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Steel Battalion: Heavy Armor (Simulation) von Capcom
Steel Battalion: Heavy Armor

40 Knöpfe, zwei fette Sticks, schwere Metall-Pedale und ein mehrfach gesicherter Selbstzerstörungsschalter: Der Controller von Steel Battalion war ein Monster. Besitzer des gigantischen Schaltpults können sich aber den Weg auf den Dachboden sparen, denn der dritte Teil wird exklusiv mit Kinect gesteuert.



Zweibeinige Herrscher

Video
Der Trailer gewährt einen Einblick in die Kinect-Steuerung des stampfenden Kampfkolosses.
Bei unserem ersten Probespiel wollte der Funke nicht überspringen, obwohl die weit ausholenden Bewegungen laut Entwickler mindestens so viel Mech-Atmosphäre ins Wohnzimmer bringen wie das gute alte Pult aus Metall und Plastik. Die Bewegungserkennung von Kinect kommt immer dann zum Einsatz, wenn man einen der im Cockpit verteilten Hebel und Knöpfe benötigt. Man soll sich direkt wie im Schaltzentrum fühlen: Hier etwas ziehen, dort einen Knopf drücken, das Periskop heranziehen - all das wird mit vorgegebenen Gesten erledigt.

In der Praxis kann dabei allerdings einiges schief gehen:  Das größte Problem ist das Drehen der Sicht. Will man einen Schalter in der hinteren Ecke erreichen, bewegt man die Kamera nicht einfach mit dem Stick. Stattdessen winkt man wie im Film Johnny Mnemonic umständlich in der Luft herum. Der Befehl funktioniert folgendermaßen: Hand heben, still halten und je nach gewünschter Richtung ruhig und gerade zur Seite wischen. Hat es geklappt, dreht sich der Blick nur um läppische 45 Grad. Will man noch weiter nach hinten schauen, ist ein zweites „Wischen“ nötig.

Gesten-Probleme

Volltreffer: Nahe Feinde lassen sich direkt durch das Sichtfenster anpeilen.
Volltreffer: Nahe Feinde lassen sich direkt durch das Sichtfenster anpeilen.

Dem vorspielenden Entwickler war die Bewegung bereits in Fleisch und Blut übergegangen, diverse Journalisten und auch wir hatten aber Probleme damit. Viel zu oft wandert die Hand versehentlich an einen Hebel, zum Periskop oder an irgendein anderes Instrument, welches man gerade überhaupt nicht gebrauchen kann. In der Hektik des Gefechts sorgen solche Ungenauigkeiten für unnötigen Frust - vor allem, wenn man mal wieder mitten ins Kreuzfeuer gerät und nicht rechtzeitig die rettenden Waffen und Hebel erreicht.

Glücklicherweise verzichten die Entwickler nicht komplett auf eine konventionelle Steuerung. Sobald man durch das Sichtfenster schaut, wird der Stahlkoloss ganz klassisch mit den Sticks und Buttons kontrolliert. Laufrichtung, Zielkreuz, Abzug: All das liegt auf dem Gamepad und lässt sich präzise bedienen. In diesen Situationen macht es richtig Spaß, mit dem schweren Kampfkoloss  durch die Steppe zu donnern und feindliche Blechbüchsen mit dicken Kanonen zu verschrotten.

 


Kommentare

  • Schade...In den bisherigen Videos sah es ganz danach aus als wäre das der erste nicht Casual Titel für Kinect
  • Klingt nach Muskelkater

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