Red Dead Redemption 2 - Vorschau, Action, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

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Red Dead Redemption 2 (Action) von Take-Two Interactive
I Am Arthur
Action-Adventure
Entwickler: Rockstar Games
Release:
26.10.2018
kein Termin
26.10.2018
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos
Am 26. Oktober erscheint Red Dead Redemption 2 für PlayStation 4 und Xbox One. Das Western-Abenteuer von Rockstar Games hat bereits im Vorfeld für sehr viel Neugier gesorgt und könnte das Highlight des Jahres werden. Wir haben erstmals selbst eine Stunde auf der PlayStation 4 Pro loslegen können - und wurden dabei an ein sechs Jahre altes Spiel erinnert. In dieser Vorschau geht es vor allem um die spannende Phase der Begegnung, die in digitalen Welten oftmals vernachlässigt wird.


Unberechenbare Begegnungen

Erinnert sich jemand an I Am Alive? Das Spiel erschien 2012 für PC, PS3, 360 bei Ubisoft Shanghai und hat in einer Hinsicht einen bleibenden Eindruck hinterlassen: der Inszenierung von brenzligen Situationen. In keinem anderen Spiel habe ich die Momente vor einem Kampf derart intensiv erlebt. Was heißt das? In den meisten Spielen trifft man auf direkt erkennbare Freunde oder Feinde ohne Zwischenstufen. Sprich: Wenn man sich einer Figur nähert, ist sie entweder sofort feindselig oder wird es z.B. nach dem Ziehen einer Waffe oder der Auslösung eines Alarms. Es gibt in der Phase der Begegnung kaum interaktive Möglichkeiten, auf den Konflikt einzuwirken, also zu drohen oder zu deaskalieren. Damit gehen der psychologische Nervenkitzel sowie das Unberechenbare verloren.

Auch mit dem Bogen könnt ihr jagen - dann ist die Beute wertvoller.
Auch mit dem Bogen könnt ihr jagen - dann ist die Beute wertvoller.
In I Am Alive war das erfrischend anders. Wenn ich dort die Pistole zückte und auf einen Typen richtete, blieben er und seine Kumpels sofort stehen und hoben beschwichtigend die Hände - man konnte ihre Nervosität spüren. Danach ging das Psychospiel erst richtig los: Die beiden anderen begannen vielleicht zu quatschen, wollten ein paar Sekunden meine Aufmerksamkeit stören. Ließ ich die Waffe nur einen Moment sinken, kamen sie schnell auf mich zu! Zunächst konnte ich alle per Befehl auf Distanz halten, indem ich die Waffe abwechselnd auf sie richtete und „Zurück!“ rief – das beruhigte, aber die Spannung blieb greifbar. Ihr Anführer fing dann an, mich aggressiver anzumachen, bezweifelte nicht nur meine Entschlossenheit, sondern auch die geladene Waffe. Wenn er mit gezückter Klinge auf mich zu stürmte, wurde klar, dass ich falsch gepokert hatte.

I Am Arthur

Das Pferd baut mit der Zeit Vertrauen auf, kann dann seitwärts tänzeln oder U-Turns hinlegen.
Das Pferd baut mit der Zeit Vertrauen auf, kann dann seitwärts tänzeln oder U-Turns nach dem Galopp hinlegen.
In Red Dead Redemption 2 fühle ich mich daran erinnert, denn auch hier können Situationen plötzlich eskalieren. Wenn ich als Arthur Morgan im Jahr 1899 irgendwo in der Steppe auf einen Planwagen zugehe, vor dem ein Kerl seine Suppe schlürft, sind Freund oder Feind nicht per Icon oder roter Leiste klar definiert. Kaum komme ich auf Sprechweite heran, steht der Typ auf und fordert mich auf stehen zu bleiben. Als ich noch einen Schritt weiter gehe, wird er sichtlich aggressiver, hat die Hand an der Waffe. Ab jetzt kann ich über L2 die Kommunikation starten und ihn z.B. weiter provozieren oder beschwichtigen. Ich versuche Letzteres, aber der Hillbilly lässt sich davon nicht beeindrucken und ich schau in die Mündung seines Colts. Nur der sofortige Rückzug sorgt für eine Deeskalation. Er ruft mir zwar noch ein paar deftige Schimpfworte hinterher, aber kümmert sich wieder um seine Suppe. Jetzt hab ich fast wieder Lust, mich mit ihm anzulegen...

Weder die wunderbare Prärie des Wilden Westens noch die fantastisch animierten Pferde oder die vielen Möglichkeiten von der Jagd über den Banküberfall bis zum Crafting oder Glücksspiel sind für mich so wichtig wie diese herrlichen alltäglichen Situationen, die man abseits der Story rund um seine Gang erlebt.

Kommentare

Gesichtselfmeter schrieb am
Nur noch ne Woche weg, aber Ich fühle leider immer noch keinen Hype. So langsam glaube ich, dass Spiele wie Witcher 3, Breath of the Wild und Red Dead Redemption 2 einfach nichts für mich sind. Wenn schon Open-World, dann muss das für mich over the top sein. Spiderman war eigentlich ein 08/15 ow-Spiel, aber man ist halt Spiderman, und das macht mir halt mehr Spass als im 20ten Spiel durch ne riesige Welt zu reiten. Ich werde auf jeden Fall nur die Reviews zu RDR2 am unteren Spektrum (und natürlich den 4players test :wink: )lesen/schauen. Vielleicht wird es mich aber auch positiv überraschen, allerdings liegt da die Latte sehr hoch bei dieser Art von Spielen, die von den Mechaniken bzw. dem Setting her eher geerdet sind. Wenn ich z.B. irgendwo lesen werde, dass die KI wieder wall-hacks hat, bin ich definitiv raus.
T-Sam schrieb am
Tolles Video :Daumenrechts: Vielen Dank.
Ich hab mir jetze nochmal GTAV installiert und muss feststellen, daß ich doch nicht mehr so ganz einverstanden bin mit der Steuerung. Zumindest die Optionen könnten, so zahlreich sie auch sein mögen, etwas umfangreicher sein.
Also mit "Mash X tu Run" bin ich definitiv nicht mehr so gut klargekommen.
Eine viel größere "Sorge" habe ich aber wegen der Pferdesteuerung. Wenn ich mich recht erinner, war das Reittier im Vorgänger ähnlich einem PlayerCharacter auf 4 Beinen (X halten zum gallopieren, X spammen für Schnell, X halten für Geschwindigkeit halten). Dasfindichdoof. Das freie Umschauen beim panischen Flüchten zu komplizieren ist nachvollziehbar und ich denk auch die allgemeine Spieler-/Pferd-"Reisegeschwindigkeit" wird vA in Städten und Gebäuden sehr viel besser zu RDR passen denn zu den großräumigen Gegebenheiten von GTA, und es gibt gewiss auch wieder kontextsensitive Geschwindigkeitsänderungen, zB in Missionen Joggen auch per Stick möglich. Aber ich würde diese Entscheidungen lieber nicht abgenommen kriegen.
Ich bin also skeptisch.. diesbezüglich.
Viele weitere "Kritikpunkte" die ich in GTA "gefunden" habe, wurden bereits im Marketing für RDR2 verwendet :)
Und nachdem ich auch das Online mal angeschmissen hab, wurds mir wieder "Angst und Bange" um den Multiplayer in RDR2. Wat. Ein. Scheiß.
Die Ladezeiten* mal außen vor gelassen, ist das alles so lieb/- und leblos. Es macht zwar immer noch Spaß verschiedene Missionen zu bestreiten und vA die AutoRennen in allen Varianten sind schon sehr abwechslungsreich (sofern nicht ständig die Evergreens in der Lobby ausgewählt werden), aber die Welt ist so dermaßen .... disconnected... das ist ne Schande
4P|T@xtchef schrieb am
@Performance auf Xbox One und PS4: Das hat bisher niemand darauf spielen können; bei uns lief es auf PS4Pro.;)
Für alle historisch Interessierten: Unser Special zur Geschichte des Wilden Westens ist gerade online. In diesem ersten Teil geht es um Erkundung, Eroberung und den Bürgerkrieg:
http://www.4players.de/4players.php/tvp ... eil_1.html
Bionicator schrieb am
Was mich am meisten interessiert, von dem man leider nichts im Netz findet, ist wie sehr die Grafik auf den normalen Konsolen unter dieser Grafikpracht leiden.
Wird warscheinlich erst nach Release erörtert.
rainynight schrieb am
Ich würde ne Lokalisierung in Lootboxen gegen Echtgeld anbieten.
Das Besondere: du weißt aber nicht, welche Sprache du bekommst. :lol:
Heutzutage sind Spieler so doof, dass es selbst da bestimmt genug gäbe, die kaufen würden, bis sie die richtige erwischen!
Übrigens nur ein Scherz. Weder gegen Pro- noch Kontrafraktion.
Nur so ein Gedanke, der mir beim Lesen kam. Da könnte man ordentlich Geld machen.
schrieb am

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