Dexed - Test, Action, Virtual Reality, Oculus Rift - 4Players.de

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Dexed (Action) von Ninja Theory
Ikaruga trifft Child of Eden
Arcade-Action
Entwickler: Ninja Theory
Publisher: Ninja Theory
Release:
kein Termin
kein Termin
kein Termin
01.02.2017
01.02.2017
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos
Auf PlayStation VR glühen derzeit die Colts, aber auch in Steams VR-Katalog tauchen kleine Railshooter-Perlen im Store auf. Beinahe untergegangen wäre z.B. Dexed von Ninja Theory (DmC: Devil May Cry), bei dem ein einfaches Zwei-Farben-Schema für eine ähnliche Motivation sorgt wie im Arcade-Klassiker Ikaruga und das mittlerweile auch Oculus Rift und dessen neue Touch Controller unterstützt.


Verträumte Exklusiv-Action für HTC Vive
Eis-Gegner lassen sich mit dem Feuerstrahl schmelzen, Feuer-Biester mit dem Eisstrahler löschen: Dieses einfache System sorgt dafür, dass sich das typische Railshooter-Prinzip eine ganze Ecke frischer anfühlt als in klassischeren“VR-Schießbuden“. Ähnlich wie in Rez Infinite oder Child of Eden schwebt man gemächlich durch malerische Naturkulissen. Die lediglich gemächliche Bewegung in vorhersehbaren Schlangenlinien machen den Highscore-Trip sehr komfortabel: Ich hatte zumindest keinerlei Probleme mit einem flauen Magen. Dank der hochpräzisen Erfassung der Controller ist es eine wahre Freude, blitzschnell mit beiden Händen die Zielkreuze durch die gemischten Gegnerschwärme zu wirbeln, zumal man im Stehen von allen Seiten (auch am Himmel und unter den Füßen) überrascht wird. 
Auf dem Weg durch Korallenriffs, Lavahöhlen oder magisch angehauchte Waldpanoramen wird man stetig von leuchtenden Totenschädeln umkreist, die man mit den zwei Bewegungs-Controllern der Vive markiert, um die Punktzahl in die Höhe zu treiben und in die Spitzenbereiche der Bestenlisten zu gelangen - was durch die kleine Spielerzahl übrigens recht schnell geht. In Nischen versteckte Knospen oder farbige Punkte an einem imposanten Wal müssen ebenfalls rechtzeitig erledigt werden, damit sie nicht irgendwann zurückfeuern. Erwischt man sie mit der falschen der beiden Waffen, kommt postwendend ein Projektil zurück, welches sich aber mit einem Blasenschild abwehren lässt, um den aufgebauten Multiplikator nicht zu verlieren. Auch normale Schüsse lassen sich auf diese Weise entschärfen. 
Ein äußerst kurzes Vergnügen
Man sollte allerdings nicht zu lange mit dem Schild fliegen, weil man währenddessen nicht schießen darf und sich immer mehr feuernde Gegner um den Spieler scharen. In erster Linie geht es aber um den Multiplikator und den Highscore, selbst beim eher einfach gehaltenen Bosskampf. Die Levels und Angriffswellen wurden ansehnlich orchestriert, doch es mangelt an Gegnertypen und man ist bereits nach einer knappen halben Stunde durchs komplette Spiel gerauscht. Hier wird deutlich, dass das Konzept auf einem Gamejam erarbeitet wurde und das Endprodukt von acht Entwicklern in nur drei Monaten entstand. Nach dem Durchspielen kann man die Levels aber immerhin noch auf einem härterem der drei Schwierigkeitsgrade angehen oder eben versuchen, die Weltspitze zu stürmen.
Verträumte Action für Oculus Touch

Eis-Gegner lassen sich mit dem Feuerstrahl schmelzen, Feuer-Biester mit dem Eisstrahler löschen: Dieses einfache System sorgt dafür, dass sich das typische Railshooter-Prinzip eine ganze Ecke frischer anfühlt als in klassischeren “VR-Schießbuden“. Ähnlich wie in
Rez Infinite oder Child of Eden schwebt man langsam durch malerische Naturkulissen. Die lediglich gemächliche Bewegung in vorhersehbaren Schlangenlinien machen den Highscore-Trip sehr komfortabel: Ich hatte zumindest keinerlei Probleme mit einem flauen Magen. Dank der hochpräzisen Erfassung der Controller ist es eine wahre Freude, blitzschnell mit beiden Händen die Zielkreuze durch die gemischten Gegnerschwärme zu wirbeln, zumal man im Stehen von allen Seiten (auch am Himmel und unter den Füßen) überrascht wird. Der Vive-Controller sorgte mit seinem langen Stiel und dem höheren Gewicht zwar für ein etwas ruhigeres Zielkreuz, auch mit Oculus Touch klappt das Zielen aber gut und vor allem blitzschnell.
Mitunter werden Erinnerungen an Panzer Dragoon wach.
Mitunter werden Erinnerungen an Panzer Dragoon wach.

 Auf dem Weg durch Korallenriffs, Lavahöhlen oder magisch angehauchte Waldpanoramen wird man stetig von leuchtenden Totenschädeln umkreist, die man mit den zwei Bewegungs-Controllern markiert, um die Punktzahl in die Höhe zu treiben und in die Spitzenbereiche der Bestenlisten zu gelangen - was durch die kleine Spielerzahl übrigens recht schnell geht. In Nischen versteckte Knospen oder farbige Punkte an einem imposanten Wal müssen ebenfalls rechtzeitig erledigt werden, damit sie nicht irgendwann zurückfeuern. Erwischt man sie mit der falschen der beiden Waffen, kommt postwendend ein Projektil zurück, welches sich aber mit einem Blasenschild abwehren lässt, um den aufgebauten Multiplikator nicht zu verlieren. Auch normale Schüsse lassen sich auf diese Weise entschärfen.

Ein äußerst kurzes Vergnügen
Feuer und Eis stehen im Zentrum der bipolaren Ballerei.
Feuer und Eis stehen im Zentrum der bipolaren Ballerei.

 Man sollte allerdings nicht zu lange mit dem Schild fliegen, weil man währenddessen nicht schießen darf und sich immer mehr feuernde Gegner um den Spieler scharen. In erster Linie geht es aber um den Multiplikator und den Highscore, selbst beim eher einfach gehaltenen Bosskampf. Die Levels und Angriffswellen wurden ansehnlich orchestriert, doch es mangelt an Gegnertypen und man ist bereits nach einer knappen halben Stunde durchs komplette Spiel gerauscht. Hier wird deutlich, dass das Konzept auf einem Gamejam erarbeitet wurde und das Endprodukt von acht Entwicklern in nur drei Monaten entstand. Nach dem Durchspielen kann man die Levels aber immerhin noch auf einem härterem der drei Schwierigkeitsgrade angehen oder eben versuchen, die Weltspitze zu stürmen. Wer keine Touch-Controller besitzt, kann auf das Anpeilen per Kopftracking und Abdrücken mit dem Xbox-One-Controller ausweichen, was ebenfalls gut funktioniert. Mittlerweile ist auch ein kleiner, grafisch karger Arcade-Modus enthalten, der ein wenig an Knobelspiele erinnert und in dem man sich nicht vom Fleck bewegt. Dort schlüpfen die Gegner aus den Waben einer gebogenen Wand und peppen den Ablauf ein wenig mit Elementen wie Bomben auf. 

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