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Etrian Odyssey 4: Legends of the Titan (Rollenspiel) von NIS America / Flashpoint
Etrian Odyssey 4: Legends of the Titan
Atlus hat seit Jahren ein Herz für Dungeonwühler alter Schule. In Etrian Odyssey 4: Legends of the Titan verschlägt es eine Heldengruppe erneut in vertrackte Labyrinthe, aber erstmals auch in luftige Höhen. Vor sechs Jahren debütierte die Saga auf dem DS und machte das Kartenzeichnen wieder salonfähig. Wie schlägt sich die 3DS-Premiere?

Fünf Freunde in zwei Reihen

Video
Etrian Odyssey 4 ist ein anspruchsvoller Dungeon-Crawler. Ihr müsst zwar Englisch lesen, aber die Texte halten sich in Grenzen.
Wer braucht schon eine Viererkette? In Etrian Odyssey spielt man entweder ein offensives System für Nahkämpfer wie 3-2 oder eines für Unterstützer mit 2-3. In zwei Reihen kann man seine fünf Helden aufstellen. Viel wichtiger als die Formation ist allerdings die Zusammensetzung der Party: Alle Archetypen von Kämpfer, Magier, Heiler bis Bogenschütze sind wählbar, nur dass sie hier Landsknecht, Fortress, Dancer, Runemaster, Medic, Sniper und Nightseeker heißen. Später kommen Arcanist, Bushi sowie Imperial hinzu – aber bis dahin ist es ein langer Weg voller rundenbasierter Kämpfe und schrittweiser Erkundungen in Egosicht.

Atlus bietet mit diesen zehn Klassen in jeweils männlicher oder weiblicher Variante ein Füllhorn an Spezialisten und Alleskönnern, an Tanks und Unterstützern. Aber keine Bange, wenn das erste Team nicht gleich das Beste ist: Man hat zwar die Qual der Wahl, aber man kann jederzeit neue Helden registrieren, die man in Reserve hält, und die Besetzung wechseln, um auf spezielle Gefahren zu reagieren. Für erste Erkundungen sollte man z.B. einen Medic mitnehmen, der verarzten kann. Bei gezielten Jagdmissionen braucht man ihn dann nicht unbedingt. Je weiter man kommt, desto wichtiger und komplexer wird diese Personalfrage.

Auf der Suche nach Wurzeln

Welche Klasse darf es sein? Landsknecht, Sniper oder Medic? Aus zehn Berufen wählt ihr fünf für eure Party.
Welche Klasse darf es sein? Landsknecht, Sniper oder Medic? Aus zehn Berufen wählt ihr fünf für eure Party.
Worum es eigentlich geht? Da sind wir neben dem repetitiven Spielablauf, der ein ständiges Hin und Her zwischen Stadt und Dungeon, Kampf und Verkauf erfordert, bei einem weiteren traditionellen Schwachpunkt der Saga. Eine epische Story steht nicht im Mittelpunkt. Es gibt lediglich eine Rahmenhandlung für eine sehr lange Reise, die euch bis zu vierzig Stunden unterhalten kann und viele Freiheiten lässt, denn ihr bestimmt den Rhythmus und die Route. Das Abenteuer beginnt nicht dramatisch, sondern fast schon gemütlich in einem Reich namens Tharsis. Das wird weder bedroht noch ist es verflucht, sondern so wohlhabend, dass der Herrscher sich sogar Expeditionen in unbekannte Gefilde leisten kann. Man hat den vagen Auftrag, das Geheimnis um den Baum Yggdrasil zu lüften: Wo liegen dessen Wurzeln?

Auch wenn der Name aus der nordischen Mythologie entlehnt ist, trifft man in Tharsis nicht auf Wikinger, Skalden, Odin oder Thor. Man erkundet ein kunterbuntes, mitunter kitschig anmutendes, aber dennoch charmantes Fantasyreich, das mal an den Barock oder den Klassizismus und immer wieder an Pokémon erinnert. Das Artdesign wird in einem Spagat zwischen Riesenkängurus und  Drachengefahr,  Baumratten und Geistereulen strapaziert. Wer westliche Fantasy à la Legend of Grimrock mag, muss hier mit skurrilen Überraschungen im Comicstil rechnen.

Kommentare

  • Mittlerweile bin ich durch mit EOIV - @80h, ~lvl85, post-game content beendet EOIV war mein erstes EO - und was soll man sagen? Der Einstieg war einfach gelungen. Ich hatte mich nie verloren gefühlt. Die Dungeons und deren layouts erscheinen anfangs noch überschaubar, aber mit der Zeit wird das  [...] Mittlerweile bin ich durch mit EOIV - @80h, ~lvl85, post-game content beendet EOIV war mein erstes EO - und was soll man sagen? Der Einstieg war einfach gelungen. Ich hatte mich nie verloren gefühlt. Die Dungeons und deren layouts erscheinen anfangs noch überschaubar, aber mit der Zeit wird das Spiel angenehm komplexer und die Kämpfe fordern mit der Zeit ein richtig gut ausbalanciertes Team, welches aufeinander abgestimmt sein muss. Die Skill-Trees sind fantastisch und sobald man dann noch die 3 extra Klassen freigeschaltet hat (Imperials <3) und man dazu noch subclasses auswählen kann, ist eine schier unendliche Kombinationsvielfalt möglich. Ich hatte sichtlich viel Spaß mit diesem Spiel; wäre hätte gedacht, dass die Kartographie-Funktion so interessant und motivierend sein kann? Sowas gehört einfach zu einem guten dungeon-crawler dazu und dank der beiden Bildschirme einfach perfekt auf der (3)DS. Abschließend wollte ich noch den Soundtrack loben und den sehr guten letzten post-game Dungeon (besonders die letzte Etage). Dass es zu wenige Rätsel im Spiel gibt, wäre wohl das Einzige, was ich zu bemängeln hätte. Mein finales Team: I(R) / B(L) / F(D) R(D) / M(A) Ich hoffe, dass Millenium Girl zu uns dieses Jahr noch schafft. Ich würde nur ungern meinen EO-Durst mit den älteren DS-Titeln stillen wollen.
  • Cool, hier spielt das tatsächlich doch noch jemand andres Bin allerdings erst im 2. Oberweltgebiet, von daher hab ich wohl noch Weile zu deinem Spielstand. Wenn ich mir die Monsterübersicht so angucke, denke ich, wird mich das Spiel auch noch ne Weile beschäftigen. Von schmerzhaften Toden bin  [...] Cool, hier spielt das tatsächlich doch noch jemand andres Bin allerdings erst im 2. Oberweltgebiet, von daher hab ich wohl noch Weile zu deinem Spielstand. Wenn ich mir die Monsterübersicht so angucke, denke ich, wird mich das Spiel auch noch ne Weile beschäftigen. Von schmerzhaften Toden bin ich bisher weitestgehend verschohnt worden. Hab inzwischen aber auch immer "Full Retreat" und einen "Ariane Thread (?)" verfügbar um sicher zu sein, wenns knapp werden könnte Aber dass das Spiel seine "Qualität" auch aus der Schwierigkeit zieht ist definitiv richtig. Find's oft auch unbefriedigend, wenn man Spiele durchschaffen kann, ohne sich wirklich mit den Spielmechaniken auseinandersetzen zu müssen.
  • EO ist schon eines der ganz wenigen Spiele wo man noch das Gefühl hat ein "Abenteuer" zu erleben. Das Spielgefühl erinnert mich etwas an Dark Souls auch wenn das Gameplay natürlich grundverschieden ist. Bin nun im Postgame (Storyendboss gelegt) und kann dem zustimmen. Auch wenn der  [...] EO ist schon eines der ganz wenigen Spiele wo man noch das Gefühl hat ein "Abenteuer" zu erleben. Das Spielgefühl erinnert mich etwas an Dark Souls auch wenn das Gameplay natürlich grundverschieden ist. Bin nun im Postgame (Storyendboss gelegt) und kann dem zustimmen. Auch wenn der Schwierigkeitsgrad für mich zwischendurch doch etwas gesunken ist, hat man auch hier immer wieder das Problem, dass man nur noch ein bisschen weiter im Labyrinth kommen will und dann durch einen dämlichen Fehler oder Unterschätzung der Gegner mal eben verreckt und ca 1h Charakterleveln verloren geht... Und selbst dann hat man immerhin den Kartenfortschritt gespeichert. Außerdem ist der hoch angesetzte Schwierigkeitsgrad sehr motivierend, um sich mal intensiver mit der Charakterzusammenstellung zu beschäftigen. Gibt genug Spiele, wo man zwar viele Optionen zu Skillung hat, sich aber eigentlich keine Gedanken machen muss, weil das Spiel selber viel zu einfach ist, als das man die Talente aufeinander abstimmen muss. Dies hat mir schon Kingdoms of Amalur ruiniert..

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