Reishutheld
In den ersten Minuten wirft Po, den Reishut tief ins Gesicht gezogen, seinen fiesen Widersachern schmissige Sprüche an die Stirn, plättet sie mit zackigen Handkantenkombos und begräbt große Gegner unter seiner Bauchklatscher-Spezialattacke - er ist ein Meister des Kung Fu! Allerdings nur, so lange das Tutorial dauert, denn an dessen Ende entpuppt sich Po als liebenswerter Tagträumer. Den schwarzen Gürtel wird er sich natürlich trotzdem verdienen, wenn er den Schergen des fiesen Leoparden Tai Lung gegenüber tritt und dem Finsterling schließlich zum Duell fordert. Auf dem Weg dahin erwarten ihn viel Action, Geschicklichkeitseinlagen sowie kleine Rätsel. Als Pos Alter Ego schaut ihr dem Panda dabei stets alleine über die Schulter - Mehrspieler-Kämpfer dürfen sich lediglich vor einer Konsole im Arenakampf an den Kragen springen oder in speziellen Herausforderungen Seite an Seite kicken.
Der Fall der Felle
Klingt nach dem üblichen Brei: Lizenz gekauft, bodenständige Action inszeniert, ins Regal gestellt. Tatsächlich bekamen wir aber wundervoll verträumte Kulissen zu Gesicht, als uns Activision einen kleinen Einblick in Kung Fu Panda gewährte. Ganz besonders das Fell der pelzigen Pro- sowie Antagonisten sieht zumindest in der gezeigten 360-Version herrlich flauschig aus! Apropos Helden: Ihr zieht nicht nur als Bär durch's Land, sondern seid auch mit sechs weiteren Charakteren unterwegs, deren Werte und Fähigkeiten ihr nach und nach aufwertet. Po muss z.B. als Kugel durch einige Abschnitte rollen, Viper schleicht auf leisen Sohlen, als Pos Lehrer Shifu beherrscht ihr den mächtigen Wirbelwind-Angriff. In speziellen Situationen wird zudem eure Reaktionsgeschwindigkeit auf die Probe gestellt, wenn ihr im richtigen Moment schnell die angezeigten Knöpfe malträtieren müsst.
Ausblick
Viel ist zu Activisions Versoftung zwar noch nicht bekannt, doch was uns der Publisher in einer kurzen Präsentation zeigen konnte, roch nach einem kurzweiligen Abstecher in die tierischen Kung Fu-Gefilde. Schade, dass Online-Kampfsport ebenso fehlen wird wie kooperatives Handkanten-Schlagen vor einer Konsole. Im Gegenzug werden sich Po & Co. immerhin vor schön gezeichneten Hintergründen austoben. Kung Fu Panda wird mit Sicherheit kein spielerischer Meilenstein - dürfte sich aber als sehenswertes Filmspiel unter die Lizenzwerke mischen.- Fähigkeiten aufwerten, Werte verbessern
- keine Online-Modi
- Quick-Time-Reactions bes. bei Bosskämpfen
- schöne, fantasievolle Kulissen
- sieben aus Film bekannte Charaktere spielbar
- 13 aus Film bekannte Abschnitte
- Mehrspieler-Partien und kooperative Herausforderungen
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| Animartial Arts: In Kung Fu Panda treffen sich die Verkörperungen der unterschiedlichen Kampfstile - und gehen auf pelzige Fremdkörper los. |
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| Tapsig, aber hübsch: Kulissen und Tiergonisten sehen klasse aus. |




