Need for Speed Payback - E3-Vorschau - 4Players.de

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Need for Speed Payback (Rennspiel) von Electronic Arts
Rasen wie im Actionfilm
Rennspiel
Entwickler: Ghost Games
Publisher: Electronic Arts
Release:
10.11.2017
10.11.2017
10.11.2017
Spielinfo Bilder Videos

Nach einer kleinen Auszeit meldet sich Need for Speed in diesem Jahr wieder zurück: Mit Payback übernimmt erneut das schwedische Studio Ghost Games das Steuer der Entwicklung und verspricht eine actionreiche Raserei mit wilden Verfolgungsjagden und Blockbuster-Inszenierung. Auf dem Fanfest von Electronic Arts haben wir Gas gegeben, um uns einen ersten Eindruck vom Fahrgefühl zu verschaffen...



Mit Krawall durch die Wüste

Schon bei den vorgeführten Spielszenen im Rahmen der Pressekonferenz spürte man sofort eine gewisse Burnout-DNA, als die Eskorte eines Lastwagens durch Rempel-Attacken und spektakulär inszenierte Takedowns inklusive Slow-Motion-Darstellung aus dem Weg geräumt wurde. Ein Eindruck, der beim Anspielen bestätigt wurde: Doch neben den Hochgeschwindigkeits-Keilereien mit Unfall-Garantie erinnert auch die reaktionsfreudige Steuerung an die Reihe von Criterion Games. Die Boliden reagieren herrlich direkt auf die Eingaben und auch das Driften fühlt sich bereits richtig gut an, wenn man mit der Handbremse das stylische Schlittern durch die Kurve einleitet. Neben diesen Story-Missionen rund um drei Charaktere, die zum Glück nicht länger von realen Schauspielern und einer unterirdischen Darstellung verkörpert werden, finden sich auch klassische Rennen, von denen wir ebenfalls eines absolvieren durften.

Das Fahrerfeld bleibt in Rennen eng zusammen.
Das Fahrerfeld bleibt in Rennen eng zusammen.
In dem Duell gegen sieben Konkurrenten spürte man bei der Fahrt von A nach B zwar wieder einen gewissen Gummiband-Effekt, aber die Entwickler versicherten mir im Gespräch, dass man die Tricks für das künstliche Zusammenhalten des Fahrerfelds dieses Mal etwas subtiler gestalten wolle. Takedowns gibt es hier zwar offenbar nicht, aber trotzdem geht es hier sehr kontaktfreudig zur Sache und auch Abkürzungen sind auf dem Weg zur Ziellinie erlaubt. Schade nur, dass es neben einer Außen- und einer recht tief angesetzten Ego-Ansicht wieder keine Cockpitperspektive für die schick modellierten Lizenz-Karossen geben wird, deren röhrende Motoren schon beim kurzen Anspielen die Ohren erfreuen. Doch auch fürs Auge wird neben den Fahrzeugen auch mit der hübschen Wüsten.Kulisse viel geboten, die mit tollen Licht- und Partikeleffekten sowie mächtigen Felsformationen nicht nur prima aussieht, sondern mit Steppenläufern und kreisenden Vögeln am Himmel auch erfreulich lebendig wirkt.

Viele Anpassungsmöglichkeiten

Offroad-Ausflüge wird es ebenfalls geben.
Offroad-Ausflüge wird es ebenfalls geben.
Alle, die ihren Wagen gerne einen individuellen Touch verleihen wollen, dürften ebenfalls auf ihre Kosten kommen, denn die Anpassungsmöglichkeiten werden massiv ausgebaut. Wo in der Vergangenheit viele Änderungen an der Karosserie nur als Komplettpaket mit Bodykits vorgenommen werden konnten, darf man hier jetzt viel mehr Veränderungen im Detail durchführen. Auch Einstellungen wird man vornehmen dürfen – allen voran am Fahrwerk, bei dem man die Karren nicht nur ordentlich tiefer legen, sondern sogar den Sturz einstellen kann. Darüber hinaus wird es so genannte Super Builds geben. Dabei handelt es sich um Extrem-Versionen mancher Modelle, die vor allem optisch mit krassen Karosserie-Variationen auf die vier Haupt-Disziplinen Drag, Race, Offroad und Drift zugeschnitten werden. Bei manchen Fahrzeugen wie einem alten vW Käfer muss man allerdings erst Teile finden, um ihn wieder instand zu setzen. Genau wie bei vielen Vorgängern der letzten Jahre wird auch Need for Speed Payback eine offene Spielwelt bieten, in der man neben vielen Veranstaltungen verschiedener Disziplinen eben auch Erkundungsreize wie die Teilesuche schaffen will.

 

 

AUSBLICK



Ich habe den Eindruck, dass die Auszeit der Serie ganz gut getan hat. Zwar war mir die actionreiche Inszenierung mit dem inflationären Einsatz von Zeitlupe und massig Krachbumm etwas zu viel des Guten, aber Need for Speed Payback fühlt sich gut an, sieht ansprechend aus und lässt auf einen guten Arcade-Racer hoffen. Dazu gesellen sich die zahlreichen visuellen Anpassungsmöglichkeiten, die jetzt noch mehr Freiheiten bei der Gestaltung von Karosserie, Lack und einzelnen Komponenten wie Rücklichtern oder Heckspoilern erlauben. Ob am Ende auch die Story überzeugen kann, muss sich zwar erst noch zeigen, doch der Wechsel und Übergang zwischen den drei Figuren macht neben der ansprechenden Inszenierung im Stil von The Fast & Furious jedoch Lust auf mehr. Nach den peinlichen Fremdschäm-Filmchen des Vorgängers kann sich Payback in dieser Hinsicht aber ohnehin nur steigern. War ich nach der Ankündigung noch skeptisch, bin ich nach dem Anspielen deutlich positiver gegenüber dem neuen Need for Speed eingestimmt und hoffe auf ein gelungenes Comeback der Reihe im November.

Einschätzung: gut

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Kommentare

ronny_83 schrieb am
Ich hab mir in den letzten Tage noch mal ein wenig Gameplay zu dem Spiel angeschaut.
Da kommt schon Fremdschämen auf gegenüber dem Entwickler. Keine Ahnung, was die Truppe so für Faszinationen hat. Aber das muss irgendwas auf dem Niveau von Ultra-Trash sein oder man versucht, die Faszination von Kleinkindern zu wecken. Anders kann ich mir nicht erklären, was für einen Rotz die da zusammenbauen.
Die gezeigte Action und Cutscenes sind einfach nur peinlich. Ein anderes Wort kann man dafür gar nicht benutzen. Und selbst, wenn man auf Trash steht, ist es immer noch peinlich. Das Gameplay ist komplett auf Rumbolzen ausgelegt, was nicht mal im Ansatz passt zu dem Gehabe mit den "coolen" detaillierten, kleinteiligen Plastik-Karren, die man da so fährt. Alle 60 Sekunden wird ne Cutscene reingehämmert. Oder alle 5 Sekunden, wenn man in der Zeit nen Gegner plättet. Die Polizeit kennt selbst sich selbst gegenüber keine Gnade. Haben Officer Bob und Larry ne Straßensperre aufgebaut, die dummerweise Officer Kevin im Polizeitruck im Weg steht, wird diese einfach durchbrochen, weil bremsen oder umfahren geht nicht. Man muss ja das spektakulär unterirdische Action-Niveau halten. Das Ziel hat wohl auch Officer Torben, wenn er mit Vollgas in einer Kreuzung reinhält, in der Grad Gegner und Kollegen die Fahrbahn queren. Einlenken in Fahrtrichtung der Kollegen, Ausweichen oder Bremsen geht in dem Fall nicht. Nur Vollgas geradaus und die Kollision mit Explosion kann hier das Ziel sein, sonst hätte sich eine weitere Cutscene nicht gelohnt.
Abseits der Action auf Primatenniveau scheint auch das Handling und Fahrverhalten der Autos wieder nix zu taugen. Sieht aus, als würde man Kartons über den Boden schieben. Aber Spaß scheint das nicht zu machen.
Sindri schrieb am
Cutscene, Zeitlupe, Cutscene, Zeitlupe, bissl fahren dann wieder cutscene.....ahhh cmon :roll:
DonDonat schrieb am
Wie kann man denn bitte bei dem bisher gezeigten und vorgeführten Gameplay auf "gut" kommen...?
Da gibt es so unglaublich viele berechtigte Kritikpunkte, die sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit später durch das gesamte Spiel ziehen werden, was ihre negative Wirkung noch noch stärker macht :roll:
Shevy-C schrieb am
Ein beladener LKW, der mit 180 km/h durch eine steile Kurve rast, nur weil es nicht erlaubt ist, vor dem "Brake-Check"-Moment direkt vor dem Tunnel auf ihn aufzuschließen - damit war es schon nach der Szene für mich gegessen.
hydro skunk 420 schrieb am
Ich teile den Eindruck "gut".
Hab jetzt echt so'n bißchen Vorfreude auf das Game.
schrieb am

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