie Rivatuner einzusetzen.

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Kommentare

Pingu schrieb am
X5ander hat geschrieben: ?26.03.2024 16:54
Spoiler
Show
Im Grunde genommen könnten sie da jetzt ein Sci-Fi Spiel draus machen, weil Aloy und die anderen jetzt vor Nemesis auch auf einen anderen Planeten flüchten. :lol:
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Es ist (mir) ja nicht mal klar, was denn da jetzt kommt? Ein Raumschiff das per KI gesteuert wird? Ein großer runder Ball der spricht? Wie will man sowas bekämpfen? Muss Aloy ins All? Warum nutzt niemand EMP?
Mal schauen.
X5ander schrieb am
Pingu hat geschrieben: ?26.03.2024 16:28 Bis auf das Ende. :Blauesauge:
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Nemesis...wtf?
das war schon wild. :lol: Ich bin auch mal gespannt, wie sie das weitererzählen wollen, sollte ein 3. Teil kommen.
Spoiler
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Im Grunde genommen könnten sie da jetzt ein Sci-Fi Spiel draus machen, weil Aloy und die anderen jetzt vor Nemesis auch auf einen anderen Planeten flüchten. :lol:
USERNAME_10000509 schrieb am
Pingu hat geschrieben: ?26.03.2024 16:19
USERNAME_10000509 hat geschrieben: ?26.03.2024 15:55 Die Story habe ich auch ignoriert, interessiert mich wie schon im ersten Teil nicht.
Interessant. Die Story bzw. das wissen wollen was früher passiert ist, hat mich komplett durch Teil 1 getragen. Das und die einfach saucoolen Techno Dinos.
Ohne dieses ominöse Ereignis in der Vergangenheit hätte ich das wohl nicht durchgespielt, denn die OW war und ist für mich nicht groß anders, als andere. Viel zu groß, ständig schnellreise oder rumreiten, ständig Ressourcen sammeln, ständig Türme oder Banditenlager...
Fand ich im ersten Teil auch nicht so toll, aber der sieht halt auch nicht aus wie Forbidden West :).
Von der Story her weiß ich dass es High-Tech-Dinos gibt und der Rest mit Pfeil und Bogen kämpft. Egal wie die Story das erklärt, find ich irgendwie dämlich. Ich finde den Hauptcharakter auch eher langweilig, wie insgesamt alle Höhlenmenschen aus dem Horizon Universum.
Dafür macht mir das geballer gepaart mit der Grafik im Moment noch Spaß, wobei ich auch die Steuerung kompliziert finde. Hatte mir bisher die Tastenbelegung nur oberflächlich angeschaut.
Insgesamt wird aus mir einfach kein Story Spieler mehr. Wenn ich hier in einem Kommentar lese: Noch mehr verschiedene Cutscenes, dann hoffe ich es sind die Variationen gemeint, und nicht die Menge an sich.
Pingu schrieb am
Bis auf das Ende. :Blauesauge:
Spoiler
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Nemesis...wtf?
Bachstail schrieb am
Ich bin eigentlich kein Spieler, der viel Wert auf Story legt aber ich finde ebenfalls, dass sowohl Teil Eins, als auch Teil Zwei sehr interessante und gute Stories haben.
Oder in meinem Fall ist es weniger die Story an sich, sondern die Lore, ergo das ganze Drumherum, der Aufbau der Welt und so weiter und sofort, das hat für mich massiv zu beiden Spielen beigetragen, deswegen finde ich, dass sowohl Zero Dawn, als auch Forbidden West sehr gute Spiele sind und jetzt nicht spontan bestätigen kann, dass die Story in Teil Zwei zwingend schlechter war.
schrieb am

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