Kleiner Planet ganz groß
Der Titel ist das erste Projekt des Teams Media Molecule, das von ehemaligen Mitarbeitern Lionheads (Black & White) gegründet wurde. Dass die Briten ein Faible für ungewöhnliche Designs haben, haben sie mit Ragdoll Kung-Fu bewiesen. War das jedoch eher ein kleines Experiment, so gehört LittleBigPlanet zu Sonys wichtigsten Waffen im Kampf um das Wohlwollen der Spieler.
In dem Geschicklichkeitsspiel geht es darum, bestimmte Aufgaben zu lösen - z.B. das Erreichen eines bestimmten Punktes in einem Level. Das ist seit den Lemmingen nichts Besonderes, aber hier wird man von der ersten Sekunde an aufgrund der liebevollen Animationen und drolligen, an zusammengenähte Stoffpuppen erinnernden Figuren neugierig gemacht - die Kulisse macht neugierig, weil sie von Anfang an einen kunterbunten Spielplatz erinnert.
Spieler = Spieldesigner
Und genau darin steckt der interessante Kern der Idee: Eure Kreativität beim Herumspielen! Ihr seid hier quasi der Designer, der Tüftler und nicht mehr nur reiner Konsument. Sony nennt dieses Konzept "Game 3.0", angelehnt an das mittlerweile inflationär gebrauchte "Web 2.0". Jeder kann selbst Levels erstellen oder von anderen Nutzern erstellte Karten herunterladen.
Durch das direkte Einbinden des Editors und der Optionen zum Versenden bzw. Herunterladen neuer Karten wird die Hemmschwelle zur Teilnahme für technisch weniger versierte Naturen deutlich herabgesenkt - viele Hürden fallen weg: Das Hochladen eigener Werke zu irgendwelchen Webseiten, die vielleicht doch niemand sucht, das umständliche, zeitraubende Stöbern nach anderen Inhalten, das Kopieren in verzweigte Unterverzeichnisse, das eventuell notwendige Herumspielen mit Konfigurationsdateien, um die Inhalte überhaupt nutzen zu können oder der Ärger, wenn man feststellt, dass ein Mod oder Level nur mit einer bestimmten Patchversion funktioniert - damit soll sich niemand herumplagen müssen.
Und wer Angst vor einer Schwemme amateurhaft gestalteter Levels hat, sollte sich einfach auf die Community verlassen: Jede Karte kann von anderen bewertet, alle Inhalte können nach Beliebtheit sortiert werden. Das Gemeinschaftserlebnis geht aber über den Austausch von Inhalten hinaus, denn es gibt auch kooperative Missionen. Auch der Wettbewerb soll motivieren, wenn Spieler die Bestzeit anderer unterbieten.
Komfort statt Komplexität
Die Bedienung ist kinderleicht. Objekte und Texturen werden einfach in die Spielwelt platziert werden. Und wer z.B. eine Flagge, die zum Beenden des Levels erreicht werden muss, an einen sich bewegenden Gegenstand klebt, kreiert eine muntere Hetzjagd. Steuerungstechnisch dürfte also niemand überfordert werden - zwar ist es möglich Emoticons zu verwenden, Kopf oder Arme zu bewegen, grundsätzlich sind aber neben dem Laufen nur zwei Aktionen notwendig, um seinen Charakter durch die Spielwelt zu navigieren: Springen und das Greifen von Objekten. Die eigentliche Herausforderung liegt eher im Meistern der stark physiklastigen Puzzles. Allerdings, so Media Molecule, stehe es auch jedem frei, beispielsweise rein Jump`n run-orientierte Levels im Stile eines Super Mario zu erschaffen.
Leveleditoren und Downloadinhalte sind beileibe keine Erfindung von Media Molecule. Aber die starke Integration dieser Funktionen macht den Unterschied, zumal Spiele mit nutzergenerierten Inhalten in der Konsolenwelt noch eine Ausnahme sind - LittleBigPlanet könnte hier wegweisend sein. Der große Spielplatz mit seiner kunterbunten Kulisse verspricht in der Theorie ebenso kreative wie unterhaltsame Erlebnisse. Ob der bisher gute Eindruck in der Praxis bestätigt werden kann, wird sich allerdings erst Anfang 2008 zeigen. Laut Sony soll noch vor Ende des Jahres ein öffentlicher Betatest stattfinden.
Der Titel ist das erste Projekt des Teams Media Molecule, das von ehemaligen Mitarbeitern Lionheads (Black & White) gegründet wurde. Dass die Briten ein Faible für ungewöhnliche Designs haben, haben sie mit Ragdoll Kung-Fu bewiesen. War das jedoch eher ein kleines Experiment, so gehört LittleBigPlanet zu Sonys wichtigsten Waffen im Kampf um das Wohlwollen der Spieler.
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| Putzig & witzig: Die skurrilen Figuren machen ebenso neugierig wie das kreative Konzept des eigenen Levelbaus. |
Spieler = Spieldesigner
Und genau darin steckt der interessante Kern der Idee: Eure Kreativität beim Herumspielen! Ihr seid hier quasi der Designer, der Tüftler und nicht mehr nur reiner Konsument. Sony nennt dieses Konzept "Game 3.0", angelehnt an das mittlerweile inflationär gebrauchte "Web 2.0". Jeder kann selbst Levels erstellen oder von anderen Nutzern erstellte Karten herunterladen.
Durch das direkte Einbinden des Editors und der Optionen zum Versenden bzw. Herunterladen neuer Karten wird die Hemmschwelle zur Teilnahme für technisch weniger versierte Naturen deutlich herabgesenkt - viele Hürden fallen weg: Das Hochladen eigener Werke zu irgendwelchen Webseiten, die vielleicht doch niemand sucht, das umständliche, zeitraubende Stöbern nach anderen Inhalten, das Kopieren in verzweigte Unterverzeichnisse, das eventuell notwendige Herumspielen mit Konfigurationsdateien, um die Inhalte überhaupt nutzen zu können oder der Ärger, wenn man feststellt, dass ein Mod oder Level nur mit einer bestimmten Patchversion funktioniert - damit soll sich niemand herumplagen müssen.
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| Mit dem Katapult ins Ziel? Eurer Kreativität in Sachen Leveldesign sind keine Grenzen gesetzt. |
Komfort statt Komplexität
Die Bedienung ist kinderleicht. Objekte und Texturen werden einfach in die Spielwelt platziert werden. Und wer z.B. eine Flagge, die zum Beenden des Levels erreicht werden muss, an einen sich bewegenden Gegenstand klebt, kreiert eine muntere Hetzjagd. Steuerungstechnisch dürfte also niemand überfordert werden - zwar ist es möglich Emoticons zu verwenden, Kopf oder Arme zu bewegen, grundsätzlich sind aber neben dem Laufen nur zwei Aktionen notwendig, um seinen Charakter durch die Spielwelt zu navigieren: Springen und das Greifen von Objekten. Die eigentliche Herausforderung liegt eher im Meistern der stark physiklastigen Puzzles. Allerdings, so Media Molecule, stehe es auch jedem frei, beispielsweise rein Jump`n run-orientierte Levels im Stile eines Super Mario zu erschaffen.
Leveleditoren und Downloadinhalte sind beileibe keine Erfindung von Media Molecule. Aber die starke Integration dieser Funktionen macht den Unterschied, zumal Spiele mit nutzergenerierten Inhalten in der Konsolenwelt noch eine Ausnahme sind - LittleBigPlanet könnte hier wegweisend sein. Der große Spielplatz mit seiner kunterbunten Kulisse verspricht in der Theorie ebenso kreative wie unterhaltsame Erlebnisse. Ob der bisher gute Eindruck in der Praxis bestätigt werden kann, wird sich allerdings erst Anfang 2008 zeigen. Laut Sony soll noch vor Ende des Jahres ein öffentlicher Betatest stattfinden.
Ausblick
Ersteindruck: sehr gut
Kommentare
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Merkwürdig. Manchmal zeigt das Symbol Fit4Hit an, manchmal nur sehr gut... Da stimmt was nicht :fupc:
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Hecken-Penner schrieb:
glas3k schrieb:
wii wärs super Schon! Aber da würde glaub ich die Leistung der Konsole nicht ausreichen! Bzw. würde es nicht so klasse aussehen wie auf der PS3! Die wii ist vom Technischen Standpunkt [...] Hecken-Penner schrieb:
glas3k schrieb:
wii wärs super Schon! Aber da würde glaub ich die Leistung der Konsole nicht ausreichen! Bzw. würde es nicht so klasse aussehen wie auf der PS3! Die wii ist vom Technischen Standpunkt aus totaler MÜLL Eine neue Konsole die vom Grafischen so schlecht ist hab ich noch nie gesehen da ist die Grafik von der PSP ja bald besser! -
Was?!Nur "Sehr gut"? :bigcry: Das Spiel har "Fit4Hit" zu sein! Hat der test ja auch bewiesen :banane:

