Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Test, Rollenspiel, PlayStation 4 Pro, PC, PlayStation 4 - 4Players.de

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Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs (Rollenspiel) von Bandai Namco Entertainment
Thronfolge mit Hindernissen
3D-Rollenspiel
Entwickler: Level-5
Release:
23.03.2018
23.03.2018
23.03.2018
Alias: Ni No Kuni II: Schicksal eines Königreichs
Spielinfo Bilder Videos
Fünf Jahre nach Ni no Kuni: Der Fluch der Weissen Königin auf der PlayStation 3 laden Level-5 und Bandai Namco Entertainment mit Ni no Kuni 2: Schicksal eines Königreichs auch auf der PlayStation 4 in ein märchenhaftes Paralleluniversum à la Studio Ghibli ein. Wie uns die Reise dorthin gefallen hat, verrät der Test.

Zwischen zwei Welten

Schicksal eines Königreichs spielt hunderte Jahre nach den Ereignissen aus Der Fluch der Weissen Königin. Und auch wenn die offizielle Zusammenarbeit mit Studio Ghibli im zweiten Teil der Saga nicht fortgesetzt wurde, sind mit Designer Yoshiyuki Momose (u. a. Chihiros Reise ins Zauberland) und Komponist Joe Hisaishi (u. a. Prinzessin Mononoke) erneut ehemalige Mitarbeiter des japanischen Animationsstudios an Bord.

Auch dieses Mal verschlägt es einen Menschen in die märchenhafte Parallelwelt von Miez, Mauß, Wauz und Co. Allerdings kein kleines Kind wie im ersten Teil, sondern einen Präsidenten, der auf dem Weg zu einem Gipfeltreffen einer gewaltigen Explosion zum Opfer fällt.
Präsident Roland staunt nicht schlecht als er nach einer gewaltigen Explosion im Schloss von Katzbuckel erwacht.
Präsident Roland staunt nicht schlecht als er plötzlich im Schloss von Katzbuckel erwacht.
Doch auch im Schloss von Katzbuckel, wo Präsident Roland Klein verändert wieder zu sich kommt, ist Gefahr im Verzug: Nach dem Tod von Miez-König Leopold und einem erfolgreichen Putsch der Mauß unter Rädelsführer Ratoleon soll es nun nämlich auch dem jungen Thronfolger Evan Pettiwhisker Tom an den Kragen gehen.

Zusammen mit Roland gelingt es ihm jedoch heil aus dem besetzten Schloss zu entkommen und Mut für einen Neuanfang zu sammeln. Mit Roland an seiner Seite beschließt Evan sogar die Gründung eines völlig neuen Königreichs, von wo aus er eines Tages alle Bewohner dieser Welt friedlich vereint sehen möchte - vom besetzten Katzbuckel über das abgeschottete Inselreich Quastenfloss bis hin zur Technologiehochburg Mechbaum. Große Ziele hat er also schon mal, jetzt müssen nur noch die anderen Völker von seinem Vorhaben überzeugt werden und das ist leichter gesagt als getan.

Auftakt einer kuriosen Reise

Schon bei seiner ersten Station im Glücksspielmekka Goldorado, wo selbst Gerichtsurteile ausgewürfelt werden, gilt es statt diplomatischer Gespräche vielmehr heikle Betrugsermittlungen bis in die höchsten Ränge zu führen. Doch trotz eigener Verschuldung samt anhänglichem "Krähdit"-Vogel im Schlepptau,
Kuriose Stationen: Im Spielerparadies Goldorado dreht sich alles ums Glücksspiel. Selbst Steuern und Gesetztesurteile werden hier per Würfel entschieden.
Kuriose Schauplätze: Im Spielerparadies Goldorado dreht sich alles ums Glücksspiel. Selbst Steuern und Gesetztesurteile werden hier per Würfel entschieden.
erfahren Evan und Roland bei der Aufklärung von einer noch größeren Bedrohung, der sie zusammen mit Luftpiratin Shanty und Wächter Remmi auf den Grund gehen wollen.

Im Lauf der Reise schließen sich sogar noch weitere Gefährten der illustren Gruppe an. Darunter nicht nur andere Personen, sondern auch kleine, Gnuffis genannte, Elementarwesen, die Evan auch im Kampf aktiv zur Seite stehen. An den je nach Schauplatz ähnlich wie in den Tales-of-Spielen direkt an Ort und Stelle oder vor thematisch passender Kulisse stattfindenden Kämpfen können bis zu drei direkt steuerbare Helden und bis zu vier indirekt beeinflussbare Gnuffi-Gruppen teilnehmen. Wächter Remmi ist meist ebenfalls mit von der Partie, agiert aber komplett eigenständig.

Kommentare

Alter Sack schrieb am
Xris hat geschrieben: ?
17.04.2018 12:55
Es gab ja an zb Final Fantasy 15 recht viel auszusetzen, aber bisher holt sogar ff15 mich deutlich mehr ab als Ni No Kuni 2. Ich spiele zwar weiter, aber es fühlt sich derzeit eher wie "sich durchzwingen" an :(
Lustigerweise hab ich mir genau das auch gedacht. Obwohl ich FFXV bis heute nicht besonders gut finde. NNK2 ist fuer mich so überhaupt nicht nachvollziehbar woher die hohen Wertungen kommen. Und zu den von dir genannten Punkten kommt noch ein großer hinzu: das Art Design mag ja durchaus hübsch sein. Und solange man nicht auf der Karte unterwegs ist ist das auch ein Pluspunkt. Leider ist man aber sehr oft auf der hässlichen Map unterwegs. Und auch hier wirkt es als ob die Map im Nachhinein ueberstrapaiziert wurde weil man mit der Zeit nicht hinkam.
Ich schaffe es einfach nicht das Spiel länger als eine Stunde am Stück zu spielen. Dann fängt es schon wieder an mich tierisch zu langweilen. Ich bin ca bei der Hälfte und es wird meiner Meinung nach nicht besser.
Da schließe ich mich an.
Im Vergleich zum Vorgänger ist dieses Spiel nur ein müder Schatten seiner selbst. Die hohe Wertung kann ich auch absolut nicht nachvollziehen. Es wirkt alles irgendwie wie gewollt aber nicht gekonnt. Nach 1-2 Stunden mach ich es dann auch aus weil man dann doch gelangweilt was anderes spielt obwohl ich es eigentlich mögen will (auf Grund seines Vorgängers).
Die Geschichte zieht nicht, das Design kommt nur in manchen Momenten an den Vorgänger ran, die Charaktere sind...
Xris schrieb am
Es gab ja an zb Final Fantasy 15 recht viel auszusetzen, aber bisher holt sogar ff15 mich deutlich mehr ab als Ni No Kuni 2. Ich spiele zwar weiter, aber es fühlt sich derzeit eher wie "sich durchzwingen" an :(
Lustigerweise hab ich mir genau das auch gedacht. Obwohl ich FFXV bis heute nicht besonders gut finde. NNK2 ist fuer mich so überhaupt nicht nachvollziehbar woher die hohen Wertungen kommen. Und zu den von dir genannten Punkten kommt noch ein großer hinzu: das Art Design mag ja durchaus hübsch sein. Und solange man nicht auf der Karte unterwegs ist ist das auch ein Pluspunkt. Leider ist man aber sehr oft auf der hässlichen Map unterwegs. Und auch hier wirkt es als ob die Map im Nachhinein ueberstrapaiziert wurde weil man mit der Zeit nicht hinkam.
Ich schaffe es einfach nicht das Spiel länger als eine Stunde am Stück zu spielen. Dann fängt es schon wieder an mich tierisch zu langweilen. Ich bin ca bei der Hälfte und es wird meiner Meinung nach nicht besser.
SpookyNooky schrieb am
Habe das Rollenspiel nach 48 Stunden durchgespielt. Die Welt und die Charaktere sind ja durchaus charmant und auch die Hauptgeschichte ist angenehm, aber das ganze Spiel drumherum ist dermaßen zugleich simpel und wirr, dass sich das Spiel wie ein Konglomerat aus einzelnen inkompatiblen Einzelstücken anfühlt.
Es gab bestimmt eine Abteilung für das Kampfystem, eine für die Geschichte, eine für die Nebenquests (die allesamt erzählerisch bescheuert sind), eine für die künstlerische Gestaltung, eine für die RTS-Kämpfe und eine für den browserspielartigen Städteaufbau. Am Ende hat man dann alles zusammengeworfen.
Wäre die Welt nicht so charmant und die Städte so schön designt, hätte ich es wohl nicht durchgespielt, so lächerlich ist es aus spielerischer Hinsicht, und damit meine ich nicht den Schwierigkeitsgrad.
Seitenwerk schrieb am
Todesglubsch hat geschrieben: ?
28.03.2018 00:11
Habt ihr echt vergessen wie unglaublich öde das Kampfsystem des Erstlings war? Sammelmonster hin oder her.
Kann ich so überhaupt nicht bestätigen. Das System war ziemlich komplex und taktisch anspruchsvoll (zumindest auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad). Dazu noch die Motivation mit dem Sammeln und Verbessern der Monster, die ganzen Kategorien, jedes davon hatte andere Fähigkeiten und Vor- sowie Nachteile. Man musste schon genau überlegen wann man welches wie einsetzte um zb den Gegenr zu unterbrechen und so weiter. Für den ersten Eindruck den Ni No Kuni 1 damals machte, war das Kampfsystem dann relativ überraschend. Ich hätte mit eine Fortsetzung dessen gewünscht oder wenn schon Aktionorientierter dann wenigstens mit Tiefgang. Im neuen Teil ist das aber schon fast mobile Game Niveau ^^ Hätten sie da die Steuerung so gemacht das man am Tablet für jeden Schlag nur auf den Gegner tippen muss würde das perfekt funktionieren in Ni No Kuni 2. Das liegt meiner Meinung nach hauptsächlich am viel zu leichten Schwierigkeitsgrad. Mechaniken sind ja vorhanden und tritt man mal gegen einen ein Late game Monster an, das 30-40 level über einem ist, dann merkt man das die Waffenelemente etc funktionieren würden. Leider sind aber die normalen Kämpfe selbst gegen Gegner die 10 Level über einem sind so einfach, das es länger dauert einen Zauber zu verwenden als einfach mit ein paar Schlägen (selbst mit der eigentlich falschen Waffe) den Gegner zu erledigen.
Seitenwerk schrieb am
Bei der ganzen ziemlich heftigen Kritik und Enttäuschung ist mir die allgemeine Bewertung des Titels sowieso ein Rätsel. Ni No Kuni 2 ist kein schlechtes Spiel, aber wenn schon Kernmechaniken wie die Kämpfe überhaupt nicht richtig funktionieren (Im Sinne von das alle darin enthaltenen Mechaniken mit verschiedenen Waffen, Zaubern, Elementen und Fähigkeiten durch die viel zu leichten Kämpfe sinnlos werden da man einfach nur den schweren oder Standardangriff verwendet) dann ist das schon ein riesiger Minuspunkt. Was nützt mir das es scheinbar Elemente gibt mit Schwächen etc, oder ein Kampfbrett wo ich verdiente Punkte einsetzen kann und so weiter, wenn all dies komplett wertlos ist? Was nützen mir die kleinen Begleiter mit ihren ganzen Eigenschaften und Boni wenn ich im Alleingang innerhalb von Sekunden selbst den größten Boss legen kann ohne mich zu bemühen?
Oder wenn die Story nicht zündet und sich oft wie aufgesetzt anfühlt?
Oder warum ist es so, dass wichtige Elemente solcher Spiele wie das Sammeln von der Ausrüstung und Items ebenfalls so belanglos sind, weil man in den Bereichen überall hunderte leuchtende Punkte findet mit Items, die aber sofort wieder spawnen, sobald man ein paar Meter weg ist. Dadurch verliert das Sammeln von seltenen oder tollen Items wie man es von anderen Spielen des Genres kennt ja komplett den Reiz, wenn man damit quasi bombardiert wird. Ich laufe durch den Bereich, sammle zig Items ein, drehe mich um uns es währen schon wieder alle Loot punkte da um wieder zu sammeln. In den ersten paar Stunden dachte ich es handle sich um einen Bug oder einen herben Balancing Schnitzer aber scheinbar ist das so gewollt.
Da gibt es so viel wichtige Spielelemente die irgendwie wenig durchdacht wirken in dem Titel, dass ich ihm nach aktueller Spielzeit eher Richtung 70% einreihen würde. Schöne Zeichnungen, einen gewissen kindlichen Charme (Teil 1 hatte dies ja auch, aber dahinter steckten relativ erwachsene Themen. Eines der Gründe warum...
schrieb am

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