Rainbow Six Siege: So entstand der Ausnahme-Shooter - Special

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Rainbow Six Siege (Shooter) von Ubisoft
So entstand der Ausnahme-Shooter
Military-Shooter
Entwickler: Ubisoft Montréal
Publisher: Ubisoft
Release:
01.12.2015
01.12.2015
01.12.2015
Spielinfo Bilder Videos
Woher kam eigentlich die Idee, die traditionsreiche Rainbow-Six-Serie in einen Online-Shooter zu verwandeln? Diese und andere Fragen brannten mir schon eine ganze Weile auf den Nägeln – nicht nur, weil ich seit seiner Veröffentlichung fast jede freie Minute mit einem der besten Shooter aller Zeiten verbringe, sondern auch weil Ubisoft nur wenig zur Entstehung von Rainbow Six Siege hat durchblicken lassen. Umso mehr habe ich mich gefreut, Creative Director Xavier Marquis zu treffen und mit ihm über seine große Leidenschaft zu sprechen – und das erste Spiel, dessen Entwicklung er je geleitet hat.

Passion statt Pflicht

Das ist übrigens mein voller Ernst: Der taktische Anspruch, die extreme Spannung und die unmittelbare Zugänglichkeit dieses übertakteten Herzschrittmachers gehören zum Besten, was dem Shooter – ganz gleich, ob online oder offline – je passiert ist! Ich sehe Siege auf einer Stufe mit den wegweisenden Erstausgaben von Doom, Quake, Half-Life oder Battlefield.

Manchmal ärgert es mich deshalb, dass ich diesem Ausnahmetitel nicht eine Wertung oberhalb der 90-er Marke verpasst habe. Wenn ich an Weihnachten 2015 zurückdenke und das ständige Rätselraten darüber, ob ein Ladebildschirm gerade seiner Pflicht nachkommt oder längst in irgendein Datenloch gefallen ist, fällt mir zwar wieder ein, dass ein Onlinespiel gerade in Sachen Netzwerk einfach hätte besser funktionieren müssen. Wenn ich sehe, wie sich Siege seitdem verändert hat, weiß ich allerdings auch, dass es inzwischen Höchstnoten einsacken würde.
Rainbow Six Siege ist das erste Spiel unter der Leitung von Xavier Marquis. In Montreal haben wir uns über die Entstehung des einzigartigen Shooters mit dem den Spielemacher unterhalten.
Rainbow Six Siege ist das erste Spiel unter der Leitung von Xavier Marquis. In Montreal haben wir uns über die Entstehung des einzigartigen Shooters mit dem Spielemacher unterhalten. Er sollte der Serie einen neuen Anstrich verpassen und vefolgte dabei ein klares Konzept.

Und das verdankt es nicht nur einer pflichtbewussten Fehlerkorrektur. Das verdankt es der Leidenschaft seiner Entwickler, die es von Beginn an als lebendiges, sich ständig veränderndes Projekt wahrgenommen und durch sinnvolle Neuerungen immer weiter verbessert haben. Denn Xavier Marquis wollte einen kompetitiven Shooter erschaffen, der seine Spieler vor immer neue Herausforderungen stellt – er wollte das Spiel erschaffen, das er selbst spielen wollte.

Vom Fan zu Fan

Klingt nach abgedroschener Floskel, ich weiß. Doch ich würde sie nicht hervorkramen, hätte ich Marquis nicht als jemanden kennengelernt, der im Gegensatz zum Großteil seiner Kollegen nicht das einstudierte Marketing-Sprech der PR-Maschinerie zitiert. Sein gefühlt übergroßes T-Shirt hat mit dem kalkulierten Understatement eines Phil Spencer nichts gemein und anstatt auf markigen Slogans zu balancieren, antwortet er wie ein Fan, der ebenso ruhig wie begeistert von seinem Lieblingsspiel schwärmt.

Und wovon ist Marquis, der vor seiner Zeit als Spieleregisseur als Grafiker an Fahrenheit, Killzone: Liberation und Ghost Recon: Future Soldier gearbeitet hat, so überzeugt? Es ist das Konzept einer Belagerung (Engl.: Siege), dem sich der frisch gebackene Creative Director von Beginn an so sicher war, dass sein anfangs 25 Mann schmales Team gerade mal zwei Monate brauchte, um einen funktionierenden Prototypen zu erstellen.

Mit dem mittelalterlichen Stich eines Rammbocks vor den verschlossenen Toren einer Befestigungsmauer hatte der leitende Entwickler allen Beteiligten vor dem Start noch das Prinzip beschrieben: Ein Team hat sich verschanzt, während das andere versucht diese Verteidigung zu durchbrechen. Vermutlich lag es an seiner Entschlossenheit und dem schnellen Beweis, dass die Idee auch aufgeht, dass Ubisoft grünes Licht gab.

Kommentare

adlerfront schrieb am
$tranger hat geschrieben:
4P|Benjamin hat geschrieben:
$tranger hat geschrieben:Hab mit nem Kumpel gespielt aber der hat wohl endgültig die Nase voll, ihm geht das Peeking noch weit mehr auf die Nerven als mir xD
Ärgerlich, das. Was ich gemacht hab, bevor Freunde mitgespielt haben: Immer im Spielchat quatschen - am besten auf Englisch, falls du kannst. So findest du eigentlich ziemlich schnell Leute, die du adden kannst, und dann zockst du halt mit denen. Lohnt sich echt! Zumal Siege eine vergleichsweise nette Community hat.
Das stimmt allerdings. Gibt zwar immer schlechte Ausnahmen, aber ich fand sehr schön dass da Schreihälse öfter von den anderen Leuten im Team "abgestellt" werden als dass es noch mehr Theater gibt. Viele Leute in der generellen Community und auch im Spiel selbst waren bis jetzt echt nett.
/E
Gestern war ich dann tatsächlich einmal MVP und hab in einer Runde das gesamte gegnerische Team alleine gekillt.
Übung macht den Meister xD

ACE!
$tranger schrieb am
4P|Benjamin hat geschrieben:
$tranger hat geschrieben:Hab mit nem Kumpel gespielt aber der hat wohl endgültig die Nase voll, ihm geht das Peeking noch weit mehr auf die Nerven als mir xD
Ärgerlich, das. Was ich gemacht hab, bevor Freunde mitgespielt haben: Immer im Spielchat quatschen - am besten auf Englisch, falls du kannst. So findest du eigentlich ziemlich schnell Leute, die du adden kannst, und dann zockst du halt mit denen. Lohnt sich echt! Zumal Siege eine vergleichsweise nette Community hat.
Das stimmt allerdings. Gibt zwar immer schlechte Ausnahmen, aber ich fand sehr schön dass da Schreihälse öfter von den anderen Leuten im Team "abgestellt" werden als dass es noch mehr Theater gibt. Viele Leute in der generellen Community und auch im Spiel selbst waren bis jetzt echt nett.
/E
Gestern war ich dann tatsächlich einmal MVP und hab in einer Runde das gesamte gegnerische Team alleine gekillt.
Übung macht den Meister xD
Hokurn schrieb am
4P|Benjamin hat geschrieben:
Hokurn hat geschrieben:Da gibt es ja noch weitere nützliche Unterstützungsmethoden von Thatcher, Rook, Mute, Bandit, Castle (Auch wenn du in öffentlichen Matches ständig wieder neue Wände aufbaust, weil deine Teammitglieder nicht wissen wo sie sich positionieren wollen und sie immer wieder einreißen...)
Super sind auch Castles, die gleich als erstes sämtliche Ausgänge zuballern. :roll: Womit ich nicht dich meine! :)
Richtig gut wird das erst wenn Smoke dazu sein Giftgas verteilt wenn alles schon abgeriegelt ist... :D
Ich bin halt immer am überlegen welche Figuren ich nehme wenn ich allein unterwegs bin. Häufig laufen die Leute wie aufgeschreckte Hühner umher. Mit Castle verteile ich die schusssicheren Matten ja wirklich am Ende. Finde verstärkte Wände auch erst mal wichtiger. Trotzdem flitzen viele einfach pausenlos hin und her. So richtig effektiv kann man Castle da nicht einsetzen...
Die Rook Westen nimmt auch net jeder mit. Das ist ohne Kontakt zu den Mitspielern schon ein deutlich anderes Spiel...
4P|Benjamin schrieb am
adlerfront hat geschrieben:Ich würde sogar hinzufügen, dass die K/D erst einmal unwichtig für das Spiel ist. [...]
Oh, vollkommen richtig! So geh ich auch da ran. Trotzdem ist 0,5 natürlich recht niedrig - und unterm Strich müssen die anderen fünf ja schon irgendwie weg. ;) Meistens jedenfalls. Ich schätze aber eh mal, es liegt bei $tranger zum großen Teil einfach daran, dass er alleine spielt und ihm deshalb Absprachen und Infos fehlen.
Hokurn hat geschrieben:Da gibt es ja noch weitere nützliche Unterstützungsmethoden von Thatcher, Rook, Mute, Bandit, Castle (Auch wenn du in öffentlichen Matches ständig wieder neue Wände aufbaust, weil deine Teammitglieder nicht wissen wo sie sich positionieren wollen und sie immer wieder einreißen...)
Super sind auch Castles, die gleich als erstes sämtliche Ausgänge zuballern. :roll: Womit ich nicht dich meine! :)
$tranger hat geschrieben:Hab mit nem Kumpel gespielt aber der hat wohl endgültig die Nase voll, ihm geht das Peeking noch weit mehr auf die Nerven als mir xD
Ärgerlich, das. Was ich gemacht hab, bevor Freunde mitgespielt haben: Immer im Spielchat quatschen - am besten auf Englisch, falls du kannst. So findest du eigentlich ziemlich schnell Leute, die du adden kannst, und dann zockst du halt mit denen. Lohnt sich echt! Zumal Siege eine vergleichsweise nette Community hat.
Flextastic schrieb am
Naja, mit Strom ist die Wand unantastbar, hat ja auch was. Am Ende alles eine Frage der teamzusammenstellung.
schrieb am

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