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Steep (Sport) von Ubisoft
Ab in den Tiefschnee
Sonstige
Entwickler: Ubisoft Annecy
Publisher: Ubisoft
Release:
02.12.2016
02.12.2016
02.12.2016
Spielinfo Bilder Videos
Hart an der Frontside-Kante am Hang entlang. Vor mir eine Wechte, aber auch Felsen im Landeareal. Anpeilen und dann springe ich mit einer Frontflip-Drehung über den Tiefschnee unter mir. Landung gerade noch einmal knapp geglückt. Denn wie im echten Leben, kann man die Richtung ab dem Zeitpunkt des Absprungs nicht mehr ändern.

Freeriding mit Erfahrungspunkten

Was will Steep eigentlich sein? Vieles. Und ich glaube auch, dass die Rechnung aufgehen wird. Zum einen gibt es da den Entdeckungsanteil. Wer einen Hang hinabfährt, kann sich immer wieder zu den Ereignispunkten zurückversetzen. Diese muss man aber in einem neuen Gebiet erst einmal entdecken. Per Fernglas, Paragliding, Aufwinden und zu Fuß kann man sich unentdeckten Punkten nähern und diese dann in ein paar hundert Metern Entfernung als Respawn-Punkt auslösen und somit neue Events freischalten. Das können steile Backcountry-Abfahrten im Tiefschnee sein, Punktesammeln in einem Fun-Park oder eine Art Rennstrecke per Wingsuit. Und überall gilt: Wer mit dem Wingsuit nahe am Boden fährt, per Ski wilde Sprunge ausführt oder sehr schnell ist, der sammelt wichtige Punkte. Damit levelt man sich als Fahrer auf. Denn erst ab einem bestimmten Level kann man größere Events angehen.

Events und Herausforderungen

Man kann die anderen Online-Spieler nach einem Event direkt zu einer Herausforderung auffordern.
Man kann die anderen Online-Spieler nach einem Event direkt zu einer Herausforderung auffordern.
Bis zu vier Spieler befinden sich gleichzeitig am Hang. Wer ganz oben auf dem Gipfel steht, wird mit Glück einen anderen Fahrer sehen, hingegen man im Funpark ständig andere Spieler trifft. Sofort kann man die anderen Fahrer dann auffordern, die eigene Punktzahl zu brechen, wenn man ein Ereignis beendet hat. Wer diesen Punkt schon entdeckt hat, kann sofort die Herausforderung annehmen. Das hat mich immerhin schon beim Anspielen angespornt, noch einmal mit dem Wingsuit herunter zu düsen. Insgesamt muss man sagen, dass die Rechnung aus freier Erkundung, Events und Challenges sehr gut aufgeht.

Noch leichte Probleme mit dem Handling

Zumindest am Anfang muss man sich an die Steuerung gewöhnen.
Zumindest am Anfang muss man sich an die Steuerung gewöhnen.
Was sich aber leider nicht ganz so gut anfühlt, ist die Steuerung. Wer einigermaßen langsam fährt und es wie ich gewohnt ist, locker mit 40 km/h den Hang runter zu cruisen, dem kommt das stellenweise etwas komisch vor. Es gibt da so einen Begriff aus der Extremsportwelt, der das ganz gut beschreibt: Sloppy. Das ist jetzt nicht gravierend, aber merklich. Auch bei schnellen Abfahrten und dem Wingsuit passt die Steuerung noch nicht ganz. Man hat nie das Gefühl, die totale Kontrolle zu besitzen, was wichtig ist, wenn man durch enge Schluchten düst. Das mag physikalisch durchaus korrekt sein, dass man nach einer Landung im Tiefschnee nicht einfach so krass einen Richtungswechsel vollziehen kann. Aber hier wäre es ein wenig hilfreicher, die Steuerung nicht total der Simulation zu unterwerfen. Aber vielleicht liege ich da auch falsch: Es kann durchaus sein, dass man die Steuerung über etliche Stunden verinnerlichen muss. Hierfür war aber die Anspielzeit viel zu begrenzt.
 

AUSBLICK



Es hat mir mächtig Spaß gemacht, die steilen Hänge hinunter zu düsen, im Fun-Park meine Drehungen und Grabs zu vollführen (Grinds kann man an Baumstämmen machen, aber es gibt keine Taste dafür) oder mit dem Wingsuit nach unten zu gleiten. Vor allem freue ich mich aber auf die Challenges und die Exploration. Denn mit der Erkundung füllt man das Freeriden mit einer simplen Aufgabe: Wie komme ich an einen bestimmten Punkt, um dort einen Event freizuschalten? Auch der realistische Ansatz gefällt mir: Nach dem Absprung ist keine Richtungsänderung möglich und Rotationsbewegungen werden so lange ausgeführt, wie man den Analogstick drückt. Neben dem grafischen Manko, wo man durchaus etwas mehr erwarten kann (was mir aber nicht so wichtig ist), muss man sich entweder ausgiebig an die Steuerung gewöhnen oder sie fühlt sich etwas holprig an. Ich kann es jedenfalls nicht erwarten, meine ersten ausgiebigen Schwünge im Schnee zu machen!

Einschätzung: gut

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Steep
Ab 54.99€
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Kommentare

Hokurn schrieb am
Ich habe mich iwie nie dazu bringen können in SSX zu investieren. Die Demo hat dafür für mehr Spielstunden gesorgt als so manches Vollpreisspiel.
Ich hoffe, dass man die Chance bekommt es auszuprobieren. Wenn es sich gut anfühlt, hätte ich Bock drauf. Zwar weniger auf das Fallschirmspringen, aber Snowboarden und Gleiten mit dem Wingsuit schaut super aus. Auch bin ich nicht so der Trickser, so dass es in den Trailern recht angenehm auf mich wirkt im Vergleich zu SSX.
monthy19 schrieb am
Paulaner hat geschrieben:
monthy19 hat geschrieben:Ich kann mir irgend wie nicht vorstellen, dass das Spielprinzip lange motiviert.
Auf Dauer ist Schnee halt doch ein wenig eintönig.
Da können die vereinzelten Berge noch so unterschiedlich sein.

Es gibt Leute, die fahren mehrere Wochen in der Urlaub und fahren jeden Tag schneeweiße Abfahrten herunter.
Inwiefern "ständig Schnee" jetzt ein Kriterium für Langeweile sein soll, versteh ich nicht ganz.
Und auch in Videospiele war das Thema Schnee oft sehr motivierend umgesetzt (Bspw. SSX). War man früher jedoch meist nur auf dem Snowboard unterwegs, kommen jetzt sogar andere Aktivitäten hinzu. Von daher kann ich die Kritik überhaupt nicht nachvollziehen.

Dann anders,
nennen wir es eintönig.
Wie gesagt.
Man muss es mögen und vorab testen. Keine Ahnung ob es lange motiviert.
Jazzdude schrieb am
Grauer_Prophet hat geschrieben:Ich wette es wird Skihütten zum erklettern geben um die Umgebung auf der Map freizu...... ach ihr kennt das ja :mrgreen:

Freizu...schaufeln? :ugly:
Eirulan schrieb am
Ich fand damals ja Transworld Snowboarding geiler als Amped :-)
superboss schrieb am
ansich hätte ich Bock auf Action und magische Momente in den verschneiten Bergen.
Obs für nen Kauf reicht, wird sich zeigen.
schrieb am

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