Deus Ex: Mankind Divided - Test, Rollenspiel, Xbox One, PC, PlayStation 4 - 4Players.de

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Deus Ex: Mankind Divided (Rollenspiel) von Square Enix
Actio und Reactio
Action-Rollenspiel
Publisher: Square Enix
Release:
Q4 2016
Q4 2016
23.08.2016
23.08.2016
23.08.2016
Spielinfo Bilder Videos
Apartheid: Eidos Montreal nutzt einen schweren Begriff, um die Geschichte eines Videospiels zu beschreiben. Selbstzweck? Marketing? Oder gelingt es dem kanadischen Studio tatsächlich, die Realität der Rassentrennung auf eine Zukunft zu übertragen, in der Menschen mit künstlichen Körperteilen an den Rand der Gesellschaft geschoben werden? Im Test könnte Deus Ex: Mankind Divided beweisen, dass Videospiele mehr tun als spannend zu unterhalten.

Am eigenen Leib

Mit „mechanische Apartheid“ beschreiben die Entwickler um Spieleregisseur Jean-Francois Dugas und Autorin Mary DeMarle ihr fiktives Szenario in Anspielung auf die Verachtung, die Personen mit leistungsfähigen Prothesen, so genannten Augmentierungen, dort widerfährt. Die Bevölkerung ihrer Science-Fiction fürchtet sich davor, dass die fortschrittliche Technologie gegen sie verwendet oder anderweitig missbraucht wird – zu Recht, denn genau das ist im Vorgänger Human Revolution bereits passiert.

Augmentierte Menschen benötigen deshalb spezielle Zulassungen, müssen sich stets ausweisen und werden von vielen ihrer Mitbürger verschmäht. Dutzende Polizisten patrouillieren in den Straßen von Prag, einem Brennpunkt des Konflikts. Verhaftungen sind an der Tagesordnung, Cafés und Restaurants reservieren ihre Tische für „Naturals“.

„Augs“ hingegen müssen sich auf dem Weg zur U-Bahn durch einen abgesperrten Gang zwängen. Gehen sie die breite Treppe herunter, werden sie zur Seite gewunken, kontrolliert. Und steigen sie anschließend nicht in den für sie vorgesehenen letzten Wagon, ernten sie sogar angewiderte Blicke, bevor sie nach dem Aussteigen erneut nach den
Prag ist der zentrale Schauplatz des vierten großen Deus Ex.
Prag ist der zentrale Schauplatz des vierten großen Deus Ex.
Papieren gefragt und zurechtgewiesen werden.

Das ist keine Filmszene. Das ist das Spiel, wie man es beim langsamen Erkunden etwa 60 Stunden lang erlebt. Den Großteil dieser Zeit verbringt man in der tschechischen Metropole und wer einmal damit anfängt, den für Augmentierte bestimmten Gang zu nehmen und in den hintersten Wagen einzusteigen, damit die ständigen Kontrollen nicht das Vorankommen verzögern, der erfährt eine auf den ersten Blick profane, gleichzeitig aber nervenaufreibende Form der Segregation am eigenen Leib. Klasse, dass Eidos diesen Augen öffnenden Aspekt auf so mühelose Weise und ohne erhobenen Zeigefinger zu einem Teil des Spiels macht!

Shooter, Rollenspiel und Schleichen

Natürlich soll auch Mankind Divided unterm Strich vor allem eins: unterhalten. Und das tut es auf dieselbe Art wie seine Vorgänger. Deus Ex ist damit erneut eine Mischung aus heimlichem Schleichen, einem Shooter und einem Rollenspiel, in der Spieler die Wahl haben, ob sie Gegner mit Gewalt ausschalten, sie lediglich bewusstlos schlagen oder gar komplett umgehen. Einen großen Platz nehmen wie in Human Revolution Unterhaltungen mit Figuren ein, von denen viele den roten Faden weiter spinnen, mindestens ebenso viele jedoch für die zentrale Erzählung keine Rolle spielen.

Aus diesen Gesprächen ergeben sich oft Aufgaben, die man lösen kann, aber nicht muss. So lernt man die Welt kennen, in der sich Hauptfigur Adam Jensen frei bewegen kann – immer mit der Wahl, ob er einen Raum durch den bewachten Haupteingang, über das Hacken eines elektronischen Schlosses, einen Lüftungsschacht oder auf andere Weise betritt. In vielen Dialogen hat er zudem die Wahl, wie er seinen Gesprächspartnern antwortet. Aus seinem Auftreten folgen unterschiedliche Reaktionen, oft mit verschiedenen Folgen für die Handlung.

Kommentare

Mentiri schrieb am
System Rift ist nicht kostenlos. Gibts nur für Geld bw Season Pass.
Es soll noch nen zweiter DLC kommen
Ryo Hazuki schrieb am
Ich fand es fantastisch. Das Ende war etwas störend aber trotz allem hat mich der Teil sehr gut unterhalten.
Ich bin mal auf die DLC gespannt. Das erste kostenlose habe ich durch, mal schauen ob noch einer nach System Link kommt...
EllieJoel schrieb am
midorimono hat geschrieben:Das relativ plötzliche Ende finde ich auch sehr Schade, allerdings soll Square Enix daran Schuld sein, wenn man Jim Sterlings Quellen trauen darf. Breach als F2P soll auch auf deren Mist gewachsen sein. Vielleicht werden die Story-DLCs das Ende noch erweitern oder zumindest das Gesamterlebnis noch verbessern, mal sehen.

wow :lol: Wer soll sonst dran schuld sein ? Dank den widerlichen Mikrotransaktionen kauf ich es sowieso erst gebraucht für nen 10er für so ne Verarschung sehen die von mir keinen Penny.
Mentiri schrieb am
Man kann englische Synchro zu deutschen Untertitel spielen. Deutsche Synchro hat mich ein wenig abgeturnt. Ich erinnere mich jetzt nicht, dass irgendwelche Dialekte im Spiel waren.
ChrisJumper schrieb am
Chibiterasu hat geschrieben:
Mentiri hat geschrieben:Fucking Asshole mit verdammtes Arschloch zu übersetzen ist doch korrekt.
Das andere wiederum hätte man besser machen können

Nein, das heißt eher sowas wie "verdammt richtig" oder "stimmt".

So mich hat das jetzt auch mal interessiert. :)
Fucking A steht halt für die Schulnote im amerikanischen. Also Quasi die Beste Note. Das Fucking dient zur Steigerung der Anerkennung. Quasi wie 1A oder "Voll Krass" oder "Erste Sahne".
And some english speaking kids use "Abgefahren!" in similar context. Zumindest laut dem leo.org Forum wo diese Frage schon 2013 aufkam.
By the Way ich bin eigentlich hier um eine Empfehlung zu bekommen bei welchem Preis es sich bei dem Titel lohnt zuzuschlagen. Zweck VR und Neo Ankündigung muss ich ein wenig sparen. :/
Achja und würdet ihr das Spiel empfehlen auf englisch zu Spielen oder geht dabei zu viel Atmosphäre verloren? Also vielleicht wenn es stark auf Dialekte setzen sollte die mit Schulenglisch eher schwierig sind?
schrieb am

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