Bodycount
USK: 18

First Facts: Bodycount

So testet 4Players
Seite:  1 

Autor:
Dieter Schmidt

Black-Designer Stuart Black steht für Waffenpornos in edler Kulisse, was uns vor vier Jahren 84% auf der PS2 und Xbox wert war: Damals demonstrierte das Team eindrucksvoll, was noch alles auf Sonys betagter Konsole möglich war - es knallte und krachte vollkommen flüssig an allen Ecken und Enden. Auch der kommende Shooter "Bodycount" weicht von diesem explosiven Konzept nur bedingt ab.
Shooter der puristischen Art

Man spielt den Söldner Jackson Delgado, der von der Geheimorganisation "The Network" angeheuert wird, um in einem fiktiven afrikanischen Krisengebiet gegen eine Organisation namens "The Target" zu kämpfen.

Per Headset führt die anzügliche Agentin Jane den unwissenden Protagonisten durch das lineare Kriegs-Inferno, in dem Jackson immer wieder auf einen weiblichen Söldner der Gegnerseite trifft. Die kooperative Kampagne wird sich ebenfalls dem Verhältnis dieser beiden zentralen Figuren annehmen.

Im SIEBten Shooter-Himmel?

Das pochende Herzstück liegt in der "Schredder"-Technologie der überarbeiteten EGO-Engine: Jegliche Objekte lassen sich entweder realistisch oder zumindest in diverse Zerstörungsstadien zersieben, ebenso die dünnen Wellblechwände der Shantytown-Häuser.

Mit einem bloßen Sturmgewehr bewaffnet kann man Löcher durch die Wände schießen, um die Gegner zu flankieren. Taktische Finessen sollen sich auch durch die verschiedenen Charakterklassen der Gegner ergeben: Die Kampfstärke der in Squads agierenden Milizen dürfte je nach Ausschalten des Anführers oder des Sanitäters abnehmen.

Ausblick

Schon die Farbgebung weist auf den bedingten Realitätsbezug hin: Bodycount mischt normales Shooter-Gedöns mit den Zerstörungsarien von Bad Company 2, fügt noch eine Prise „Metal Gear“ hinzu und folgt der Prämisse „So what? Hauptsache, es rockt!“ Ob diese Rechnung aufgeht, hängt einerseits von der Qualität der kooperativen Kampagne, dem Design der globalen Einsatzgebiete und vor allen Dingen der Zerstörungs-Technologie ab. Wenn die Steuerung flutscht und man mit der Zielfreiheit jede noch so kleine Lücke in der Deckung nutzen kann, um den Gegner auszuschalten, wird man vielleicht auch vom Umstand absehen, dass die Kulisse von Bodycount in deer frühen Alpha-Phase noch weit davon entfernt ist, edel oder gar beeindruckend zu sein.

Fakten:

- kooperative Kampagne und Team-Deathmatch
- Deckung durch Schultertastendruck
- Zielfreiheit hinter zerstörbaren Deckungen
- schallgedämpfte Pistole als sekundäre Standardwaffe
- Intels dienen als Bodycount-Währung
- Waffen können freigeschaltet und aufgewertet werden

Video: Der E3-Trailer von Bodycount.















- mobile Geschütze, Gatling-Guns und anforderbare Luftangriffen
- ehemalige Criterion-Köpfe sind federführend dabei
- inspiriert durch Lady Gaga als selbstironischer Techno-Thriller
- benutzt die hauseigene EGO-Engine
- voraussichtliche Veröffentlichung im Frühling 2011

Kommentare

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  • Jo finde ich auch. Bombastische Waffen, einigermaßen reales Setting. aber dann sowas, Deckungssystem, blinkende Sachen auf der ganzen Map, keine Iron Sight, kein bewegen beim zielen :x Ich frag mich echt warum kein Black 2, Black hat sich doch auch recht gut verkauft
  • Bedameister schrieb:
    So heute die Demo gezockt. Spiel ist wieder gestrichen. Absolute Enttäuschung. Grottige Steuerung, wirklich unter aller Sau. Keine Iron Sight, was soll das. Wenn man zielt kann man nicht laufen wtf. Und der Gamedesigner der auf die Idee mit den leuchtenden !
     [...]
    Bedameister schrieb:
    So heute die Demo gezockt. Spiel ist wieder gestrichen. Absolute Enttäuschung. Grottige Steuerung, wirklich unter aller Sau. Keine Iron Sight, was soll das. Wenn man zielt kann man nicht laufen wtf. Und der Gamedesigner der auf die Idee mit den leuchtenden ! gekommen ist sollte sofort entlassen werden. KI auch unterdurchschnittlich. Es macht einfach keinen Spaß und spielt sich schlecht. Man kann dem Spiel zwar zu gute führen dass die Zerstörung schon recht gut gemacht wurden. Es sieht auch nicht nach Schlauchleveln aus sondern eher nach offenen Leveln, aber das macht das Gameplay Desaster auch nicht wieder wett. Bin mal gespannt wie 4Players urteilen wird. Ich schätze mal im 60er oder 70er Bereich wenn sie gnädig sind
    die hätten sich einfach an die erfolgsrezepte von black halten sollen. ein lupenreines black 2 mit mehr waffen und edeloptik würde sich wie damals auch heute noch gut verkaufen lassen. well, fail. :roll:
  • So heute die Demo gezockt. Spiel ist wieder gestrichen. Absolute Enttäuschung. Grottige Steuerung, wirklich unter aller Sau. Keine Iron Sight, was soll das. Wenn man zielt kann man nicht laufen wtf. Und der Gamedesigner der auf die Idee mit den leuchtenden ! gekommen ist sollte sofort entlassen  [...] So heute die Demo gezockt. Spiel ist wieder gestrichen. Absolute Enttäuschung. Grottige Steuerung, wirklich unter aller Sau. Keine Iron Sight, was soll das. Wenn man zielt kann man nicht laufen wtf. Und der Gamedesigner der auf die Idee mit den leuchtenden ! gekommen ist sollte sofort entlassen werden. KI auch unterdurchschnittlich. Es macht einfach keinen Spaß und spielt sich schlecht. Man kann dem Spiel zwar zu gute führen dass die Zerstörung schon recht gut gemacht wurden. Es sieht auch nicht nach Schlauchleveln aus sondern eher nach offenen Leveln, aber das macht das Gameplay Desaster auch nicht wieder wett. Bin mal gespannt wie 4Players urteilen wird. Ich schätze mal im 60er oder 70er Bereich wenn sie gnädig sind