Final Fantasy 12: Revenant Wings - Test, Strategie, Nintendo DS - 4Players.de

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Echtzeit-Strategie auf dem DS? Das ging schon einmal in die Hose: Heroes of Mana scheiterte im Herbst 2007 an der Schlachtfeldinszenierung: Wegfindung, Steuerung, Befehle - es haperte überall. Und schon damals zeichnete Square Enix für das Spieldesign verantwortlich. Jetzt wagen die Japaner einen zweiten Versuch und servieren Feldherren ein Sequel zum Rollenspiel Final Fantasy XII.

Märchenhaftes Epos

Wenn Square Enix etwas kann, dann sind es Filme: Freut euch auf faszinierende Zwischensequenzen.
Was für ein herrliches Intro: Gestochen scharfe Flugszenen zwischen den Wolken, bizarre Luftschiffe, bunte Charaktere und sanfte Kameraschwenks in eine farbenfrohe Welt. Und was für idyllische Szenen da noch kommen! Square Enix zeigt die schönsten Filme, die ich bisher auf dem DS gesehen habe. Hinzu kommen diese wunderbaren Melodien, diese vertrauten Kompositionen aus dem grandiosen Orchester eines Final Fantasy XII. All das macht nicht nur neugierig, sondern von Beginn an richtig Lust auf mehr.

Man lässt sich von den Klängen einwickeln, lehnt sich entspannt zurück und genießt die hervorragende Präsentation, die nahtlos in stilvolle Menüs wechselt. Alles passt, alles sitzt. Ist man in der himmelhohen Spielwelt Ivalice angekommen, kann man auch noch ein edles Luftschiff direkt steuern: Einfach mit dem Stylus die Richtung vorgeben und es gleitet elegant von einer grünen Insel zur nächsten - intuitiv, ansehnlich, sehr gut! An markierten Stellen kann man landen, um sich mit seiner Gruppe nach einem kurzen Landweg dem Abenteuer zu stellen. Hier sieht die Welt dann allerdings um einiges gröber und pixeliger aus.

Das Abenteuer geht weiter

Oben die edle Landkarte von Ivalice, unten die Spielwelt zwischen den Wolken, die ihr mit eurem Luftschiff erforscht. An bestimmten Stellen könnt ihr andocken und in die Echtzeit-Schlacht gehen,
Worum geht es? Die Story spielt ein Jahr nach den Ereignissen aus Final Fantasy XII und beantwortet über zehn Kapitel hinweg einige ungelöste Fragen in vielen kleinen Dialogboxen; alles wird getextet, nichts gesprochen. Hauptheld Vaan ist jetzt bereits ein anerkannter Luftpirat und stolzer Kapitän seines eigenen, überaus edlen Fliegers. Die Motivation für das Abenteuer liefert mal wieder der Größenwahn eines Bösewichts, der Gott spielen will - dafür braucht er drei mächtige Kristalle. Und ihr? Haltet ihn auf!

Die Erzählung kommt allerdings nur schleppend in Gang, kann auch nicht so feine Fäden der Intrige spinnen wie das große Original und auch das Gefühl der Gefahr ist angesichts der putzigen Spielwelt selten spürbar. Manchmal wirkt hier alles wie ein Kindergeburtstag mit Monstern. Dass es auch anders geht, zeigen Spiele wie Fire Emblem.

Statt Dramatik herrscht allerdings epische Nostalgie - und auch die ist angenehm: Kenner des PS2-Rollenspiels dürfen sich auf den Besuch bekannter Schauplätze wie Rabanastre sowie beliebte Charaktere wie Penelo, Balthier oder Fran freuen; zehn Helden sind insgesamt spiel- und aufrüstbar, hinzu kommen fünf Gäste. Sogar auf einem Boot kann man die Karte erkunden, wenn ein See den Weg versperrt. Der Zeichenstil ist innerhalb der Echtzeitkämpfe deutlich kindlicher als auf der großen Konsole und erinnert mit seinen Kulleraugen z.B. an Heroes of Mana.

Euer Luftschiff ist Transportmittel und Basis zugleich, bietet Brücke und Saloon. Hier wird gequatscht, gemanagt, gekauft, gespeichert. Ihr könnt in kurzen Dialogen mehr über eure Freunde erfahren, ihr könnt euch offene Missionen anschauen und natürlich die Party von A bis Z verwalten: Waffen, Rüstungen, Accessoires und Spezialattacken wechseln. Damit ist das Luftschiff quasi das übrig gebliebene Rollenspielelement des Spiels - zusammen mit den zig Möglichkeiten, seine Truppe in Sachen Schlagkraft zu verbessern.
     

Kommentare

anon1974 schrieb am
Hallo
Ich hätte sogar nur 75% vergeben. Das Spiel ist einfach zu flach, zuwenig Tiefgang. Beim Leveln habe ich nie eine wirkliche Steigerung bemerkt. Gameplay bestand im wesentlichen daraus, mit X alle Einheiten anzuklicken, und sie eben dahinziehen, wo man sie benötigte. Naja. Mal auf Ring of Fates gespannt, ob dort mehr Rollenspiel vorzufinden ist.
Positiv sind tatsaechlich der Sound und die Rendersequenzen bzw. die Backgroundgrafiken anzugeben. Sonst erwartet den Interessierten nichts besonderes, finde ich. Kauft Euch Lost Magic fürn Zwanni und noch Heroes of Mana fuer gleiches Geld gebraucht ist meine Empfehlung.
lorridor schrieb am
so meins ist heute auch angekommen.
ich habe es vorhin 2 std angetestet und muss sagen ich habe einen sehr guten eindruck vom spiel
ich war fan bzw bin fan von disgaea und fire emblem (ist zwar nicht ganz zu vergleichen) aber mir macht das spiel wirklich spaß und ich muss hinzufügen also ich hatte bisjetzt 3 boss fights und muss sagen die waren schon etwas vordernd :wink:
Cellardoor schrieb am
also zu einfach ist es eindeutig nicht. es gibt ein haufen missionen, bei denen ich zig versuche gebraucht habe.
das mit dem "einfach alle einheiten auf einen haufen" stimmt jedoch leider. nachdem man die nahkmapfeinheiten nach vorne geschickt hat zaubert man mit dme magier so viele zauber wies geht. viel taktik ist dabei nicht mehr. jedoch muss man die schwächen un stärken des gegners beachetn, sonst man, zumindest in späteren levels, keine chance.
ArthurDentist schrieb am
Das ist das Dilemma mit den DS spielen - der meist viel zu niedrige Schwierigkeitsgrad!
Ich spiele, um gefordert zu werden und nicht um durch ein Spiel nach dem anderen durch zu rennen! Das heißt: der Computer sollte clever genug sein, mangelnde Taktik auszunützen und mir hin und wieder eine Niederlage zuzufügen. Es fehlt das Gefühl, etwas erreicht zu haben!
Bisher sind die Rollenspiele auf dem DS leider nicht viel mehr als interaktive Geschichten. :(
monotony schrieb am
sinusmann hat geschrieben:Ich finde es gerade gut, dass die Charaktere in 2D sind! Mir sind die gezeichneten Helden viel sympathischer als grobe Polygon-Klötze.
Meine Meinung ist: Wenn 3D, dann richtig und dazu ist der DS leider nicht in der Lage (ebenso wie z.B. die PSone aus heutiger Sicht).

also von FFVII bis FFIX hat sich doch eine enome wandlung in der charakterdarstellung ergeben. gerade FFIX hatte doch sehr detaillierte dreidimensionale charaktere. FFVIII fällt mal sowieso aus der reihe; wegen der ungewöhnlich realistischen darstellung der charaktere (trotzdem für mich das beste FF auf psx). und FFVII ist trotz der "klötzchen" zum imho für die meisten besten und vor allem erfolgreichsten FF aller zeiten geworden.
die 2D sprites haben zwar meiner meinung nach durchaus auch ihren scharm, aber gerade in der 3D umgebung wirken diese doch irgendwie altbacken. also entweder ganz 2D, wie z.B. in den meisten handheld-"tales of"-spielen, oder gar nicht.
schrieb am

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