Remothered: Tormented Fathers - Test, Action, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

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Remothered: Tormented Fathers (Action) von Darril Arts
Killer-Nonne auf der Jagd
Survival-Horror
Entwickler: Stormind Games
Publisher: Darril Arts
Release:
30.01.2018
2018
2018
Spielinfo Bilder Videos
Blutrünstige Psycho-Killer auf der Jagd nach ihrem nächsten Opfer und ein schauriges Anwesen voller dunkler Gänge, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Oder anders gesagt: Klassischer und nicht unbedingt kreativer Stoff für ein Horrorspiel! Doch Chris Darril und sein Team von Stormind Games haben es sich zur Aufgabe gemacht, mit dem altbekannten Szenario für neuen Nervenkitzel zu sorgen. Nachdem wir schon die PC-Fassung von Remothered: Tormented Fathers für den Test unter die Lupe genommen haben, widmen wir uns jetzt den Umsetzungen für PS4 und Xbox One...


Die Suche nach der Wahrheit

Eigentlich will Rosemary Reed nur Nachforschungen über das rätselhafte Verschwinden eines Kindes anstellen und begibt sich zunächst unter einem falschen Vorwand als Ärztin zu dem abgelegenen Anwesen, um Informationen von Dr. Felton, dem Vater der Vermissten, und dessen Ehefrau zu erhalten. Der alte Herr leidet allerdings an einer mysteriösen Krankheit und ist auf die Hilfe einer Pflegerin angewiesen. Als Reed ihm gegenüber ihre wahren Absichten zu erkennen gibt, wird sie  schnurstracks wieder vor die Tür gesetzt. Doch Aufgeben kommt nicht in Frage: Irgendwo in dem Haus muss es doch Hinweise geben, was mit Celeste geschehen und warum sie so plötzlich verschwunden ist!

Wurde sie vielleicht sogar von ihrem verschwiegenen Vater ermordet? Um Antworten zu suchen, wagt sie einen neuen Versuch und dringt unbemerkt in das Anwesen ein. Doch die geheimen Nachforschungen verwandeln sich rasant zu einem verzweifelten Kampf auf Leben und Tod:
Auf dem Weg ins Verderben...
Auf dem Weg ins Verderben...
Schon kurz nach dem Betreten und einem ersten grausigen Fund wird das Gebäude hermetisch abgeriegelt. Gleichzeitig zeigt der kränkliche Greis plötzlich sein anderes Gesicht und schleicht putzmunter mit einer Sichel bewaffnet durch die verwinkelten Gänge des schummrigen Anwesens, um den unerwünschten Eindringling aufzuspüren und zu zerstückeln.

Aufregendes Versteckspiel?

Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollte man möglichst leise und vorsichtig bei seiner investigativen Erkundung und der Suche nach einem Ausweg agieren. Im Klartext: Geduckt bewegt man sich zwar nur sehr langsam, macht aber auch deutlich weniger Lärm als beim Gehen oder gar Laufen. Die auffällige Taschenlampe kann zwar helfen, ist in den meisten Situationen aber nicht zwingend nötig, um den Durchblick zu behalten. Allerdings geht der Fund von zentralen Gegenständen zum Lösen der Umgebungsrätsel oft mit einem künstlich geskripteten Ereignis einher, das für Lärm und gleichzeitig einen steigenden Puls sorgt. Denn Geräusche ziehen den wahnsinnigen Hausherren an wie das Licht die Motten.
Dr. Felton hat eine eigene Art, mit unerwünschten Gästen umzugehen.
Dr. Felton hat eine eigene Art, mit unerwünschten Gästen umzugehen.
Diesen Umstand kann man aber auch zu seinem Vorteil nutzen, indem man ihn gezielt ablenkt. Das geschieht einerseits mit fest installierten Krachmachern wie Weckern, Radios oder Fernsehern, die man jederzeit anschalten darf, um den Fiesling anzulocken.

Andererseits kann man in seinem begrenzten Inventar auch Gegenstände wie eine kleine Musikbox unterbringen, die frei platziert werden kann und den gleichen Effekt erfüllt. Doch man sollte auch selbst die Ohren offenhalten: Zum einen geben Gegner durch ihr ständiges Gebrabbel gute Hinweise auf ihre Position. Zum anderen bildet auch der gelungene Grusel-Soundtrack dank seiner interaktiven „Dramaturgiestufen“ klanglich die Nähe zu der gefährlichen Bedrohung ab – prima! Läuft man seinem Jäger trotzdem mal in die Arme, hat man hoffentlich ein defensives Verteidigungsobjekt parat, mit dessen Hilfe man sich nach einem erfolgreichen Reaktionstest wieder aus den Klauen des Angreifers befreien kann. Außerdem ist man durchaus hart im Nehmen und kann ein paar Schläge einstecken. Da es keine Heilpakete (oder grüne Kräuter) gibt, muss man sich hier zu einem der wenigen Spiegel schleppen, an denen man nicht nur seine Verletzungen kurieren, sondern auch den Spielstand speichern darf.

Kommentare

Dolph schrieb am
Der Test stellt die Stärken und Schwächen des Spiels gut heraus. "Remothered" wurde ja ursprünglich mal als Hommage an die "Clock-Tower"-Reihe konzipiert; insofern ist es fast ein bisschen ironisch, dass gerade deren Markenzeichen ? die Verfolgungsmechanik ? nicht rund ist.
Hat man den Aufbau der Felton-Villa und die Position der Verstecke erst mal verinnerlicht, braucht man die Stalker kaum noch fürchten. Vor allem im zentralen Treppenhaus kann man sie mühelos abhängen und sich unter das nächste Sofa flüchten. Das kinderleichte Reaktionsspiel zum Ruhigbleiben ist geschenkt.
Trotzdem hat es mir Spaß gemacht; die Atmosphäre war klasse und das Ende der Geschichte mit ihrem netten Twist wollte ich auch unbedingt erleben. Auch dass ich nicht nur die Geheimnisse der Feltons, sondern auch die meiner eigenen Figur ergründen muss, hat mir sehr gut gefallen.
Ich bleibe dran, wünsche mir für den nächsten Teil dann aber intensivere Verfolgungen und weniger QTE- und Trial-and-error-Spießrutenläufe.
Todesglubsch schrieb am
gilles de rais+ hat geschrieben: ?
20.07.2018 20:13
Sieht nicht uninteressant aus. Im PSN finde ich es allerdings nicht. Wann genau soll dass denn kommen?
Diesen Mittwoch.
M4g1c79 schrieb am
Klingt eigtl recht gut, eine ü70er hätte ich aber wohl gebraucht, um einen Blick zu riskieren. Schade. Aber evtl mal, wenn's im sale ist. Aber wenn's ne Trilogie ist, war der Auftakt ja schon mal okay. Werde ich jedenfalls mal weiter beobachten. Danke für den tollen Test!
gilles de rais+ schrieb am
Sieht nicht uninteressant aus. Im PSN finde ich es allerdings nicht. Wann genau soll dass denn kommen?
Skippofiler22 schrieb am
Und nicht zu vergessen. Diese fast "selbstzweckhafte" Ansammlung an geskripteten Jumpscares.
schrieb am