Homefront: The Revolution - Vorschau, Shooter, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

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Homefront: The Revolution (Shooter) von Deep Silver
Kampf um die Freiheit
Vier Jahre nach den Ereignissen aus Homefront hat sich die Lage für die USA nicht verbessert: Die Koreaner belagern immer noch einen Großteil des Landes und unterdrücken das Volk mit eiserner Hand und brutaler Gewalt. Als Teil des kleinen Widerstands setzt man vor allem auf Guerilla-Taktiken, um den technologisch überlegenen Besatzern Paroli bieten zu können. Auf der E3 hat Crytek erstmals Spielszenen des Shooters gezeigt - und die bieten zwar viel Standardkost, wissen aber trotzdem zu gefallen...



Ausgerechnet Philadelphia haben die Koreaner als neue Hauptstadt ihres frisch eroberten Reichs erkoren. Eine US-Metropole mit Geschichte, wurde doch hier am im Juli 1776 die Unabhängigkeitserklärung der USA beschlossen und verkündet. Hier steht die Independence Hall, während gegenüber die Liberty Bell als ein weiteres Symbol der Freiheit den Menschen Hoffnung gibt. Und die haben die Menschen im Jahr 2029, also vier Jahre nach den Geschehnissen im ersten Homefront, bitter nötig, denn mit den Koreanern ist noch immer nicht zu spaßen. Im Gegenteil: Selbst wer hier in den heruntergekommenen Stadtvierteln beim Pinkeln in der Öffentlichkeit erwischt wird, kann sich auf eine gehörige Tracht Prügel einstellen. Dank Hightech-Drohnen, Kameras und Patrouillen entgeht den neuen Machthabern fast nichts - der perfekte Überwachungsstaat.

Als Teil der kleinen Widerstandsbewegung geht man der offenen Konfrontation deshalb besser aus dem Weg und versucht dem Regime lieber mit Guerilla-Taktiken empfindliche Schläge zu versetzen. Dafür übernimmt man die Rolle von Ethan Brady, einem ganz normalen Typen ohne militärische Ausbildung, der sich hier zum Saboteur, Infiltrations-Meister und Spezialist für Hinterhalte mausern muss. "Hit and Run" heißt die Devise - also schnell rein, zuschlagen und mindestens genauso schnell wieder abhauen. Um seine Aktionen zu planen, ist vor allem das Handy hilfreich, dient es doch nicht nur
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Homefront: Revolution spielt im besetzten Philadelphia - der neuen Hauptstadt der Besatzer.
zur Kommunikation, sondern verschafft dank Zoom-Kamera auch einen guten Überblick. Welchen Weg man wählt, bleibt einem selbst überlassen: Anstatt sich am Vorgänger zu orientieren und die Action in ein enges, lineares Level-Korsett zu schnüren, haben sich die Entwickler für eine offene Welt entschieden, in der man die Straßen Philadelphias frei erkunden und sich eigene Routen zurechtlegen kann. Und die sieht dank der CryEngine klasse und vor allem auch sehr lebendig aus.

Beim Spieldesign scheint man sich am Klassiker Far Cry zu orientieren, der mit Guerilla-Taktiken konzeptionell ähnlich ausgerichtet war. Zwar hat man zu den geplanten Crafting-Funktionen noch nicht viel verraten, doch wird man sich seine Nahkampf- und Schusswaffen wohl selbst zusammenstellen und modifizieren können. Die Spielszenen deuten zumindest schon einen modularen Aufbau der Knarren an. Hinzu kommen kreative Bastelmöglichkeiten: So wurden nicht nur Zutaten zu einer C4-Mischung verarbeitet, sondern der Sprengstoff auch noch auf ein ferngesteuertes Auto montiert, das man anschließend selbst zum Ziel manövrieren darf. Aber nicht einfach so, denn um nicht entdeckt zu werden, schmuggelt man sich und die bombastische Ladung einfach an den Wachen vorbei, indem man sich mit dem kleinen Flitzer einfach unter einem fahrenden Transporter positioniert - clever und unauffällig. Apropos unauffällig: Ein Stealth-Kill von hinten ist in der Regel die bessere Alternative zu einem gewaltigen Feuerwerk, dem man aber anscheinend nicht immer aus dem Weg gehen kann. Zudem muss man immer seine Augen und Ohren offen halten und vor allem die neugierigen Kameras ausschalten -
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Suchscheinwerfer, Kameras, Drohnen und Patrouillen: Die Koreaner setzen auf die totale Überwachung!
sei es mit Waffengewalt oder mit dem gezielten Wurf eines Ziegelsteins.

Bisher wirkt Homefront: Revolution wie ein solider Shooter mit typischen Elementen, der aber zumindest visuell richtig gut verpackt wird und im Ansatz interessante Ideen zeigt. Das Szenario, so hanebüchen es auch scheint, hat ebenfalls das Potenzial, eine unterhaltsame Geschichte zu erzählen, in der die Amerikaner wie 1776 wieder für ihre Freiheit kämpfen müssen. Ob der angedachte Koop-Modus die Action bereichern kann oder sich eher negativ auf die Kampagne auswirkt, kann erst die Zukunft zeigen. Auf Twitch hat sich Lead Designer Adam Duckett verplappert und daher eher unbewusst ausgeplaudert, dass man auf der gamescom den Titel erstmals selbst in einer Demo anspielen darf.

Eindruck: gut
 

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Kommentare

Nuc3 schrieb am
Ich hoffe Crytek setzt das hier nicht in den Sand. Ich habe Crysis 1 sehr gemocht. Crysis 2 hat mich zumindest in einigen Aspekten unterhalten. Crysis 3 fand ich aber dann überhaupt nicht mehr gut. Dem Multiplayer habe ich nie Beachtung geschenkt, da sich hier meiner Meinung nach zu viele Hacker herumgetrieben haben.
Homefront hatte damals sehr gute Ansätze, vorallem das Szenario war neu und machte Spaß. Ich denke aber bis heute, dass die Jungs bei den Kaos Studios lieber einen sehr starken Fokus auf Multiplayer hätten legen sollen, denn der SP war trotz guter Ansätze dann doch eher Standartkost oder drunter. Bei Frontlines: Fuel of War hat mir der Multiplayer auch sehr viel Spaß bereitet.
Also abwarten. Hoffentlich lässt Crytek dieses Mal endlich dieses überflüssige gespiele mit ihrer Engine. Bei Crysis 3 hat man bei dem ganzen geleuchte und den Reflektionen irg. wie das Gefühl gehabt, die wollten das Spiel in eine Techdemo verwandeln. Da waren einfach schon zu viele Effekte im Spiel.
D_Radical schrieb am
Das Crysis-Gameplay steht dem Setting erwartungsgemäß deutlich besser als der Wannebe-CoD-Ansatz des Originals. Grafik ist natürlich klasse und Szenen wie das RC-Car, das sich unter dem Transporter reinschleicht, haben mir auch gefallen.
Abwarten und Daumen drücken, dass am Ende alles zusammenpasst und das Crytek vielleicht auch mal eine ordentliche Geschichte hinbekommt. Könnte echt was werden.
schrieb am

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