Ein Widerspruch in sich?
So richtig will "Construction Combat" nicht auf der Zunge zergehen. Die Bedeutung der Wörter entstammt so unterschiedlichen Bereichen, dass sie als Ganzes kaum einen Sinn ergeben. Eins muss man dem Namen aber lassen: Zum Spiel passt die Zweifaltigkeit wie die Faust aufs Auge! Denn jede Runde im Kampf gegen die Clockwork-Truppen des fiesen Agony (zu Deutsch: Qual oder Leid) ist in zwei sich abwechselnde Züge unterteilt. Während ihr in der Aufbauphase eure Basis errichtet, schlagt ihr im Kampfzyklus kleine Echtzeitscharmützel. Anschließend beginnt die nächste Runde. Jeder Zug dauert dabei genau zwei Minuten - danach wird gewechselt. Gesteuert wird Construction Combat komplett mit dem DS-Stift.
Übersichtliche Hektik
In der Aufbauphase zieht ihr das gewünschte Mauerwerk oder die benötigte Verteidigungsanlage (z.B. Fallen und Geschütztürme) an die vorgesehene Position. Nach einer voran gegangenen Schlacht müsst ihr zudem eventuelle Reparaturen ausführen oder ihr entscheidet euch, einen Gebäudeteil an anderer Stelle sinnvoller zu platzieren. Dabei habt ihr freie Hand; einzige Einschränkung sind das Zeitlimit sowie begrenzte Ressourcen. Greift der Gegner im darauf folgenden Kampf an, verbreitet Lock's Quest Minispiel-Hektik ohne unübersichtlich zu werden. Denn mit einem Klick auf einen Feind attackiert Lock den Fiesling - das Nachzeichnen vorgegebener Muster löst schließlich einen Angriff aus, der dem gemalten Muster entspricht. Das Mitdenken des Widersachers soll euch dabei ordentlich auf Trab halten, denn schlägt Agonys Taktik fehl, wird er sein Vorgehen in der kommenden Runde entsprechend variieren.
Ausblick
Besonderheiten
- Mischung aus Tower Defense und Rampart
- abwechselnde Aufbau- und Kampfphasen
- je zwei Minuten aufbauen & verteidigen
- komplett mit Stift gesteuert
- Angriffe durch kurze Minispiele
- Gegner passt Formationen der Situation an
- Herauszoomen für mehr Übersicht
- Multiplayer: lokal und online![]()

1961 hätte Lock richtig Karriere machen können!