Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen - Test, Sport, Nintendo DS - 4Players.de

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Am 28. März 2007 wurde die Spielewelt in ihren Grundfesten erschüttert: Wurde ein Veröffentlichungsdatum für Duke Nukem Forever bekanntgegeben? Shigeru Miyamoto zum Präsidenten des Universums erklärt? Fast: Mario & Sonic, die Ikonen von Sega und Nintendo, die Systemseller, die Erzfeinde - messen sich gemeinsam in olympischen Disziplinen! Sensation, Panik, wilde Tänze in den Straßen! Als das Game dann endlich auf Wii veröffentlicht wurde, entpuppte es sich als nicht perfekter, aber liebevoller, durchdachter und unterhaltsamer Spaß. Und das ist es auf dem DS auch.

Rubbelnd zum Gold!

Das liegt hauptsächlich daran, dass das DS-Spiel im Großen und Ganzen seinem großen Bruder entspricht: Klar, technisch müssen logischerweise Abstriche gemacht werden, auch die Steuerung ist nicht mehr ganz so fuchtelfreudig wie bisher, was aber auch Vorteile von Form von weniger Muskelkater mit sich bringt. Aber ansonsten ist alles drin: Alle Figuren, Disziplinen, Minigames, Spielvarianten. Aber beginnen wir mal von vorn: 16 Charaktere aus dem M&S-Universum treten im sportlichen Wettkampf gegeneinander an. Da trifft Mario auf Sonic, Luigi auf Tails, Peach auf Amy oder Bowser auf Dr. Eggman.

Erzfeinde? Ach Quatsch - nur konkurrierende Spitzenathleten!
Jede Figur hat leicht unterschiedliche Stärken und Schwächen bei Geschwindigkeit, Kraft, Fertigkeit und Ausdauer, was natürlich Auswirkungen auf die Erfolgschancen bei den Disziplinen hat - Flitzer sind somit z.B. beim 100m-Lauf besser aufgehoben als beim Trampolinspringen. Im Endeffekt wirken sich die Unterschiede aber nicht dramatisch auf den Spielverlauf aus, die Wahl ist also eher eine Sache der persönlichen Vorlieben. Das Spiel ist ohnehin eher für Anfänger gedacht, auf dem normalen Schwierigkeitsgrad müsst ihr schon enorme Faulheit an den Tag legen, um nicht spätestens beim zweiten Anlauf auf dem obersten Treppchen zu stehen.

Satte 24 Sportarten warten auf multitalentierte Stylus-Schwinger - hauptsächlich natürlich offizielle olympische Disziplinen wie Schwimmen, Bogenschießen, Tischtennis, Schießen, Radfahren, 400m Hürdenlauf, Hammerwerfen oder Speerwurf. Dazu kommen noch »Traum-Disziplinen«, die zwar auf den Standard-Varianten basieren, sie aber im Arcade-Stil auweiten - wie Power-Tischtennis mit Superschlägen. Wählt ihr eine Disziplin an, wird automatisch die Kontrolle erklärt, was aber meist nicht nötig ist, da sich viele Events sehr ähnlich steuern: Meist basiert sie darauf, den Stylus möglichst schnell auf dem Touchpad in die eine oder andere Richtung zu rubbeln. Bei manchen Sportarten kommen auch die anderen Tasten ins Spiel, so dass ihr z.B. beim Radfahren per L & R rhythmisch in die Polygonpedale tretet, selbst das Mikro wird hin und wieder gebraucht, um via Klatschen (oder Pusten, Husten oder Rülpsen - alles, was irgendein Geräusch macht, geht) das Publikum zum Rasen zu bringen. Dia Abfrage ist nicht immer präzise, speziell bei Disziplinen, in denen es um schnelle Eingaben geht (z.B. das Trampolin- oder Bockspringen), gibt es gelegentlich unnötigen Punktabzug, aber generell ist das Eingabesystem sehr einfach.

Missionar auf der Aschebahn

Der an sich simplen Thematik zum Trotz bietet das Spiel einen erstaunlichen Umfang: Die einfachsten Spielvariante ist das Einzelmatch, in dem man sich, nomen est omen, ein einzelnes Match nach dem anderen geben kann - immer auf der Hatz nach Highscores, und abhängig davon, welche Disziplinen bereits freigespielt sind. Hier kommt Modus zwei ins Spiel, der »Zirkel«: Vergleichbar mit dem Grand Prix aus Mario Kart DS turnt ihr hier durch immer umfangreichere und anspruchsvollere »Disziplin-Sammlungen«, die neue Sportarten und weitere Zirkel freischalten, sofern ihr es schafft, alle Sportarten zu meistern. Das kommt auch den »Missionen« zugute: Hier hat jede Figur fünf Aufgaben wie »Zerballere beim Schießen nur die roten Tontauben«, »Gewinne beim Tischtennis, ohne dem Gegner mehr als drei Punkte zu lassen« oder »Lasse dich beim Sprint nicht von einer bestimmten Figur überholen« - sehr interessant, sehr motivierend, sehr abwechslungsreich. Und da alle Spielvarianten ineinander verwoben sind, wird's auch nicht schnell langweilig.

       

Kommentare

johndoe803702 schrieb am
Auf der Wii ist das ein tolles Spiel aber auf dem DS ist es völlig misslungen. die meisten Disziplinen misslingen sehr häufig, da die Steuerung unnötig verkompliziert wurde und die K.I. Gegner meistens alle Rekorde knacken und nur sehr schwer zu besiegen sind, von wegen sehr einfach. Außerdem ist die Wii-Grafik um Längen besser. Gut sind die Replays, so etwas sollte jedes Sportspiel bieten.
Auf der Wii, gefällt mir das Spiel besser und geht viel leichter von der Hand trotz Muskelkater, da die Steuerung viel mehr Sinn macht und auch mehr Spaß mit sich bringt, das lästige Bogenschießen ist auf dem DS kaum zu gewinnen aber auf der zielt man und schießt man mit dem Controller. Und toll ist auf der Wii der höhere Umfang der Disziplinen.
wiiplayer94 schrieb am
Vollkommen versaute DS fassung
schon auf der wii fand ich das spiel scheiße
die steuerung ist misraten und das spiel wird auf dauer ziemlich langweilig :evil:
nur der mehrspielermodus ist ganz OK
schrieb am

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