Shadow Tactics: Blades of the Shogun - Vorschau, Strategie, Linux, Mac, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

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Shadow Tactics: Blades of the Shogun (Strategie) von Daedalic Entertainment
Nachschub für Commandos-Fans?
Echtzeit-Strategie
Entwickler: Mimimi Productions
Release:
06.12.2016
06.12.2016
06.12.2016
2017
2017
Spielinfo Bilder Videos

Warum gibt es eigentlich kein Spiel wie Commandos mehr? Fast jeder Spieler dürfte diese Frage schon einmal im Freundeskreis gehört haben. Der Münchner Entwickler Mimimi (The Last Tinker) beantwortet sie mit der Entwicklung von Shadow Tactics – und verlegt die knifflige Schleich-Taktik ins Japan des Jahres 1630.



Vielseitiges Team

 

Um Missverständnissen vorzubeugen: Shadow Tactics ist kein offizieller Commandos-Nachfolger oder dergleichen, der Klassiker dient lediglich als Vorbild, von dem sich die Entwickler stark inspirieren ließen. Und jeder, der Commandos schon mal gespielt hat, erinnert sich vor allem daran, wie knifflig es war. So knifflig, dass so gut wie jeder auf der Stelle Tourette bekam – und doch konnte man einfach nicht aufhören. Nur ein falscher Schritt und schon war alle Welt in Aufruhr und die Mission gegessen. In diesem Punkt scheint das Team Mimimi schon auf dem richtigen Weg zu sein, denn auch hier biss ich verdammt schnell ins Gras, nachdem ich vorm Wegschleppen einer Leiche zwei Sekunden zu lange zögerte: Ich landete sofort im weiteren Sichtkegel einer fernöstlichen Wache, die schnell auf mich zu sprintete und kurzen Prozess machte. In der Distanz entdecken sie mich nur, wenn ich aufrecht unterwegs bin (z.B. beim Ziehen einer Leiche). Außerdem gibt es noch einen näheren Sichtkegel, innerhalb dessen man sofort auffliegt.

 

Im Dunkeln ist gut meucheln...
Im Dunkeln ist gut meucheln...
Shadow Tactics spielt im Jahre 1615 der Edo-Ära Japans. Ein neuer Shogun ergreift die Macht und versucht, landesweit Frieden wiederherzustellen. In seinem Kampf gegen die Rebellion rekrutiert er fünf Experten mit besonderen Fähigkeiten in Sachen Meuchelmord, Sabotage und Spionage. Zu der Truppe gehören ein Ninja, ein Samurai, eine Geisha, eine Fallenstellerin und ein Scharfschütze. Diese fünf unterschiedlichen Charaktere darf man gleichzeitig steuern. Während der Samurai mehrere Gegner auf einmal besiegen kann, ist der Ninja weitaus agiler und wird von den Feinden in seinen Unterschlüpfen kaum bemerkt. Nur wer die Stärken und Schwächen der Charaktere kennt und im Team taktisch geschickt vorgeht, wird nicht binnen Sekunden erledigt. Der agile Ninja erschließt sich neue Wege über den Dächern, welche der gebrechliche greise Scharfschütze natürlich nicht nutzen kann.

 

Hinterhältiges Gemeuchel

 

Ähnlich wie die zierliche Fallenstellerin und Ablenkungsexpertin Yuki kann er außerdem keine Leichen schultern, um sie flott ins sichtgeschützte Buschwerk schmeißen, sondern muss sie langsamer über den Boden schleifen. Neben lautlosen Takedowns und Shurikan-Kills besitzen alle Figuren auch Nahkampfangriffe zur Abwehr; der Alchemist und Scharfschütze muss dafür allerdings zu einer Pistole greifen. Tom Kersten betreut das Projekt von Hamburg aus beim Publisher Daedalic und erkläuterte bei der Präsentation, dass die Entwickler sich „halbwegs akkurat“ an die geschichtliche Vorlage halten. Dazu arbeite man mit einem Japanologen zusammen, gehe aber natürlich auch Kompromisse für einen motivierenden Spielablauf ein.

 

Jetzt wird es blutig!
Jetzt wird es blutig!
Der Comic-Stil passt schon jetzt recht gut zum fernöstlichen Szenario, die etwas ruckartigen Animationen sollten die Entwickler aber noch verfeinern. Ein nützliches Detail ist, dass man die Schallwellen der Schritte einblenden lassen kann. Auf einem großen, idyllisch begärtnerten Anwesen hatte das Team z.B. die Aufgabe, einen Herrscher zu erledigen, was sich auf unterschiedliche Weise angehen lässt. Der Spieler kann versuchen, einen Scharfschützen auf einen Turm zu schmuggeln oder er vergiftet z.B. den Tee, welchen der Obermotz in seiner Zeremonien-Laube auf einer kleinen Insel zu sich nimmt – natürlich streng bewacht.

 

Kommentare

Mr. Hunter schrieb am
Ich mag das Spiel jetzt schon. Hab auch alle durch. Klar waren die Hart aber trotzdem ging es.
Hahle schrieb am
Hab mir bei Commandos immer richtig die Zähne ausgebissen. Nach ein paar Levels bin ich immer irgendwann in einer Sackgasse gelandet und wußte einfach nicht weiter. Ein Styx etwa war dagegen das reine Zuckerschlecken.
Also tolle Spiele, keine Frage ... nur leider hab ich nie viel davon zu Gesicht bekommen. :biggrin:
schrieb am

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