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Dead Island 2 (Shooter) von Deep Silver
Todlangweilige Zombieidylle?
Horror-Shooter
Entwickler: Sumo Digital
Publisher: Deep Silver
Release:
kein Termin
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Spielinfo Bilder Videos


Dead Island 2 ist das kleinste „Zombie-Onlinespiel der Welt“, so beschreiben es jedenfalls die Entwickler und sie sind stolz auf den übergangslosen Multiplayer-Modus, bei dem sich maximal acht Spieler in der verwahrlosten Hollywood-Vorstadtidylle tummeln können. Was die Spieler in der frei begehbaren Welt machen, ist ihnen überlassen: Zombies klatschen, Gegenstände sammeln, die Nachbarschaft erkunden, sich mit anderen Spielern auf Metzeltour begeben oder Events absolvieren. Man kann aber auch anderen Spielern aus dem Weg gehen und selbst machen, was man möchte. Wer jedoch auf eine Geschichte gespannt ist oder gar einen dedizierten Solo-Modus erwartet, ist bei Dead Island 2 an der falschen Adresse.

Zombies im Vorgarten

In der gamescom-Demoversion dürfen sich vier Spieler in einem (zu Demo-Zwecken) eng begrenzten Areal austoben. Ich bin als Berserker unterwegs und kann damit ordentlich starke Schläge austeilen sowie viel Schaden einstecken. Schnell ist mein Berserker hingegen nicht, aber das ist kein Problem, denn die meisten Zombies in den Vorgärten oder Hinterhöfen sind langsam und höchstens in großer Anzahl und mit einer Wand im Rücken eine Bedrohung. Sollte es trotzdem mal eng werden, hilft ein schneller Ausweichsprung, der stellenweise so stark ist, dass man jeglicher Gefahr in Sekundenschnelle ausweichen kann. Neben dem Berserker, der als Tank-Klasse fungiert, gibt es noch Hunter und Bishop sowie den Speeder. Letzterer ist eine Art Schurke, kann Zombies von hinten gezielt ausschalten, ist schneller unterwegs, hält dafür aber nicht so viel aus.
Technisch kann Dead Island 2 mit sehr detaillierten Zombie-Modellen und stellenweise richtig schön gestalteten Gebieten punkten. Zum Einsatz kommt die Unreal Engine 4.
Technisch kann Dead Island 2 mit sehr detaillierten Zombie-Modellen und stellenweise richtig schön gestalteten Gebieten punkten. Zum Einsatz kommt die Unreal Engine 4.

Ansonsten geht es im Nahkampf richtig zur Sache: Mit schnellen (leichten) oder langsamen (harten) Schlägen werden den Zombies die Rübe oder andere verfaulte Körperteile einschlagen. Wenn ich Zombies wegtrete und diese dann hinfallen, lassen sich auch bequem Köpfe zertreten. Dabei spritzt das virtuelle Blut in Strömen und wenn man einem Gegner „mal den Kopf umdreht“, erstaunt immer wieder die Detailpracht der aufwändig gestalteten Untoten. Der Gewaltgrad ist erstaunlich hoch und da schon der Vorgänger indiziert wurde, dürfte es sehr schwer werden, dass Dead Island 2 in der Form in Deutschland erscheint.

Waffenmodifikation für Dummies

Gegen größere Ansammlungen von normalen langsamen Zombies (Walker), schnellen Vertretern (Runner), explodierenden Exemplaren und richtig voluminösen Brocken, die ordentlich Treffer wegstecken können, helfen motorisierte Nahkampfschnetzelmaschinen wie eine modifizierte Kreissäge. Solche Gerätschaften machen allerdings viel Krach, locken weitere Zombies an und verbrauchen Treibstoff. Treibstoff bekommt man praktischerweise an Tankstellen, wobei deren Vorrat limitiert ist.

Bisher steht fest, dass man in Los Angeles und San Francisco unterwegs sein darf. Das dritte Areal steht noch nicht fest.
Bisher steht fest, dass man in Los Angeles und San Francisco unterwegs sein darf. Das dritte Areal wollen die Entwickler demnächst bekannt geben.
 In der Spielwelt können noch weitere Materialen eingesammelt werden, zum Beispiel „Elektrizität“ aus Batterien oder „Feuer“ aus Gasflaschen und wenn ich eine bestimmte Menge eingesammelt habe, wird die aktuelle Waffe automatisch mit Elektrizität oder Feuer verstärkt, was ein ziemlich vereinfachtes und kaum nennenswertes Waffenmodifikationssystem darstellt. Ich kann nur hoffen, dass dies der frühen Alpha-Version des Spiels geschuldet und nicht wirklich final ist.

Eine mit Elektrizität aufgeladene Waffe lässt zum Beispiel einen Blitz auf andere Zombies überspringen und mit einer befeuerten Waffe kann z.B. ein Grasareal im Vorgarten in Brand gesetzt werden, wo sich das Feuer dann ausbreitet. Feuer hat somit einen Effekt auf Gras!

Kooperative Ansätze

Zwischendurch schaltete ich mal auf die Nagelpistole und erledigte einige Zombies aus der Entfernung, was noch einfacher ist als im Nahkampf. Etwas kniffeliger wurde es dann, als ein Event am Ende der Demo anstand: Wir Spieler mussten zu einem bestimmten Ort laufen und diesen mehrere Minuten lang verteidigen. Immer mehr Zombies erschienen und erst als mehrere dicke Exemplare auftauchten, die erstaunlich viele Treffer wegstecken konnten, wurde es ein bisschen hektischer. Alles andere war mit ein bisschen unkoordiniertem Teamwork locker niederzuschlagen. Ernstzunehmende Gefahr ging von den Gegnern nicht aus.

Schwer war es nicht und auch der Metzelspaß hielt sich bei Dead Islang 2 in Grenzen, denn wirklich viel zu tun oder zu erforschen gab es nicht, was hoffentlich auf dem begrenzten Umfang der gamescom-Demo zurückzuführen war …

Eindruck: befriedigend
 


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Kommentare

djsmirnof schrieb am
Was zu Teufel hat Dead Island mit Hollywood zu tun? Man merkt das Techland nicht mehr am Werk ist. Die haben mit Dying Light gezeigt wie man sich weiterentwickelt in sachen Game Play. Das gezeigte hier ist nur ein lauer aufguss vom 1 Teil
Weiterentwicklung ist = 0
av3nger schrieb am
Wer jedoch auf eine Geschichte gespannt ist oder gar einen dedizierten Solo-Modus erwartet, ist bei Dead Island 2 an der falschen Adresse.

Sicher? Da hat Publisher DeepSilver bei ihrer Präsentation auf Nachfrage nämlich etwas ganz anderes erzählt. Dort hieß es, dass die Story wichtig sein wird, nur zum aktuellen Stand gibt es halt keine Details dazu.
wird die aktuelle Waffe automatisch mit Elektrizität oder Feuer verstärkt

Auch das war nur in der Demo der Fall, um kurz die Möglichkeiten zu zeigen. Dies soll im finalen Spiel ebenfalls anders sein.
Insofern kann ich da einige Kritikpunkt nicht verstehen, welche auf der gamescom eigentlich schon vom Publisher aus dem Weg geräumt wurden. Aber gut, wenn die Wertung auf Grundlage des gezeigten Materials erfolgt und nicht von dem, wie es (planmäßig) wird, ist's dennoch nachvollziehbar.
Hokurn schrieb am
Dead Island 2 habe ich zuerst spannend gefunden, da ich bei den letzten auch immer wieder viel zu spät zugreifen wollte und sie dann schon indiziert wurden.
Das Gameplay und die Splattereffekte sind als Zombie Film Fan ja erstmal ein Eyecatcher aber, dass das Spiel nur auf den MP basiert ist dann nicht so meins.
Irgendwie brauch ich da eine typische Genre Geschichte.
Interessant wäre ein Zombiespiel von den Dark Souls-Machern bzw. von konsequenteren Entwicklern.
Der Aspekt, dass man bei einem Biss von einem Zombie sich verwandelt bringt keiner in seine Spiele? Klar man muss das ja nicht in letzter Konsequenz mit nem Bildschirmtod bringen und kann iwie einen Heilprozess/ -Mittel noch einbringen aber irgendwie reißt einem das Auto-Health-Sytem dann doch sehr aus der Atmosphäre, weils einfach keine Konsequenzen hat von einem Zombie gebissen zu werden und gerade das ist doch das interessante an Zombies, Vampiren und auch Werwölfen. Ansonsten kann ich auch etwas mit anderen Monstern spielen, die mich einfach nur töten aber nicht auf ihre Seite ziehen wollen. Da hat ein Skyrim mit dem Werwolf- und Vampirsystem einfach das konsequentere Spiel gebracht.
An Dying Light kann man eigtl genau das gleiche ankreiden. Aber der Pakour-Ansatz und damit hoffentlich stärkeren Zombies damit ich weglaufen muss macht das Ganze denke ich mal spannender und gefährlicher. Und das sollte eine Zombie Epidemie einfach sein.
Kurai169 schrieb am
Ja der war gut! "Veleumdung"
wenn sie es selber schon zugeben bzw. andeuten, das ein Online Zwang eingebaut wird
im gleichem Atemzug aber Leute wie du ankommen und sagen das ist "Verleumdung"
wo issn da die Logik bitte.
Bestätigt werden muss es noch, wie es nun wirklich ist, das stimmt.
Aber die Andeutung Seitens der Entwickler ist da, also steck dir deine "Verleumdung" sonst wo hin.
Bist warscheinlich einer von den ganz schlauen die sich jeden Scheiss gefallen lassen, und zu allem ja und Amen sagen, stimmts?
Ich hoffe ja, das wenn die Scheisse richtig am Dampfen ist, und sich genug Leute beschweren,
das die Entwickler dann noch mal genau wie Blizzard die Kurve kriegen und das abändern.
Kurai169 schrieb am
also "always online" auf ner Konsole.
Also wer da zugreift, und sich so etwas gefallen lässt diese Vorschriften der tut mir leid.
Viele sind ja bei Diablo 3 schon an die Decke gegangen deswegen, gottseidank hat Blizzard nochmal die Kurve bekommen auf Konsole.
Ich hab mich eigentlich sehnsüchtig auf Dead Island 2 gefreut, aber das is jetz wie n Schlag in die Fresse.
Klar ich bin eh dauerhaft verbunden mit W-Lan aber es geht mir ums Prinzip.
Wie gesagt, wenn sie das noch abändern, wirds gekauft, wenn die es durchziehen mit Online Zwang kann ich jedem nur von abraten, damit die Finanziell richtig eins aufs Maul bekommen.
schrieb am

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