Odin Sphere - Test, Rollenspiel, PlayStation 3, PlayStation 4, PS Vita - 4Players.de

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Odin Sphere (Rollenspiel) von Ubisoft / NIS America
Rasantes Action-Rollenspiel
Action-Rollenspiel
Entwickler: Vanillaware
Release:
13.03.2008
24.06.2016
24.06.2016
24.06.2016
Spielinfo Bilder Videos

Warum den Test nicht mal mit einem Paradoxon beginnen: Was würde ich mich ärgern, hätte ich Odin Sphere nicht kennengelernt! Als Verpasser des Originals auf Playstation 2 lief das Spiel nämlich, von Pressemitteilungen und Forenbeiträgen mal abgesehen, komplett an mir vorbei – bis ich dank eines zusätzlichen Keys doch noch bei einem Abenteuer gelandet bin, das anno 2008 sogar unseren Gold-Award erhalten hatte. Klar, das ist zwei Generationen her und seitdem hat sich viel in der Spielewelt getan...



Rasante Rundentaktik

„Odin Sphere ist ein Action-RPG-Kleinod, das sich kein Genreliebhaber entgehen lassen sollte.“ Mit diesen Worten schloss Jens damals seinen Test, weil Odin Sphere nicht nur eins der schönsten, sondern auch spielerisch interessantesten seiner Art war. Tatsächlich ist es sogar einzigartig in der Art und Weise, wie es Rollenspiel und Action verbindet, denn es macht Elemente der Rundentaktik zur Grundlage rasanter und abwechslungsreicher Gefechte.

Es ist ja mitnichten üblich, mitten im flotten Echtzeitkampf Tränke zu mixen und per Menü Spezialangriffe herauszusuchen, während das Geschehen angehalten wird – den meisten Abenteuern würde in solchen

Odin Sphere verbindet rasante Action mit taktischen Überlegungen.
Odin Sphere verbindet rasante Action mit taktischen Überlegungen.
Momenten viel Schwung verloren gehen. Nicht so Odin Sphere, in dem die Ruhepausen auch dank einer durchdachten Steuerung wie das Luftholen vor eindrucksvollen Höhepunkten innerhalb teils furioser Scharmützel wirken.

 

Angriff und Verteidigung

Immerhin reiht man nicht nur Hiebe aneinander, sondern wehrt feindliche Angriffe auch ab, kontert Gegner, durchbricht ihre Deckung, wirft sie in die Luft, teilt dort weiter aus oder stürzt sich von oben auf sie herab. Mit Zaubern und mächtigen Nahkampf-Techniken setzt man zudem Akzente, falls ausreichend Energie bzw. Kraft dafür vorhanden ist. Das klingt wie die Aufzählung einer herkömmlichen Schnetzelei – spielt sich aber so dynamisch, wie aus einem Fluss, dass im Vergleich selbst reinrassige Actionspiele alt aussehen!
Mitunter leidet die Übersicht, trotzdem spürt man den tosenden Fluss fordernder Action.
Mitunter leidet die Übersicht, trotzdem spürt man den tosenden Fluss fordernder Action.

So hält man Äxte schmeißende Wikinger zurück, weicht den Geschossen der Feuersalamander aus, ringt im Schneeball heran kugelnde Trolle nieder und zwingt die fliegenden Bogenschützen der Walküren zu Boden. Besonders einfallsreich sind einige der mächtigen Gegner; felsige Titanen, die nur an der Nase verwundbar sind, fleischfressende Pflanzen oder Luftschiffe, auf denen man herumlaufen kann, und natürlich solche, die nicht durch ihre Größe, sondern mit taktischer Finesse glänzen.


Man muss die Gegner genau beobachten, ihre Vorstöße aktiv abwehren oder ihnen ausweichen, vielleicht kontern, und Spezialangriffe für den richtigen Moment aufsparen. Versagt man, auch in einem wichtigen Kampf, wird man zum Glück ohne Verzögerung direkt vor der Herausforderung und mit aller vor dem Gefecht angelegten Ausrüstung wieder abgesetzt.

Kommentare

crewmate schrieb am
Gut so. Frischer Stoff statt Fortsetzungen über Fortsetzungen. Vanillaware haben für mich bisher jedes Setting gerockt.
$tranger schrieb am
Xris hat geschrieben:Vll. gibts ja noch einen zweiten Teil.

Vanilla arbeitet im Moment aber an ner neuen IP - dafür gab's ja schon nen Teaser.
Xris schrieb am
crewmate hat geschrieben:Das würde aber umso mehr Arbeit machen. Vanillaware haben aber gerademal 26 Mitarbeiter und agieren eher wie ein typischer Indi Entwickler. Das hat bisher auch die Veröffentlichung von Grand Knight Historia im Westen verhindert.
https://en.wikipedia.org/wiki/Vanillaware

So ähnlich wie Odin Sphere ist bspw. Dust an Elysian Tail. Und das "Team" hat nur exakt einen Angestelllten. Und ich vermute ein Remake ist weniger Aufwand als ein komplett neues Spiel. Aber ist ja auch egal. Ich sage ja nicht das Odin Sphere deshalb svhlechter ist als damals. Vll. gibts ja noch einen zweiten Teil.
Wulgaru schrieb am
Xris hat geschrieben:
Zeitlich spielt ja alles ungefähr zur gleichen Zeit, von daher würde es wenig Sinn machen, wenn sich die Gebiete von einem Char zum anderen verändern würden

Wieso? Reicht doch wenn nur die fuer Story Relevanten Räume gleich sind. Solange es kein komplett neues Gebiet mit einem anderen Setting ist sehe ich da kein Problem.

Es wäre doch aber ohnehin nur eine oberflächliche Veränderung die den Hintergrund betreffen würde. Das Game hat ja in dem Sinne kein Leveldesign, welches sich sichtbar voneinander abgrenzt. Ob du nun im Schloss oder im Wald bist, wird lediglich durch Musik/Hintergrund und Gegner festgelegt.
Wenn überhaupt ist eher das Boss-Recycling ein kleines Problem, aber hier sehe ich schon das Crewmate einen guten Punkt hat und in der Story ist es ja meist doch recht gut erklärt. Nur den Baby-Leviathan fand ich dumm, weil ich mir da irgendwann dachte das der gut mal sterben kann. :wink:
crewmate schrieb am
Das würde aber umso mehr Arbeit machen. Vanillaware haben aber gerademal 26 Mitarbeiter und agieren eher wie ein typischer Indi Entwickler. Das hat bisher auch die Veröffentlichung von Grand Knight Historia im Westen verhindert.
https://en.wikipedia.org/wiki/Vanillaware
schrieb am

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