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FIFA 18 (Sport) von Electronic Arts
Tempomaschinen
Fussball
Publisher: Electronic Arts
Release:
29.09.2017
29.09.2017
29.09.2017
29.09.2017
29.09.2017
29.09.2017
Spielinfo Bilder Videos
Electronic Arts baut das erfolgreichste Fußballspiel der Welt weiter aus: In FIFA 18 feiern DFB-Pokal sowie die dritte deutsche Liga ihre Premiere. Damit steigt die Anzahl der Teams auf mehr als 700 in über 30 Ligen. Nebenbei wird das filmisch inszenierte Profileben des Alex Hunter fortgesetzt, es gibt interaktive Transferverhandlungen in den Karrieremodi, Ultimate Team wird um Legenden erweitert und zum ersten Mal darf auch auf Switch gekickt werden. Uns interessiert vor allem, ob der Ball endlich wieder hitverdächtig rollt. Mehr dazu im Test!


Eine Frage der Physik

Nein, der Ball rollt nicht viel besser. Wie schon im letzten Jahr gibt es immer noch einige Defizite, die sich bei den teilweise unrealistisch hohen sowie harmlosen Flanken, aber auch bei abgefälschten Bällen sowie Torabschlüssen aus der Distanz zeigen. Wenn ich nach einem Ballgewinn über außen vorstürme und aus dem Halbfeld flanke, oder wenn ich zur Grundlinie durchbreche und flach passen will, ist das Ergebnis über die normalen Flanken selbst mit viel Platz und Zeit für die Hereingabe meist zu lasch. Es ist nicht so, dass man auf diese Art gar keine Tore über Kopfbälle oder aus kurzer Distanz erzielen kann, aber es fühlt sich einfach nicht gefährlich genug an. Erst wenn ich die Flanke mit der Schultertaste modifiziere, eine neue Mechanik, bekommt sie endlich mehr Schmackes. So entstehen heiklere Situationen, weil man die Bälle besser hinter die Abwehr ziehen kann -  aber selbst da fehlt mir oft die gefährliche Linie und weitere Varianz, was frühere und flachere Zuspiele betrifft.

Tempodribblings und spektakuläre Tore: FIFA 18 spielt sich flotter und arcadiger.
Tempodribblings und spektakuläre Tore: FIFA 18 spielt sich flotter und arcadiger.
Hinzu kommt, dass die hohen Zuspiele in die Tiefe oder die Abschläge des Torwarts teilweise seltsam steile Flugbahnen zeigen, so dass der Ball ewig in der Luft zu segeln scheint; selbst über ein paar Meter sieht man unrealistische "Kerzen". Immer noch hört sich die Pille beim Vollspann aus der zweiten Reihe übrigens an wie ein Wasserball, immer noch rollt sie nach Pressschlägen oder bei Abprallern zu oft viel zu lange weiter, so als sei der Platz abschüssig. Und wenn selbst gewöhnliche Spieler eine mit voller Wucht geschlagene halbhohe Flanke butterweich annehmen können, als würde der Ball gleich am Fuß verschmelzen, sieht das seltsam aus. Auch im zweiten Jahr mit Frostbite herrscht in diesem wichtigen Bereich der Spielmechanik weitgehend Stillstand. Wann kriegt EA Sports die Ballphysik als Marktführer mal so hin, dass man beim Kicken wieder "Wow!" sagt? Man hat nicht das Gefühl, dass hier viel Entwicklungspotenzial investiert wird. Trotzdem fühlt sich FIFA 18 anders an - und zwar arcadiger. Das hat Vor- und Nachteile.

Eine Frage des Gefühls

Denn auch wenn das oben aufgrund der Flanken vielleicht so klang - es ist nicht so, dass in FIFA 18 Tempo oder Spektakel fehlen würden. Im Gegenteil: Das Mittelfeld kann man mit zwei, drei kurzen Ballzirkulationen überbrücken, dann flach in die Tiefe passen auf den schnellen Stürmer und ins Tor schlenzen! In keinem anderen FIFA der letzten drei Jahre konnte ich dieses
qwd
Einmal im Sprint, ist Aubameyang nicht mehr zu stoppen. Aber auch viele andere Stürmer ziehen schnell an den Verteidigern vorbei.
einfache Muster so oft wiederholen; sowohl gegen die KI auf Superstar-Niveau als auch gegen Kumpel oder vor allem online - die Mbappés, Lukakus und Aubameyangs sind, einmal im Sprint, kaum noch aufzuhalten, zumal die Offensivspieler ihre Laufwege besser suchen als letztes Jahr. Und es ist verdammt schwierig, die Defensive auf diese Antrittspower auszurichten, weil die taktischen Mittel ebenso begrenzt sind wie das defensive Verhalten der KI, die quasi immer eine Lücke lässt. Das ist ja auch nicht per se unrealistisch, aber in der Ausführung manchmal etwas zu simpel. Hinzu kommt, dass die Macht des Volleys und vor allem Schlenzers aus der zweiten Reihe zugenommen hat: Ich hab noch nie so viele Bälle per Direktabnahme im Strafraum oder aus achtzehn bis zwanzig Metern vom Strafraumeck in den Winkel gesetzt - oder Tore aus der Distanz geschluckt.

Auf dem Platz inszeniert FIFA 18 fast schon einen Arcade-Kick, dem die defensive Balance fehlt, wenn man mit allen aktivierten Hilfen loslegt - also in der Standardsteuerung, bei der nur die Flanken auf "Semi" stehen. Nur damit das klar ist: So spielen auch die "Profis" im eSport; die künftigen digitalen Olympioniken vom VfL Wolfsburg & Co zocken also nicht etwa auf "Manuell", wo Richtung und Knopfdruck in jeder Situation extrem viel Gefühl brauchen, damit man nicht auch mit dem FC Barcelona eine Fehlpassorgie feiert. Deshalb entsteht auf Standard ja ein temporeiches Hin und Her, das richtig Laune machen, aber auch ins Festival der simpel gestrickten Tore abrutschen kann. Zumal mir die individuellen Fähigkeiten der Spieler trotz der neuen Einteilung in kleine, mittlere und große Spieler sowohl in den angeblich komplett neuen "Frame-by-Frame-Animationen" als auch exklusiven Aktionen weiter zu kurz kommen. Denn es scheint fast egal, ob da im Mittelfeld ein Gündogan oder ein No-Name-Akteur den Takt angibt. Außerdem fühlen sich manche Übergänge von der Ballannahme zum Dribbling noch etwas schablonenhaft an. Immerhin bemerkt man gegen Ende einer Partie deutlicher die Müdigkeit, so dass auch einfache Pässe dann mal versacken, weil die Richtung nicht stimmt. Aber was macht FIFA 18 auf dem Platz besser als PES 2018? Und was ist wirklich neu?

Kommentare

LePie schrieb am
Uwe Schütz hat geschrieben: ?
04.12.2017 07:44
gebe ich auch ausschließlich etwas auf 4p wertung und fazit! weiter so - lieber respekt und fame (der herr jörg longer taucht übrigens als journalist in "game dev tycoon" auf - wer es als ikone in ein videospiel schafft, muss wohl was richtig machen^^)
Jörg Langer arbeitet jedoch für GamersGlobal. Ich denke, der, den du hier meinst, ist Jörg Luibl?
Uwe Schütz schrieb am
4P|T@xtchef hat geschrieben: ?
13.10.2017 11:47
Es gab keinen Maulkorb. Und es hat sich nichts an unserer Haltung getan. Die Branche hat sich daran gewöhnt und wir werden entsprechend behandelt, so dass die Tests hier manchmal später erscheinen.;)
jap - deswegen und wegen der besten expertise weltweit, gebe ich auch ausschließlich etwas auf 4p wertung und fazit! weiter so - lieber respekt und fame (der herr jörg longer taucht übrigens als journalist in "game dev tycoon" auf - wer es als ikone in ein videospiel schafft, muss wohl was richtig machen^^) als gierig dem mamon zu dienen. wenn ihr auch öfter mal nicht 100% meine wertung gebt - aus sicht des otto-normal-zockers liegt ihr meist sehr richtig und außerdem begründet ihr eure wertungen vernünftig - man kann sich aus euren tests auch seine eigene wertung machen wenn man bestimmte aspekte anders gewichtet sieht.
RESPECT+++
Uwe Schütz schrieb am
4P|T@xtchef hat geschrieben: ?
09.10.2017 12:58
@crunker: Geht's noch dreister? Du bis jetzt verwarnt. Wirfst du uns nochmal Käuflichkeit vor, wars das für dich. Wir halten uns als Magazin komplett fern von irgendwelchen Publisher-Einflüssen. FIFA kriegt übrigens bei uns seit Jahren keinen Award, wurde sogar auf 82% abgewertet und liegt nach unserer Analyse spielmechanisch hinter PES.
Jetzt zu deinem "Problem": Das für dich so wichtige "Ultimate Team" spielt in unserer Analyse nur eine Nebenrolle - genauso wie myClub bei PES. Warum? Weil man es gar nicht als Maßstab für die Spielmechanik heranziehen kann. Und die steht bei uns im Vordergrund. Ich meide seit Jahren dieses unsägliche FUT genauso wie myClub, weil die "Teamchemie" dort natürlich in irgendeiner Form Einfluss nimmt und sowohl den Wettbewerb als auch das Spielgefühl verzerrt - da ist dein persönlicher Skill nur eine Facette. Wie sonst sollte EA den Leuten das Sammeln und Aufrüsten schmackhaft machen, um ihnen die Kohle für bessere Spieler/Tagesform/Trainer etc. aus der Tasche zu ziehen? Beide Modi sind von EA und Konami auf Mikrotransaktionen getrimmt. Warum die so beliebten Spielmodi komplett öde sind, habe ich schon vor Jahren gesagt - das analysier ich nicht jedes Jahr aufs Neue, nur weil die Masse da draußen so drauf abfährt. Aber jetzt festhalten: Selbst komplett ohne Ultimate Team würde ich FIFA 18 genau diese Wertung geben, denn es gibt genug andere Modi, in denen der Titel auf gutem Niveau und ohne künstliche Teamchemie unterhält.
Massive Beeinflussungen von Spielen kann ich online in den normalen Saison- oder Turnier-Modi überhaupt nicht feststellen. Und an der esoterischen Momentum-Diskussion werde ich mich nicht...
Uwe Schütz schrieb am
nach einigen huntert partien in der onlineliga hab ich das spiel nun deinstalliert! das schlechteste fifa seit fifa 15 (und das war totaller mist - wegen diesem müll bin ich damals aus dem clan gegangen) und fifa 17 war im online-pvp schon der allerletzte rotz. ich finde ihr solltet euch für die tests mehr zeit lassen und auch paar progamer dransetzten und mit denen diskutieren. seit fifa 14 gehts steil bergab (kleiner lichtblick waren die letzten paar monate fifa 16). ihr seid mit euerer wertung ohnehin im vergleich schon recht weit unten aber was das online-pvp angeht verdient dieser dreck hier eine 60er wertung!
VokuhilaChildLover schrieb am
Freakstyles hat geschrieben: ?
12.10.2017 00:30
Ich habe garkein Spiel bei PES 2018 gemacht, habe ich auch nie behauptet. Ich habe die letzten 2 Teile mal antesten können und mir gefällt der Schienenfußball da einfach nicht. Ich mag es wenn ich meine Person frei bewegen kann oder Laufwege abbrechen und korrigieren kann. Letzte PES das ich gesuchtet habe war PES 4, PES 5 war mir schon wieder bissl zu langsam und ab dem 6er mit dem Schienenfusball fand ich es nur noch schrecklich. Da gefallen mir die Freiheiten auf dem Platz bei Fifa besser, auch wenn die Abpraller und ping pong artigen Szenen zwischendurch arg an die Nerven gehen. Ich kenne bei über 30 Fifa Spielern übrigens niemanden dem PES gefällt. Weiß ja nicht was Ihr da für Fifa Spieler bei Euch habt ^^ !!! Liegt wohl zum großen Teil an der beschriebenen Wendefreiheit der Spieler. Da is die Umstellung auf automatische Läufe und Verteidiger die absichtlich Platz lassen etwas abstrakt ist für Fifa Spieler.
Thema Videos: Da ist es wieder, die Videos können das garnicht einfangen ... dieses "Gefühl" ^^ !! Wenn ich die Videos sehe dann denke ich direkt an Fifa 13 oder 14 wo es alles was langsamer war und man viel Raum auf dem Feld hatte für Steilpässe, mehr isses nicht. Aber selbst bei Fifa 13 und 14 war ja schon PES auf dem Platz besser .... und jetzt sieht es aus wie Fifa 13 und 14 und ist auf dem Platz immernoch besser. Isso!
Und ich brauch auch nix weglassen, ich meine immernoch das Ihr Euch da was vor macht und dementsprechend Euch selbst anlügt. Ich hab auch nix davon geschrieben das ihr etwas nicht gespielt habt, ich hab geschrieben das nicht mal in die Anleitung geguckt wurde was das Thema Flanken betrifft.
Das beide Spiele...
schrieb am

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