Star Trek: Legacy - Vorschau, Strategie, PC, Xbox 360 - 4Players.de

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Gelungene Star Trek-Spiele lassen sich an einer Hand abzählen. Lediglich "Elite Force" und "Armada" beamten sich aus dem Dickicht der vergeigten Lizenz-Umsetzungen heraus. In ähnlich unentdeckte Spielspaß-Universen soll Star Trek Legacy im Herbst 2006 auf PC und Xbox 360 aufbrechen. Wir konnten vorab in die Weiten des Universums abtauchen.

Alle Generationen

Erinnert ihr euch an den Showdown zwischen der Reliant und der Enterprise im roten Nebel in Star Trek II: Der Zorn des Kahn? Diese und viele andere Raumschlachten könnt ihr in Star Trek Legacy nachspielen. Im Weltraumabenteuer aus dem Hause Mad Doc Software (Star Trek Armada) geht es einzig und allein um groß angelegte Raumschlachten. Hierbei schöpfen die Entwickler aus der vollen Science-Fiction-Lizenz und lassen euch auf den Spuren von Archer, Kirk, Picard, Sisko und Janeway wandeln - mit rund 60 originalgetreu nachgebildeten Schiffen aus dem Fundus der Föderation, Klingonen, Romulaner und natürlich den Borg.

Ihr steuert immer nur vier Schiffe, aber es kann sein, dass ihr in einem größeren Flottenverband (u.a. gegen die Borg) eingesetzt werdet.
 
Käpt’n auf Brücke

Als Sternenflotten-Admiral kommandiert ihr vier Schiffe durch alle nur erdenklichen Quadranten des komplett dreidimensionalen Star Trek-Universums - inklusiver bekannter Schauplätze wie Deep Space Nine oder Bajor. Eines der Schiffe steuert ihr eigenhändig (besonders eingängig mit dem 360-Controller) aus einer Verfolgerperspektive oder einem interessanten cineastischen Kamerawinkel, der euer Schiff ständig im Zentrum behält und trotzdem die Sicht auf das Ziel garantiert. Die drei Begleitschiffe werden von der Computer-Intelligenz gesteuert, der ihr Befehle erteilen könnt. Hierfür gibt es auch eine zweidimensionale Strategiekarte, auf der ihr die Mitstreiter in klassischer Echtzeit-Manier zum gewünschten Ort schicken könnt. Abgerundet wird die durchdachte Steuerung durch eine praktische Liste mit allen Zielen in Sensorreichweite. Sollte es trotzdem zu Unklarheiten im Befehlssystem kommen, könnt ihr jederzeit zwischen den Schiffen (via D-Pad) wechseln und das Ruder in die eigene Hand nehmen.

Lange Schlachten

Im Gegensatz zu vielen anderen Weltraum-Taktikspielen können die Großkampfschiffe haufenweise Treffer einstecken und deswegen dauern die Schlachten verhältnismäßig lang. Kein Wunder, denn die großen Pötte halten nicht nur viel aus, sondern bewegen sich auch recht behäbig durch die Schwerelosigkeit; kleinere Schiffe wie die Defiant sind da flinker. Generell kommt ihr in den Gefechten nur auf einen grünen Zweig, wenn ihr die

Videos zu Star Trek: Legacy

Video: Trailer 1 (Laufzeit: 1:08 Min.)
Video: Gameplay 1 (Laufzeit: 2:36 Min.)

Schwachstellen der Gegner konsequent nutzt, Subsysteme direkt angreift und gewisse (teils vordefinierte) Angriffsmanöver fliegt – mit etwas Geschick könnt ihr sogar heransausenden Photonentorpedos ausweichen. Sämtliche am Schiff angerichteten Schäden sind dank der detailgetreuen Modelle und hübschen "Damage Textures" auf einen Blick zu erkennen und beeinträchtigen die Funktionen wie Antrieb, Sensoren, Schilde, Warpantrieb (Gondeln können abgeschossen werden) oder Waffen. Entweder hilft da eine On-the-Fly-Reparatur à la Scotty mitten im Kampf oder ein Abstecher in eine Werft.

Raumschiffe mit Upgrades

Die Größenunterschiede zwischen Raumschiffen der Förderation und der Borg sind beachtlich.

In den Kampagnen, die euch von Archer bis Janeway führen sollen, tretet ihr allerlei Feinden gegenüber, erkundet Sonnensysteme oder löst andere pikante Aufgaben, was mit Kommandopunkten belohnt wird. Mit diesen Punkten könnt ihr zwischen den Einsätzen eure Schiffe mit Upgrades (Waffen, Antrieb, etc.) verbessern, die aus einem sich ständig erweiternden Techtree der Sternenflotte freigeschaltet werden. Derart hochgerüstete Schiffe können in die nächsten Missionen übernommen werden und später ist es sogar möglich, dass eine "alte" Constitution-Klasse (z.B. Enterprise aus Star Trek I) Seite an Seite mit einem Galaxy-Class Raumbrocken in die Schlacht zieht. Das nostalgische Schiff hätte im direkten Vergleich zu dem Schwergewicht der nächsten Generation zwar keine Chance, aber wenn ihr es entsprechend aufwertet, sieht die Sache anders aus.

Zur Hintergrundgeschichte schweigt sich Mad Doc Software bisher aus. Ähnliches gilt für die "historischen Missionen" à la "Zorn des Kahn", die eingebaut werden sollen, wenn es der Zeitplan zulässt. In der von uns angespielten Version war die "Star Trek II"-Mission jedenfalls enthalten. Darüber hinaus ist ein kooperativer Multiplayer-Modus (pro Schiff ein Spieler) neben dem typischen Standard-Deathmatch mit allen Rassen und Schiffen geplant.

  
 

AUSBLICK



Star Trek Legacy sieht nicht nur prächtig aus, es gibt auch frische Ideen. Die Mischung aus taktisch anspruchsvollen Gefechten inklusive Schadenssystem kombiniert mit einer Spur Action führt zu unheimlich motivierenden Scharmützeln im Weltall. Kontrolliert wird das Abenteuer mit einem auf Zugänglichkeit getrimmten Interface und einer durchdachten Schiffsteuerung - nur die Kameraführung müsste noch verbessert werden. Als Star Trek-Fan faszinieren mich aber schon jetzt die besten Nachbildungen von Raumschiffen, die ich bisher gesehen habe. Wenn es den Entwicklern gelingt, eine spannende Geschichte rund um die bekannten Charaktere zu erzählen und das Upgrade-System konsequent auszunutzen, könnte im Herbst ein Star Trek-Juwel in den Regalen landen.Ersteindruck: sehr gut


Vergleichbare Spiele

Kommentare

russcom schrieb am
Zitat:
Ersteindruck: sehr gut
Oh mein Gott Ubisoft,....das Spiel ist richtig grottig. Wer diese Steurung gemacht hat, dem müssten die Finger, mit der verdammten xbox360, gerbrochen werden(xbox 360 steuerung). Die Kampagne dahin geklatcht. Kosionsabfrage existiert nicht, man kann durch gegnersche Schife einfach durchfligen. Man Steuet 4 Schiffe, dessen KI anscheinend von dem Monstern aus PAC MAN ist. Die Grafik naja so doll ist es nicht, Freelancer ist ca 1 oder 2 Jahre alt und sah DEUTLICH besser aus. Das Radar ist aus JAMES BOND GOLDEN EYE FÜR n64,...obwohl nee selbst da wurden die höhen unterschide gezeigt, ach MIST das war ja ein Shooter, Legacyist ein WELTRAUM SPIEL, DA BRAUCHT MAN JA DIE HÖHENUNTERSCHIEDE NICHT. Das Spiel läuft so ab, man umkreist die gegnerischen Schife und drück immer die linke Maustaste(phaser), manchmal auch die rechte(photon torpedos). Ich habe mich richig auf das Spiel gefreut, und son müll. MADE BY UBISOFT!!!
johndoe-freename-104993 schrieb am
Ersteindruck: sehr gut
Hab jetzt die US-Version bekommen, angespielt und könnte heulen. Ich habe seit langem wieder den Fehler gemacht ein Spiel vorzubestellen. Da MadDoc mit Armada 2 ein solides Spiel auf den Markt brachte und die Vorschauen zu Legacy alle positiv waren (siehe auf 4players: sehr gut), dachte das Spiel wird super, also bin ich schwach geworden und hab blind vorbestellt.
Leider ist das fertige Spiel
fast unspielbar verbugt,
hangelige und "nachziehende" Mousesteuerung,
stottern während der Ingame-Zwischensequenzen (im Spiel selbst komischerweise nicht),
sich ständig wiederholende Taunts der Gegner,
fehlerhafte Statusmeldungen der Schiffe,
keine Speicherfunktion während der Missionen (welche bis zu 1 Stunde dauern können und manchmal unfair bzw. verbugt sind),
KI der eigenen Schiffe ist jenseits von Gut und Böse,
KI der Gegner hat auch Aussetzer
einige Features wurden nicht eingebaut (Upgrades für Schiffe, Schiffswahl für Gegner in Skirmish),
andere Features lassen sich entweder nicht richtig (Energieverteilung) oder nur mit Fingerverkrampfung durchführen (z.B. Subsystem-Targeting),
zusätzlich läßt sich die Tastaturbelegung nicht ändern.
Ob das mit Patches noch hingebogen werden kann und auch wird halte ich für sehr fraglich. In der jetzigen Form verdient das Spiel nicht mal eine 50 % Wertung! Wirklich positiv finde ich eigentlich nur die Story, original Stimmen der Captains und mit leichten Abstrichen auch die Grafik, da die Schadenstexturen nur zufällig auftauchen und nicht in Trefferzone.
Fragezeichenmensch schrieb am
Also ich bin ein riesiger Star Trek Fan. Immoment schau ich sogar schon stundenlang TNG...
Und unbekannte Charaktäre fände ich auch super. Bekannte sollten aber schon dabei sein :)
x-kamui hat geschrieben:Ich hoffe UbiSoft sorgt für Original deutsche Synchronstimmen :)
Andernfalls geht ein großer Spielspaß verloren :cry:
Nunja, ich hab bis jetzt alle DS9 Folgen und 2,5 TNG Staffeln auf englisch geschaut, und ich kann auf die Synchronsprecher verzichten :)
PS: aus gegebenen Anlass (Deja Q): Q FTW!!! :mrgreen:
johndoe-freename-70621 schrieb am
Ich hoffe UbiSoft sorgt für Original deutsche Synchronstimmen :)
Andernfalls geht ein großer Spielspaß verloren :cry:
dunkelheit schrieb am
ich bin star trek fan aber muss sagen da gibt es "nexus - the jupiter incident" mods die besser aussehen ;)
vorallem weil die schilde und das schadensmodell dort relativ komplex sind... (die schilde in legacy sehen verdächtig nach konsolenlowtechgrafik marke ps1 aus) *schnief*
schrieb am

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