Super Monkey Ball: Touch & Roll - Test, Geschicklichkeit, Nintendo DS - 4Players.de

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Aiai, wie affig: Die vier in Kugeln herumkullernden Primaten der Super Monkey Ball-Serie haben im Laufe ihrer Karriere viele Plattformen unsicher gemacht – jetzt ist endlich auch der DS an der Reihe. Ob die rollenden Anthropoiden wohl mit der Touchpadsteuerung zurechtkommen?

Der Affe und die Möhre

Manche Spiele bringen zum Start ein Intro, andere leiern die Credits herunter. Nicht so Touch & Roll: Hier streckt euch Äffchen AiAi seinen haarigen Hintern zum Betatschen entgegen, erst danach eröffnet sich

Einmal Rollaffe bitte: In den Bonuslevels könnt ihr viele Bananen abstauben.
das kunterbunte Hauptmenü. Wie wäre es von hier aus mit einer von 100 Runden im Einzelspielermodus? Auf ein Tutorial wird verzichtet, das Spiel ist  intuitiv und selbsterklärend genug, um so etwas nicht nötig zu haben. Ihr rollt euren Lieblingsaffen (AiAi, MeeMee, GonGon und Baby unterscheiden sich nur optisch) durch zehn immer schwerer werdende Welten à zehn Levels. Euch erwarten u.a. bewegende Plattformen, Spiralmuster, Treppen und scharfe Kurven, der Schwierigkeitsgrad steigt nach den ersten sehr simplen Welten enorm an.

Das Spielprinzip ist unverändert: Euer Äffchen muss von Punkt A (Start) nach Punkt B (Ziel) – ganz einfach. Oder doch nicht? Schließlich warten auf dem Weg von A nach B jede Menge Bananen, Hindernisse, Umwege und Geschicklichkeitsprüfungen. Ihr steuert euren Lauser nicht direkt, sondern kippt gewissermaßen den Level um ihn herum - der Affe kullert der Richtungsangabe hinterher wie ein Esel, der einer an einer Angel baumelnden Möhre hinterher dackelt. In jedem Level warten unterschiedlich viele Bananen, von denen ihr so viele wie möglich aufsammeln solltet – je mehr Gelbfrüchte, desto mehr Leben. Und die sind sehr schnell verloren; plumpst ihr zu oft vom Levelrand, muss schon bald die Welt von vorn begonnen werden. Vorsichtige Naturen sollten sich aber nicht allzu viel Zeit lassen, denn ein gnadenlos tickendes Zeitlimit macht Trödelaffen Beine!

Durchladen und entsichern!

Die Digitalsteuerung vergangener Tage gehört der Vergangenheit an, der Affe von Welt lässt sich jetzt per Touchpad gezielt durch die Levels bewegen. Zwar verlangt die Stylus-Kontrolle etwas Einarbeitung, doch letzten Endes kriegt man seine genetischen Brüder damit sicherer um Ecken und Kurven als mit der optional nach wie vor vorhandenen Digipad-Variante. Denn die Gesetze der Physik machen auch vor Rollaffen nicht Halt, bei jeder eurer Aktionen müsst ihr Beschleunigungsverhalten und Trägheit mit in eure Gedanken einbeziehen.

»Monkey Wars« ist der reichlich unglückliche Affen-Shooter.
Jedes SMB-Game hat in einer Hinsicht bislang immer an Bomberman erinnert: Allein ganz nett, in der Gruppe genial! Auch T&R macht da keine Ausnahme, coolerweise braucht ihr für fast volles Vierspieler-Vergnügen gerade mal ein Modul! Zwar müsst ihr in diesem Fall nicht nur mit längeren Übertragungszeiten sowie einigen spielerischen Einschränkungen leben, was in der Multipak-Variante natürlich nicht der Fall ist – aber ihr dürft immerhin auf alle Spiele zurückgreifen! Sind nicht genug affige Freunde anwesend, dürft ihr leere Slots auch mit KI-Kumpanen auffüllen, dann geht’s aber auch schon los. Sechs Partygames warten auf Besucher, zwei davon sind neu: »Monkey Hockey« ist eine Airhockey-Variante, bei der ihr euren zerbrechlichen Schläger selbst malen dürft – nett, aber nicht mehr. »Monkey Wars« erinnert an die Oldies »Maze Wars« und »Faceball 2000«, denn auch hier rennt ihr wie in einem Ego-Shooter durch Labyrinthe und beballert euch – ebenfalls kurzzeitig spaßig, aber längerfristig nerven sowohl die hässliche Grafik als auch die fummelige Kontrolle. Richtig gut gelungen sind nur die Klassiker Boxen und Minigolf; das Bowling steuert sich mau, für Monkey Race würde keiner sein Mario Kart DS aus dem Fenster schmeißen – sehr unspektakulär.

Das gilt übrigens auch für die gesamte Grafik: Der 2D-Affe in der Kugel ist reichlich grob dargestellt und animiert, die 3D-Landschaften texturenarm. Jedoch erfüllt die Optik ihren Zweck, außerdem war die Serie noch nie für ihre ruhmreiche Kulisse bekannt. Die Action findet meist auf dem oberen Bildschirm statt, während der Touchscreen alle wichtigen Anzeigen beherbert: Bananen-Status, restliche Zeit, Leben sowie einen übergroßen Affen, der sich optisch dem Spielverlauf folgend herzhaft einen abstrampelt. Während ihr durch die Welten rollt, dröhnt euch beschwingte bis hochgradig alberne Musik aus den Lautsprechern entgegen, die dem Spieler nach wie vor die Fröhlichkeit mit dem Presslufthammer in den Gehörgang rammt.

    

Kommentare

lorridor schrieb am
da musst du schon bigN persönlich fragen :roll:
mutenhoshi schrieb am
Jau, die Steuerung ist wirklich gewöhnungsbedürftig.
Mit Cube Controller natürlich besser.
Aber immernoch präziser als mit Steuerkreuz (siehe Monkey Ball JR. GBA)
Schöner, als diese vom Zentrum ausgehende Analoglike-Steuerung, wär natürlich solch eine wie bei Mario64: Von da aus, wo ich den Stylus absetze geht die Steuerung aus, nicht nur von der Mitte. Denn so habe ich schon oft falsch getippt.
Schade nur, dass man die Minispiele nicht freispielen muss, das nimmt ein wenig die Motivation für den Single-Modus.
Schade auch, dass sie das (imo) beste Partyspiel der Vorgänger (Monkey Ziel) nicht übernommen haben. Das wär ein Garant für langen Spielspass, und technisch möglich sollte es ja mit dem DS sein, oder?
Warum war es eigentlich nicht möglich einen "Ein-DS"-Multiplayer Modus zu implementieren?
Schade
AnonymousPHPBB3 schrieb am
Aiai, wie affig: Die vier in Kugeln herumkullernden Primaten der Super Monkey Ball-Serie haben im Laufe ihrer Karriere viele Plattformen unsicher gemacht ? jetzt ist endlich auch der DS an der Reihe. Ob die rollenden Anthropoiden wohl mit der Touchpadsteuerung zurechtkommen?<br><br>Hier geht es zum gesamten Bericht: <a href="http://www.4players.de/rendersite.php?LAYOUT=dispbericht&BERICHTID=4319" target="_blank">Super Monkey Ball: Touch & Roll</a>
schrieb am

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